Les Secret de Loly Review: Meine Erfahrung mit der natürlichen Lockenpflege aus Frankreich.

Les Secret de Loly Review: Meine Erfahrung mit der natürlichen Lockenpflege aus Frankreich.

Les Secret de Loly Review: Meine Erfahrung mit der natürlichen Lockenpflege aus Frankreich.

Les Secret de Loly Review

Heute möchte ich dir die Lockenmarke Les Secrets de Loly aus Frankreich näher vorstellen. Ich habe einige Produkte von meinem Partnershop Lockenbar.de* kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen und möchte dir dazu meine Erfahrung verraten.

Zudem erfährst du in diesem Artikel wer hinter der Marke steckt, für welchen Haartyp die Produkte geeignet sind, wo du die Produkte bekommst und ob das Preis/Leistungsverhältnis für mich stimmt.

Am Ende verrate ich dir, ob ich alle Produkte der Marke grundsätzlich für unseren Lockenkopf geeignet halte oder ob du bei dem ein oder anderen Produkt lieber die Finger von lassen solltest.

Also los gehts.

Wer steckt hinter der Marke Les Secret de Loly?

Die Marke wurde im Jahr 2009 von Lockenkopf Kelly Massol in Frankreich gegründet. Sie hat davor über 4 Jahre ein Forum „bouclesetcotons.fr“ (nicht mehr online) für Lockenköpfe, speziell Afrohaare, geführt. Loly ist anscheinend ihr Spitzname. 

Auch heute ist sie der CEO der Marke und mittlerweile Mutter von zwei Kindern. Ich habe mehrere Interviews über sie gelesen und bin sehr beeindrucht, was diese starke Frau mit nur 1.500€ Startkapitel bis heute erreicht hat. Also nur alleine aus diesem Grund habe ich mir die Produkte schonmal genauer angeschaut.

Doch sind die Produkte auch natürlich?

Wenn du dir die Inhaltsstoffe der Produkte anschaust, wirst du ziemlich schnell merken, dass Kelly viel Wert auf natürliche Stoffe legt. Du wirst kein Silikon, Mikroplastik oder sonst irgendwelche umweltschädlichen Stoffe in den Produkten finden. Das finde ich wirklich toll.

Wo kannst du die Produkte kaufen?

Du findest die Produkte hier in Deutschland nur online, sowohl in meinem Partnershop Lockenbar.de*, als auch in meinem Partnershop Saricurls.com*. Wenn du aus der Schweiz kommst, findest du die Produkte bei Lockenkopf.ch.

Nachfolgend findest du eine Auflistung aller geeigneten Produkte von Les Secret de Loly und meine persönlichen Erfahrungen:

Les Secrets de Loly No-Poos:

Les Secrets de Loly Tropical Detox Maske
Inhaltsstoffe

AQUA, MUSA SAPIENTUM FRUIT EXTRACT, KAOLIN, MALTOSE, GLYCERIN, CAESALPINIA SPINOSA GUM, VINEGAR, LINUM USITATISSIMUM SEED EXTRACT, XYLITYLGLUCOSIDE, AGAVE TEQUILANA LEAF EXTRACT, PARFUM, HIBISCUS SABDARIFFA FLOWER EXTRACT, ANHYDROXYLITOL, SORBITAN CAPRYLATE, SALVIA HISPANICA SEED EXTRACT, XYLITOL, SODIUM BENZOATE, BENZOIC ACID, GLUCOSE, POTASSIUM SORBATE, CAPRYLIC ACID, LACTIC ACID, PROPANEDIOL, BENZYL ALCOHOL (Quelle: www.secretsdeloly.com)

Hauptbestandteile
  1. Wasser
  2. Musa Sapientum (Banana) Fruit Extract (Feuchtigkeitgeber, leichte Reinigungseigeschaft)
  3. Kaolin (weiße Tonerde)
  4. Maltose (Malzzucker, Feuchthaltemittel)
  5. Glycerin (Feuchthaltemittel)
  • Enthält keine waschaktiven Tenside
  • Naturkosmetik zertifiziert (COSMOS)
  • vegan

Die Tropical Detox Haarmaske* wird als Alternative zu herkömmlichen Shampoos zur starken Reinigung empfohlen. Die Maske ist ein No-Poo Shampoo da es sich nicht um ein klassisches Shampoo mit waschaktiven Tensiden handelt. Die Reinigung erfolgt hauptsächlich durch die weiße Tonerde, welche Öle und Fette aus den Haaren zieht. Wenn du Build-up von Ölen und Fetten hast, dann ist diese Maske durchaus geeignet.

Als Detox Maske wird sie für 1x im Monat für 10-20 Minuten empfohlen. Wenn du feines und/oder gering poröses Haar hast und/oder deine Kopfhaut schnell fettet kannst du die Maske auch als Shampooersatz 1-2 mal pro Monat anwenden.

Ein Tiefenreinigungsshampoo kann die Maske jedoch nicht ersetzen, da sie keine kationischen Tenide oder Silikone entfernen kann.

Ich habe die Maske nicht getestet, aber vielleicht du? Falls ja schreibe doch gerne deine Erfahrung in die Kommentare.

Les Secrets de Loly Shampoos:

Les Secret de Loly Sunshine Clean
Inhaltsstoffe

AQUA, COCAMIDOPROPYL BETAINE, SODIUM COCOYL APPLE AMINO ACIDS, GLYCERIN, CAPRYLOYL GLYCINE, PARFUM, PANTHENOL, GUAR HYDROXYPROPYLTRIMONIUM CHLORIDE, CITRUS LIMON PEEL OIL, BENZYL ALCOHOL, DEHYDROACETIC ACID. (Quelle: www.secretsdeloly.com)

Hauptbestandteile
  1. Wasser
  2. Cocamidopropyl Betaine (mildes amphoteres Tensid)
  3. Cocoyl Apple Amino Acids (mildes anionisches Tensid)
  4. Glycerin (Feuchthaltemittel)
  5. Capryloyl Glycine (Aminosäure, Anti-Schuppen Wirkstoff, Sebum-Kontrolle))
  • Anti-Schuppen Shampoo
  • Hilft bei schnell fettender Kopfhaut
  • vegan

Das Sunshine Clean Shampoo* eignet sich ehr für feines und/oder gering poröses Haar. Wenn du unter Schuppen oder schnell fettender Kopfhaut leidest, könnte das Sunshine Clean genau das richtige Shampoo für dich sein.

Les Secret de Loly Perfect Clean
Inhaltsstoffe

AQUA, SODIUM COCOYL APPLE AMINO ACIDS, COCAMIDOPROPYL BETAINE, GLYCERIN, HYDROLYZED ADANSONIA DIGITATA SEED EXTRACT, GUAR HYDROXYPROPYLTRIMONIUM CHLORIDE, PARFUM, BENZYL ALCOHOL, DEHYDROACETIC ACID, CI 77019, CI 77891, CI 77491. (Quelle: www.secretsdeloly.com)

Hauptbestandteile
  1. Wasser
  2. Sodium Cocoyl Apple Amino Acids (mildes anionisches Tensid)
  3. Cocamidopropyl Betaine (mildes amphoteres Tensid)
  4. Glycerin (Feuchthaltemittel)
  5. HydrolyzedAdansonia Digitata SeedExtract (Feuchtigkeitsspender)

 

  • Milder als Sunshine Clean
  • Für alle Haartypen geeignet
  • vegan

Das Perfect Clean Shampoo* eignet sich von den Inhaltsstoffen grundsätzlich für alle Haartypen. Es ist mild und nicht zu stark reinigend. Wenn du jedoch zu stark fettender Kopfhaut neigst oder sehr feines und sehr gernig poröses Haar hast, könnte es dir zu wenig reinigend sein. Dann wäre das Sunsihne Clean besser für dich geeignet.

Les Secret de Loly Bubble Dream Kindershampoo
Inhaltsstoffe

AQUA, SODIUM COCOYL APPLE AMINO ACIDS, COCAMIDOPROPYL BETAINE, GLYCERIN, PRUNUS AMYGDALUS VAR. DULCIS OIL, HYDROLYZED SWEET ALMOND PROTEIN, POTASSIUM PALMITOYL HYDROLYZED WHEAT PROTEIN, BETAINE, GUAR HYDROXYPROPYLTRIMONIUM CHLORIDE, PARFUM, *BENZYL ALCOHOL, *DEHYDROACETIC ACID, CI 77019, CI 77891.(Quelle: www.secretsdeloly.com)

Hauptbestandteile
  1. Wasser
  2. Sodium Cocoyl Apple Amino Acids (mildes anionisches Tensid)
  3. Cocamidopropyl Betaine (mildes amphoteres Tensid)
  4. Glycerin (Feuchthaltemittel)
  5. Prunus Amygdalus Dulcis (Sweet Almond) Oil (Weichmacher)

 

  • nicht für Kinder mit sensibler Kopfhaut geeignet
  • vegan

Das Kindershampoo Bubble Dream* würde ich aufgrund des Mandelöl eher für mitteldickes Haar empfehlen. Aufgrund der enthaltenen Proteine kann es auch super für hochporöses Haar sein.

Alle Shampoos von Les Secret de Loly sind milde Low-Poo Locken Shampoos und damit für die regelmäßige Haarwäsche unser Locken/Wellen geeignet.

Die Shampoos enthalten ähnliche Tensidmischungen mit zwei verschiedenen Tensiden. Jedes Shampoo enthält Farbstoffe, Parfum und allergische Duftstoffe wie Benzyl Alkohol. Dies steigert die Chance für allergische Reaktionen. Wenn du eine sehr sensible Kopfhaut hast, solltest du daher bei beiden Shampoos vorsichtig sein. Auch das Kindershampoo enthält diese potenziell allergischen Stoffe. Daher würde ich es für Kleinkinder nicht unbedingt empfehlen.

Meine Erfahrung zu den Les Secret de Loly Shampoos:

Ich habe das Sunshine Clean und das Perfect Clean Shampoo getestet.

Grundsätzlich komme ich mit beiden Shampoos gut zurecht zurecht. Beide reinigen gut, dennoch sind sie mild. Ich hatte bei meiner trocknen Kopfhaut keinerlei Spannungsgefühl oder ähnliches.

Das Perfect Clean Shampoo* ist für mein Empfinden sogar noch ein bisschen milder, obwohl das anionische Tensid, welcher stärker reinigt, weiter vorne steht. Hier sieht man mal wieder, dass es nicht nur auf die Reihenfolge der Inhaltsstoffe ankommt, sondern welche Konzentration diese haben und wie sie mit anderen Stoffen kombiniert sind. Ich vermute das der Anti-Schuppen Stoff im Sunsine Clean* dieses Shampoo stärker reinigend macht.

Beide Shampoos sind ziemlich flüssig. Das Perfect Clean ein bisschen mehr. Daher solltest du beim rausdrücken nicht zu übermütig sein, sonst hast du schnell zu viel Shampoo in der Hand.

Ansonsten riechen beide Shampoos frisch fruchtig und lassen sich gut verteilen. Bei beiden Shampoos hatte ich mit meinen feinen und mittelporösen Haaren keinerlei Build-up oder ähnliches.

 

Les Secrets de Loly Spülungen:

Les Secret de Loly Pink Paradise
Inhaltsstoffe

AQUA, ALOE BARBADENSIS LEAF JUICE, GLYCERIN, CETEARYL ALCOHOL, SIMMONDSIA CHINENSIS SEED OIL, BEHENTRIMONIUM METHOSULFATE, PANTHENOL, CITRUS GRANDIS PEEL OIL, PRUNUS AMYGDALUS DULCIS OIL, *BENZYL ALCOHOL, DEHYDROACETIC ACID, LIMONENE. (Quelle: www.secretsdeloly.com)

Hauptbestandteile
  1. Wasser
  2. Aloe Barbadensis Leaf Juice (Feuchtigkeitsspender)
  3. Glycerin (Feuchthaltemittel)
  4. Cetearyl Alcohol (Fettalkohol)
  5. Simmondsia Chinensis (Jojoba) Seed Oil (Weichmacher)
  6. Behentrimonium Methosulfate (Filmbildner, kationisches Tensid)
  • enthält keine Proteine
  • leichte Spülung mit gut Slip
  • vegan

Die Pink Paradise Pflegespülung* ist die einzige Rinse-Off Spülung in meiner Auflistung. Sie enthält keine Proteine. Sie ist sehr leicht und daher eher was für feines-mitteldickes Haar. Sie kann für alle Porositäten funktionieren. Jedoch wird bei hochporöses Haar eher ein geringerer Effekt sein, da das kationische Tensid erst an 6. Stelle kommt.

Achja nur so zur Info, weil ich dachte die liebe Gesche von Lockenbar* hat mir fälschlicherweise noch ein Shampoo geschickt. „Aprés Shampooing“ heißt auf deutsch  „nach dem Shampoo“.

Les Secret de Loly Smoothie
Inhaltsstoffe

Smoothie Vanille Ylang-Ylang:

AQUA, SIMMONDSIA CHINENSIS OIL, PRUNUS AMYGDALUS DULCIS OIL, CAPRYLIC/CAPRIC TRIGLYCERIDE, CETEARYL GLUCOSIDE, HYDROLYZED JOJOBA PROTEIN, MANGIFERA INDICA BUTTER, ALOE BARBADENSIS EXTRACT, PARFUM, PANTHENOL, *BENZYL ALCOHOL, CANANGA ODORATA OIL, *DEHYDROACETIC ACID. (Quelle: www.secretsdeloly.com)

Hauptbestandteile
  1. Wasser
  2. Simmondsia Chinensis (Jojoba) Seed Oil (Weichmacher)
  3. Prunus Amygdalus Dulcis (Sweet Almond) Oil (Weichmacher)
  4. Caprylic/Capric Triglyceride (Feuchtigkeitsspender)
  5. Cetearyl glucoside (Emulgator)
  6. Hydrolyzed Jojoba Protein(Protein, Filmbildner/Feuchthaltemittel)
  7. MangiferaIndica (Mango) Seed Butter (Weichmacher)

 

  • enthält Protein (6. Stelle)
  • Gibt mittelmäßig Slip
  • vegan

Die Leave-In Smoothies* sind eher eine leichte Lockencreme statt einer herkömmlichen Leave-In Spülung. Sie kommen in 3 verscheidenen Duftrichtungen. Sie enthalten einige leichte Öle, ein Protein und eine leichte Butter. Daher sind die Smoothies eher was für mitteldickes und/oder mittel-hochporöses Haar geeignet. Aber auch wenn du feines Haar hast, kannst du die Smoothies testen. Vor allem wenn deine Locken trocken sind oder gerade Winter ist und die mehr Pflege benötigst. Taste dich mit einer kleinen Menge ran.

Les Secret de Loly Kurl Nectar
Inhaltsstoffe

AQUA, ALOE BARBADENSIS LEAF JUICE, CETEARYL ALCOHOL, OLEYL ERUCATE, RICINUS COMMUNIS SEED OIL, MEL, BEHENTRIMONIUM METHOSULFATE, GLYCINE SOJA OIL, THEOBROMA CACAO SEED BUTTER, THEOBROMA GRANDIFLORUM SEED BUTTER, GLYCERIN, PANTHENOL, CAMELLIA SINENSIS LEAF EXTRACT, HELIANTHUS ANNUUS SEED OIL, ALGAE EXTRACT, GUAR HYDROXYPROPYLTRIMONIUM CHLORIDE, PARFUM, TOCOPHEROL, BENZYL ALCOHOL, BUTYLENE GLYCOL, DEHYDROACETIC ACID, POTASSIUM SORBATE, SODIUM BENZOATE. (Quelle: www.secretsdeloly.com)

Hauptbestandteile
  1. Wasser
  2. Aloe Barbadensis Leaf Juice (Feuchtigkeitsspender, Filmbildner)
  3. Cetearyl Alcohol (Fettalkohol)
  4. Oleyl Erucate (leichter Weichmacher)
  5. Ricinus Communis Seed Oil (Weichmacher)
  6. Mel (Feuchtigkeitsspender)
  7. Behentrimonium Methosulfate (Filmbildner, kationisches Tensid)
  8. Glycine Soja (Soybean) Oil (Feuchtigkeitsspender)

 

  • enthält keine Proteine
  • Gibt gut Slip
  • nicht vegan (enthält Honig)

Der Leave-In Kurl Nectar* scheint von der Zusammensetzung leichter als die Smoothies. Wie du gleich erfahren wirst, habe ich persönlich andere Erfahrung gemacht. Er enthält keine Proteine und ist damit wunderbar für deine Feuchtigkeitspflege geeignet.

Meine Erfahrung zu den Les Secret de Loly Spülungen:

Ich habe den Pink Paradise Conditioner, den Smoothie Vanille Ylang-Ylang und den Kurl Nectar getestet.

Alle Spülungen riechen ziemlich star. Das muss man mögen. Ich bevorzuge normalerweise neutralere Düfte aber gut. Die Performance auf dem Kopf ist entscheidend und nicht der Duft.

Der Pink Paradise Conditioner* ist leicht, gibt gut Slip und lässt sich auch gut als Leave-In umfunktionieren. Jedoch enthält er ziemlich viel Aloe Vera und Glycerin. Das ist grundsätzlich super, da sie so in deinen Haaren viel Feuchtigkeit binden können. Jedoch würde ich die Pink Paradise Pflegespülung bei sehr trockener (z.B. im Winter) oder sehr feuchter Luft (z.B. im Hochsommer) komplett ausspülen und nicht als Leave-In verwenden. Mehr dazu erfährst in diesem Artikel zum Taupunkt

Der Smoothie Vanille Ylang Ylang* ist nicht so reichhaltig wie erwartet. Also leider meiner Ansicht nach nix für dickes und trocknes Haar. Man kann ihn gut mit einer kleinen Menge zum auskneten des Gelcasts verwenden, da er viele Öle am Angang der INCI-Liste enthält.

Der Leave-In Kurl Nectar* ist reichhaltiger als der Smoothie. Das hat mich tatsächlich überrascht. Ich vermute, dass das Rizinusöl (5. Stelle) die Ursache dafür ist. Oder die Konzentration des Fettalkhols ziemlich hoch ist. Du siehst an diesem Beispiel, dass wir als Verbraucher mit dem Ablesen der INCI-Liste nur eine Vermutung darüber anstellen können, wie das Produkt wirkt. Tatsächlich können wir es nur zu 100% wissen, wenn wir es auch auf dem Kopf testen.

? Extra Tipp: Ist dir ein Produkt zu schwer, auch wenn du nur eine klitze kleine Menge benutzt? Dann nutze die Super Soaker Technik nach dem einarbeiten des Produkts. Einfach die Hände zu einer Schüssel formen, Wasser auffangen, und diesen dann von unten nach oben in die Haare einarbeiten. Diese Technik hilt grundsätzlich bei der Definition deiner Locken und spendet viel Feuchtigkeit.

Sowohl die Smoothies als auch den Kurl Nectar kannst du im Winter oder Sommer weiter als Leave-In verwenden, da sie keine einfachen Feuchthaltemittel enthalten.

Grundsätzlich mochte ich jetzt im Frühling am liebsten den Pink Paradise als zusätzliches Leave-In.

Les Secrets de Loly Masken:

Les Secret de Loly Repair Time
Inhaltsstoffe

AQUA, ALOE BARBADENSIS LEAF JUICE, GLYCERIN, CETEARYL ALCOHOL, SIMMONDSIA CHINENSIS SEED OIL, BEHENTRIMONIUM METHOSULFATE, COCOS NUCIFERA OIL, STEARAMIDOPROPYL DIMETHYLAMINE, PANTHENOL, MACADAMIA TERNIFOLIA SEED OIL, BENZYL ALCOHOL, DEHYDROACETIC ACID, CITRIC ACID, CITRUS GRANDIS PEEL OIL, ANIBA ROSAEODORA WOOD OIL, LIMONENE, LINALOOL. (Quelle: www.secretsdeloly.com)

Hauptbestandteile
  1. Wasser
  2. Aloe Barbadensis Leaf Juice (Feuchtigkeitsspender)
  3. Glycerin (Feuchthaltemittel)
  4. Cetearyl Alcohol (Fettalkohol)
  5. Simmondsia Chinensis (Jojoba) Seed Oil (Weichmacher)
  6. Behentrimonium Methosulfate (Konditioniermittel, kationisches Tensid)
  7. Cocos Nucifera (Coconut) Oil (Weichmacher)
  8. Stearamidopropyl Dimethylamine (Konditioniermittel, kationisches Tensid)
  • Enthält keine Proteine
  • Leichtere Haarmaske
  • vegan

Die Repair Time Maske* ist eine leichte Haarmaske, da keine Butter als Hauptbestandteil verwendet wird. Jojoba- und Kokosöl sind die wichtigsten Weichmacher in dieser Haarmaske. Nichts für dickes und pflegebedürftiges Haar.

Zwei kationische Tenside geben der Maske gute Slipeigenschaften. Wahrscheinlich geben diese Stoffe auch der Maske ihren Namen, da sie die Haarstruktur glätten, bzw. die Schuppenschicht anlegen. Den Namen finde ich dennoch irreführend, da keine Maske deine Haare wirklich reparieren kann.

Meine Erfahrung zu der Les Secret de Loly Repair Time Haarmaske:

Diese Maske ist sehr leicht und der Slip ist mittelmäßig trotz der zwei verwendeten kationischen Tenside. Wahrscheinlich ist die Konzentration ziemlich gering. Starke Knoten werden damit schwieriger zu entwirren sein. Dadurch wird man verleitet ziemlich viel Produkt zu verwenden. Hier einfach die Haare etwas mehr anfeuchten. Das kann schon helfen.

Der Geruch ist anders als bei den anderen Produkten von Les Secret de Loly eher minzig/erdig. Von der Wirkung fand ich die Maske ok. Nichts besonderes.

Sie ist für sehr feine und gering poröse Haare geeignet. Jedoch nichts für wirklich pflegebedütftiges, strohiges oder verknotetes Haar.

Les Secret de Loly Stylingprodukte:

Les Secret de Loly Boost Curl
Inhaltsstoffe

AQUA, DEHYDROXANTHAN GUM, PARFUM, PANTHENOL, XYLITYLGLUCOSIDE, XYLITOL,BENZYL ALCOHOL, DEHYDROACETIC ACID.  (Quelle: www.secretsdeloly.com)

Hauptbestandteile
  1. Wasser
  2. Dehydroxanthan Gum (Filmbildner)

 

  • sehr leicht, hinterlässt keinerlei Film
  • Gibt leichten Halt
  • vegan

Das Boost Curl Haargel* nenne ich mal minimalitisch! Sehr überichtliche INCI-Liste mit nur 8 Inhaltsstoffen. Meiner Ansicht nach besteht das gesamte Produkt eigentlich nur aus Wasser und Xanthan Gum. Der Rest ist Duft, Konservierung, Feuchthaltemittel und Emulgator. Das muss jedoch nicht schlecht sein. Das Gel ist dadurch super leicht und hinterlässt keinerlei Film. Du brauchst jedoch ziemlich viel um einen relativ leichten-mittleren Halt zu erzeugen.

Les Secret de Loly Magic Twist
Inhaltsstoffe

AQUA, PRUNUS AMYGDALUS DULCIS OIL, MACADAMIA TERNIFOLIA SEED OIL, GLYCINE SOJA (SOYBEAN) OIL, OLEYL ERUCATE, POLYGLYCERYL-3 DICITRATE STEARATE, GLYCERIN, PRUNUS AMYGDALUS VAR. DULCIS OIL, HYDROLYZED SWEET ALMOND PROTEIN, POTASSIUM PALMITOYL HYDROLYZED WHEAT PROTEIN, GLYCERYL STEARATE, CETEARYL ALCOHOL, PARFUM, BENZYL ALCOHOL, DEHYDROACETIC ACID. (Quelle: www.secretsdeloly.com)

Hauptbestandteile
  1. Wasser
  2. Prunus Amygdalus Dulcis (Sweet Almond) Oil (Weichmacher)
  3. Macadamia TernifoliaSeed Oil (Weichmacher, Feuchtigkeitsspender)
  4. Oleyl Erucate (Weichmacher)
  5. Polyglyceryl-3 Dicitrate/Stearate (Emulgator)
  6. Glycerin (Feuchthaltemittel

 

  • Enthält Protein (an 9. & 10. Stelle)
  • reichaltigstes Produkt der Marke
  • vegan

Die Magic Twist Lockencreme* ist von der Zusammensetzung vermutlich das reichhaltigste Produkt der Marke. Jedoch würde ich sie dennoch nicht für dicke und/oder sehr pflegebedürftige Haare empfehlen, da die enthaltenen Öle doch eher leicht sind.

Les Secret de Loly Curl Remedy Lockenspray
Inhaltsstoffe

ALOE BARBADENSIS LEAF JUICE, AQUA, RUBUS IDAEUS SEED OIL, SORBITAN LAURATE, MANGIFERA INDICA SEED BUTTER, PANTHENOL, XYLITYLGLUCOSIDE, PARFUM, BENZYL ALCOHOL, COCODIMONIUM HYDROXYPROPYL HYDROLYZED KERATIN, ALGIN, GELLAN GUM, SORBITAN OLEATE, POLYSORBATE 20, CARRAGEENAN, DEHYDROACETIC ACID, DEHYDROXANTHAN GUM, ANHYDROXYLITOL, XYLITOL, POLYGLYCERYL-4 LAURATE, DILAURYL CITRATE. (Quelle: www.secretsdeloly.com)

Hauptbestandteile
  1. Aloe Barbadensis Leaf Juice (Feuchtigkeitsspender)
  2. Wasser
  3. RubusIdaeus (Raspberry) Seed Oil (Feuchtigkeitsspender, Weichmacher)
  4. Sorbitan Laurate (Emulgator)
  5. Mangifera Indica (Mango) Seed Butter (Weichmacher)

 

  • Enthält Proteine (10 & 11. Stelle)
  • zum Auffrischen geeignet
  • nicht vegan

Das Curl Remedy Lockenspray* würde ich jetzt eher in die Pflegekategorie einsortieren. Ich vermute das es sich gut zum Auffrischen zwischendurch eignet oder für die Pflege über Nacht.

Meine Erfahrung zu den Les Secret de Loly Stylingprodukten:

Ich habe nur das Boost Curl Haargel getestet und finde es grundsätzlich gut. Es beschwert null, hinterlässt keinerlei Film, lässt die Locken springen und macht mehr Volumen. Leider ist dadurch aber auch der Halt und die Definition gering. Ich brauche schon zwei Wallnussgroße Menge für meine wenigen Haare um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Fazit

Nach meinem 4 wöchigen Test, kann ich sagen das ich grundsätzlich die Produkte mag. Sie riechen mir nur insgesamt zu stark. Aber vermutlich liegt das auch an meiner Schwangerschaft im Moment. Da rieche ich eh alles viel intensiver. Die meisten Produkte riechen fruchtig/blumig. Nur die Repair Haarmaske riecht kräuterig/erdig/seltsam.

Ich bin am Besten mit der Kombination der drei Must-Have Produkte klar gekommen.

Les Secret de Loly Must Have Produkte

Das Perfect Clean Shampoo*, die Pink Paradise Spülung* (auch als Leave-In) und das Boost Curl Gel*. Diese Produkte würde ich dir auch zum Testen der Marke empfehlen. Falls du zufrieden bist und gut klar kommst, kannst du dann immernoch erweitern.

Wie sich die Produkte bei unterschiedlichen Wetter machen, wird sich zeigen.  Ich werde das hier gegebenenfalls ergänzen.

Sind die produkte ihren Preis wert?

Die Produkte sind etwas teuer, aber für die enthalten Inhaltsstoffe und dafür das sie aus Europa kommen, wo es strengere Kosmetikrichtlinien gibt als in den USA, finde ich das Preis/Leistungsverhältnis gut. Vor allem ist der Preis pro 100ml wirklich in Ordnung und du brauchst nicht viel Prosukt um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Ausnahme ist das Boost Curl. Davon brauchte ich schon mehr als üblich.

Für welchen Haartyp sind die Produkte geeignet?

Grundsätzlich würde ich sagen, dass die Produkte eher leicht sind und mehr was für feines-mitteldickes und/oder gering – mittelporöses Haar sind.

Gibt es nicht empfehlenswerte Profukte von Les Secret de Loly?

Nein, alle Produkte von Les Secret de Loly sind grundsätzlich für unsere Locken/Wellen geeignet. Welche speziell zu deinen Haartyp passen könnten, findest du weiter oben in den einzelnen Reviews zu den Produkten.

Hast du bereits Produkte der Marke getestet?

Schreib mir doch in den Kommentaren deine Erfahrung oder deine Fragen.

 

Dieser Artikel enthält Werbe-Links*. Mehr dazu liest du hier.
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Lockenkopf Elisa

Lockenkopf Elisa

Gründerin von Natürlich-Lockig.de und verliebt in Naturlocken.

Elisa zeigt dir wie du erkennst was deine Locken wirklich brauchen und gibt dir jede Menge Tipps & Tricks für deine Haarpflege.

Elisa legt nicht nur Wert darauf, dir zu zeigen wie du das beste aus deinen Haaren herausholen kannst, sondern auch wie du das mit einer möglichst natürlichen Lockenpflege hinbekommst.

Erfahre mehr über Elisa und ihre Lockenreise, tritt ihrer Facebook-Gruppe Natürlich-Lockig-Facebookgruppe bei oder mache es wie 17.500+ andere Lockenköpfe und abonniere ihren Newsletter mit exklusiven Lockenpflege-Tipps.

Locken richtig kämmen: 8 Tipps, um Knoten im Haar leichter zu lösen

Locken richtig kämmen: 8 Tipps, um Knoten im Haar leichter zu lösen

Locken richtig kämmen: 8 Tipps, um Knoten im Haar leichter zu lösen

Kommt dir vielleicht eine der folgenden Situationen bekannt vor?

Du hast deine Haare gewaschen und nimmst etwas Spülung in die Hand. Du verteilst diese in deinen Haaren und deine Locken saugen die Spülung umgehend auf. Die Knoten im Haar lassen sich beim besten Willen nicht lösen. Nur mit den Fingern kämmen?! Darüber kannst du nur lachen. Das funktioniert bei dir nämlich gar nicht!

Daher brauchst du beim Kämmen deiner Locken jede Menge Spülung. 1 – 2 Hände voll können das schon mal sein. Du musst eine Bürste benutzen. Nur so gelingt es dir endlich, die hartnäckig verfilzten Knoten zu lösen.

Musst du vielleicht sogar manchmal Knoten mit der Schere rausschneiden, weil nichts anderes mehr hilft?

Falls du dich jetzt mindestens einmal wiedererkannt hast: Dieser Artikel ist für dich. Mit den Tipps aus diesem Artikel kannst du Knoten vorbeugen und bereits verknotete Haare schonend und leicht zu kämmen ohne deine Locken zu schädigen.

Im Übrigen helfen dir die Tipps ebenso wenn du eine Dauerwelle hast.

Locken kämmen oder lieber nicht? Zerstört das nicht die Haarstruktur?

Nach der Curly-Girl-Methode wird empfohlen die Locken unter der Dusche mit ordentlich Spülung und nur mit den Fingern zu entwirren. Bürsten und Kämme sind absolut tabu. Grundsätzlich ist dieser Ratschlag auch nicht verkehrt. Denn je sanfter du deine Knoten löst, desto weniger schädigst du sie beim Kämmen. Und sanfter als mit dem Fingern, kannst du deine Knoten nicht entwirren.

Doch das klappt nicht bei jedem Lockenkopf. Je poröser und länger deine Haare sind, desto leichter verknoten sie und desto schwerer lassen sich diese nur mit den Fingern lösen.

Daher habe ich nachfolgend für dich ein Menge Tipps zusammengesammelt, welche dir helfen deine Knoten leicht und schnell zu lösen ohne sie zu schädigen. Auch mit einer Bürste. Es braucht dafür nur die richtige Bürste. Doch zunächst werde ich dir zeigen wie du deine Haare ohne Hilfsmittel wie Bürsten und Kämme entwiren kannst.

Also los gehts.

Locken richtig kämmen: 8 hilfreiche & einfache Tipps

1. Die Locken trocken kämmen

Noch mal: Nach der Curly-Girl-Methode wird empfohlen, die Haare nur noch im nassen Zustand und mit ordentlich Spülung im Haar zu kämmen.

Ich persönlich halte von diesem dogmatischen Ansatz nicht viel. Fragst du mich, empfehle ich dir, die Locken auch im trockenen Zustand zu kämmen. Denn trocken sind deine Haare am wenigsten empfindlich.

Kämme deine Locken trocken direkt vor dem Haarewaschen und am Besten nur mit den Fingern.

Bitte beachte: Wenn du deine Locken mal an 2., 3. oder 4. Tag zusammenbinden möchtest, dann kämme sie erst mit den Fingern und benutze dann wenn du möchtest eine Bürste/Kamm.

Ziel beim trocken kämmen deiner Locken vor dem Haare waschen ist es nicht, deine Haare komplett knotenfrei zu bekommen. Es ist vollkommen okay, wenn du nicht mit den Fingern überall durchkommst.

Ziel beim Kämmen der trockenen Locken ist es, sanft vorzufühlen, wie verknotet deine Haare sind und vorsichtig erste, leichte Knoten zu lösen. Mir hat dieses Vorgehen enorm dabei geholfen, die Haare im nassen Zustand leichter zu entwirren. Dadurch brauche ich im nächsten Schritt auch deutlich weniger Spülung. Das schont den Geldbeutel.

Nachdem du deine Locken im trockenen Zustand also schon mal sanft mit den Fingern gekämmt hast, kannst du sie mit einem milden Low-Poo Lockenshampoo oder nach der Co-Washing-Methode waschen. Danach geht es ans Entwirren mit der richtigen Spülung.

2. Locken nass kämmen – Benutze die richtige Spülung

Es gibt „normale“ Spülungen und es gibt Spülungen, die die Kämmbarkeit deutlich erhöhen und dir enorm dabei helfen, deine Knoten im Haar besser zu lösen.

Doch woran erkennst du so eine Spülung?

Einen ersten Hinweis geben dir die Werbebotschaften auf der Verpackung. Steht dort etwas wie Detangler, knot free, knotenfrei, bessere Kämmbarkeit oder ähnliches ist das ein guter Anhaltspunkt, dass dich dieses Produkt beim Entwirren deiner Haarpracht unterstützt.

Ich rate dir immer auch die Inhaltsstoff-Liste zu überprüfen. Versprechen können die Werbebotschaften schließlich so einiges. Es gibt bestimmte Inhaltsstoffe, die den Slip, also die Flutschigkeit einer Spülung, deutlich erhöhen.

Merke dir also: Je mehr Slip eine Spülung hat, desto besser ist die Kämmbarkeit.

Inhaltsstoffe, welche den Slip einer Spülung erhöhen:

✅ Kationische Tenside

✅ Honig

✅ Weichmacher wie Butter oder Öle

Vor allem kationische Tenside (z. B. Behenamidopropyl Dimethylamine, Behentrimonium Methosulfat) sind dafür bekannt, die Kämmbarkeit deutlich zu verbessern.

 

 

Denn durch die positive Ladung dieser Stoffe ziehen sie dein überwiegend negativ geladenes Haar auf und helfen dadurch die Schuppenschicht zu glätten. Das hilft dabei, Knoten einfacher zu entwirren.

Findest du also kationische Tenside unter den ersten 3 – 4 Inhaltsstoffen, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese Spülung guten Slip gibt.

Ich habe dir mal ein paar Spülungen mit viel Slip herausgesucht:

Rinse-Off-Pflegespülungen zum Locken kämmen:

Leave-In-Pflegespülungen zum Locken kämmen:

Leave-In-Spray zum kämmen deiner Locken:

Die Leave-In-Spülungen eignen sich übrigens auch hervorragend, um deine Haare zwischen den Waschtagen zu entwirren. Dafür einfach beim Auffrischen die Haare anfeuchten, etwas Leave-In in den Haaren verteilen und dann diese mit den Fingern entwirren. Du kannst auch zusätzlich eine geeignete Lockenbürste verwenden.

3. Benutze eine Haarkur/Haarmaske zum kämmen deiner Locken

Wellenkopf Jasmin schwört mittlerweile darauf, ihre Haare nur noch mit Haarmaske zu entwirren. Sie tauscht einfach die Spülung gegen eine Haarmaske aus.

Haarmasken enthalten grundsätzlich mehr Weichmacher wie Butter und Öle. Diese helfen wiederum beim Entwirren. Vor allem, wenn du mitteldickes bis dickes Haar hast, könnte das auch für dich eine Alternative sein.

Geeignet Haarmasken/Haarkuren zum Locken kämmen:

4. Nutze mehr Wasser beim Entwirren deiner Locken

Bevor du jetzt losstürmst und neue Spülungen und Haarmasken kaufst, gebe ich dir noch einen weiteren Tipp. Manchmal reicht es schon, dass du beim Entwirren deiner Locken mit Spülung oder Maske einfach mehr Wasser nutzt.

Verteile dafür nach dem Waschen mit Shampoo etwas Spülung oder Haarmaske auf die Haare. Halte deinen Kopf kurz in der Dusche unter Wasser und versuche mit den Fingern die Haare zu entwirren. Das Wasser hilft dabei, dass sich die Spülung besser im Haar verteilt. Das allein kann schon reichen, damit deine Locken sich leichter kämmen lassen.

5. Angefangene Spülungen/Haarkuren pimpen für mehr Slip

Schmeiß deine angefangenen Spülungen und Haarkuren zu Hause noch nicht weg. Auch, wenn du jetzt weißt du, dass sie sich vielleicht eher weniger zum Entwirren eignen. Versuch doch mal diese zu pimpen, um sie doch noch aufzubrauchen. Wäre schade drum.

Haarspülungen einfach Kämmbarer machen Pimp-Rezept:

Zutaten: 4 Teile Spülung und 1 Teil Honig.

Nimm deine Spülung und mische sie mit dem Honig.

Kurz erwärmen. Ich mach das immer für 10 – 15 Sekunden in der Mikrowelle. Durch die Wärme vermischt sich der Honig besser mit der Spülung.

Danach alles ordentlich verrühren. Abkühlen lassen. Fertig.

Durch den Honig gibt die Spülung jetzt deutlich besseren Slip und du solltest deine Haare einfacher von Knoten befreien können.

Falls das nichts geholfen hast, gebe ich dir hier ein paar Tipps was du mit deinen Produkten machen kannst, die du nicht mehr magst.

Du hast eine gute Spülung mit viel Slip, deine Haarpracht lässt sich trotzdem nicht nur mit den Fingern von Knoten befreien? Dann nimm ruhig zusätzlich einen Lockenkamm.

6. Lockenkamm zum Entwirren von nassen Locken

Achte beim Aussuchen eines Lockenkammes darauf, dass die Zinken nicht zu nahe beieinanderstehen. Gefragt ist ein breitzinkiger Kamm. Sind die Spitzen der Kammzinken zudem rund, dann greif zu.

Folgende Lockenkämme kann ich dir empfehlen:

7. Lockenbürste zum Entwirren nasser Locken

So eine Lockenbürste hat sehr flexible Borsten und hilft so dabei, die Knoten sanft zu lösen. Zudem hilft sie auch dabei, deine Haarmaske oder Spülung besser zu verteilen.

Ich rate dir von herkömmlichen Bürsten ab, da sie sehr starre Borsten haben und damit nicht für Lockenköpfe geeignet sind.

Folgende Lockenbürsten kann ich dir empfehlen:

8. Pre-Poo-Routine für weniger Knoten im Haar

Neben dem Entwirren am Waschtag habe ich noch einen Tipp für dich. Eine Pre-Poo-Routine mit Öl vor dem Waschen hilft dir dabei, Knoten im Haar zu minimieren und sogar Knoten vorzubeugen. Vor allem für die Haarspitzen, wo sich schneller Knoten bilden, kann das sehr hilfreich sein.

Dafür einfach ½ – 1 Teelöffel Kokosöl oder ein anderes Öl deiner Wahl für mindestens 1 – 2 Stunden oder besser über Nacht auf das trockene Haar auftragen. Danach wäschst du wie gewohnt deine Haare.

Diese Fehler solltest du mein Kämmen deiner Locken NICHT machen

Kämme deine Locken nicht mit dem üblichen Tangle Teezer. Die Borsten sind viel zu hart und werden deine Locken schädigen

Kämme deine Locken lieber nicht mit einer Wildschweinbürste. Die Bürsten lassen deine Locken aufplatzen und sind oft enfenfalls zu hart. Wenn dann nur schonend vor dem Haarewaschen oder dem Auffrischen deiner Locken

Benutze nicht einfach irgendeine Spülung zum entwirren deiner Locken. Achte auf eine Spülung die deine Haaren genug Flutschigkeit verleiht um Knötchen sanft zu entwirren

Sei nicht grob oder ungedulig. Wenn ich Freundinnen beochte wie die mit ihren Haaren umgehen, bekomme ich direkt Gänsehaut. Oft wird viel zu stark versucht die Knoten zu kösen. Versuche dich darauf zu besinnen, sanft zu deinen Haaren zu sein. Sie sind dein Freund. Nicht dein Feind! Eine feine Goldkette würdest du auch nicht mit Gewalt aus einem edlen Kaschmitpullei reißen oder? Und deine Locken sind genauso empfindlich wie Kaschmir. Und mindestens genauso edel :-).

Häufig gestellte Fragen

Wie kämme ich meine Locken richtig?

Darauf gibt es keine pauschale Antwort. Denn es kommt auf deine Haarstruktur an. Denn je kaputter und feiner diene Locken sind, desto schonender solltest du mit ihnen umgehen, Das bedeutet so wenig Bürsten und Kämme wie möglich zu nutzen. Jedoch entsehen Knoten bei kaputten Haaren deutlich schneller und sie garnicht zu lösen, weil du mit den Fingernnicht durchkommst ist auch keine Lösung. Nutze dafür eine Spülung mit richtig viel Slip und eine geeignete Lockenbürste mit biegsamen Borsten.

Sollte ich Locken nass oder trocken kämmen?

Ich empfehle beide Varianten. Dir sollte nur bewusst sein, dass die Haare im nassen Zustand deutlich empfindlicher sind. Daher solltest du deine nassen Locken immer nur mit einer Spülung kämmen. Egal ob du die Finger, Lockenbürste oder einen Lockenkamm benutzt. Im trockenen Zustand sind deine Haare nicht ganz so empfindlich. Vor allem vor dem Haarwaschen empfehle ich die Haare einmal mit den Fingern trocken zu kämmen.

Wie soll ich meine welligen Haare kämmen?

Wellige Haare verknoten normalerweise nicht ganz so schnell wie lockiges Haar. Aber du kannst die Knoten genauso lösen. Alle Tipps aus diesem Artikel gelten genauso auch für Menschen mit welligen Haaren.

Wann genau soll ich meine Locken kämmen?

Der beste Zeitpunkt zum Kämmen deiner Locken oder Wellen ist, nach dem Haare waschen wenn und du bereits eine geeignete Spülung aufgetragen hast. Dann kannst du die nassen Haare anfangen vorsichtig mit den Fingern oder einer geeigneten Bürste zu kämmen.

Außerdem kannst du deine Haare regelmäßig beim Auffrischen kämmen. Immer dann wenn du sie angefeuchtet und etwas Leave-In aufgetragen hast.

Fazit

Am Besten kämmst du deine Locken nur mit den Fingern. Mit der richtigen Spülung oder einer Haarmaske kann das wunderbar im nassen Zustand funktionieren. Nimmst du dabei ausreichend Wasser, verteilt sich die Spülung gut im Haar. Falls das für deinen Lockenkopf so nicht funktioniert, empfehle ich dir Hilfsmittel wie einen Lockenkamm oder eine geeignete Lockenbürste zu verwenden.

Mit einer Pre-Poo-Routine kannst du vorbeugen und verfilzte Knoten zeigen sich vielleicht erst gar nicht.

Ich habe dir im Artikel ein paar Empfehlungen für Spülungen und Haarmasken gegeben. Beachte bei den Produkten, dass du diese wie immer nach deinem Haartyp (Haardicke & Porosität) auswählst. Falls du wissen möchtest, wie genau du das machst, empfehle ich dir mein Lockenhandbuch „Lockenpflege mit Köpfchen“ näher anzuschauen.

Kennst du noch Spülungen, die guten Slip geben oder andere Tipps, die gegen Knoten im Haar helfen? Dann schreibe mir deine Empfehlung in die Kommentare.

Lockenkopf Elisa

Lockenkopf Elisa

Gründerin von Natürlich-Lockig.de und verliebt in Naturlocken.

Elisa zeigt dir wie du erkennst was deine Locken wirklich brauchen und gibt dir jede Menge Tipps & Tricks für deine Haarpflege.

Elisa legt nicht nur Wert darauf, dir zu zeigen wie du das beste aus deinen Haaren herausholen kannst, sondern auch wie du das mit einer möglichst natürlichen Lockenpflege hinbekommst.

Erfahre mehr über Elisa und ihre Lockenreise, tritt ihrer Facebook-Gruppe Natürlich-Lockig-Facebookgruppe bei oder mache es wie 17.500+ andere Lockenköpfe und abonniere ihren Newsletter mit exklusiven Lockenpflege-Tipps.

8 Lockenpflege-Mythen, die sich hartnäckig wie alte Rotweinflecken auf deinem Lieblingsshirt halten.

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In letzter Zeit werden mir immer wieder die gleichen Fragen gestellt. In Facebook-Gruppen beobachte ich, wie fleißig immer wieder die gleichen Mythen geteilt werden. Und ich habe einige davon früher selbst geglaubt.

Höchste Zeit für diesen Artikel.

Ich entlarve für dich die hartnäckigsten Mythen rund um deine Lockenpflege.

1. Mythos: Co-Washing verursacht Haarausfall

Dieser Mythos stimmt zum Teil. Denn Co-Washing kann Haarausfall verursachen, wenn du die falsche Spülung zum Haarewaschen nimmst. Eine falsche wäre eine mit viel Butter, Öl, Protein und vielen kationischen Tensiden. So eine Spülung kann deine Haarfollikel verstopfen und zu Haarausfall führen.

Die meisten Spülungen werden nicht für die Kopfhaut formuliert, sondern für die Haare. Daher sei gerne immer etwas kritisch, welche Spülung du dir regelmäßig auf den Kopf schmierst.

Ich empfehle dir, zum Co-Washing leichte Spülungen zu verwenden. Willst du auf Nummer sicher gehen, benutze eine spezielle Co-Washing-Spülung wie den Boucleme Curl Cleanser.

Setze nicht nur auf Co-Washing, sondern reinige deine Kopfhaut mindestens einmal pro Woche mit einem milden Low-Poo Shampoo ohne Sulfate oder andere starke Tenside.

Beachtest du diese Tipps, ist es sehr unwahrscheinlich, dass deine Haare durch Co-Washing vermehrt ausfallen.

2. Mythos: Kaltes Wasser lässt das Haar glänzen – Je kälter desto besser

Ich habe früher an diesen Mythos geglaubt und nach dem Waschen meine Haare einmal kurz mit sehr kaltem Wasser gespült. Brrr, war das eine Überwindung. Ich habe das genau 2-3-mal gemacht und dann gelassen. Erstens war es viel zu kalt. Zweitens habe ich nicht wirklich einen Effekt gesehen.

Doch nur weil ich keinen Effekt hatte, heißt das doch noch lange nicht, dass es nicht funktioniert, oder?

Wendy vom Science-y Hair Blog hat in ihrem Artikel diesen Mythos entlarvt. Sie lässt uns an ihrem Experiment mit verschiedenen Haartypen und Wassertemperaturen teilhaben.

Unter dem Mikroskop erkannte sie: Lauwarmes oder kühleres Wasser hat einen positiven Effekt auf hoch poröses Haar. Bei gering porösen Haaren hat das kühlere Wasser hingegen gar keinen Effekt. Sehr heißes Wasser schädigt alle Haartypen. Soweit nichts Überraschendes. Interessant ist: Sehr kaltes Wasser schädigt alle Haartypen ebenfalls.

Daher empfehle ich dir die Wassertemperatur an deinen Haartyp anzupassen. Je poröser deine Haare sind desto kühler sollte das Wasser sein. Jedoch nicht kalt. Wenn du sehr gering poröses und gesundes Haar hast, dann kannst du auch eher mit lauwarmen Wasser deine Haare waschen.

3. Mythos: Haarseife & Natron sind als natürlicher Shampooersatz geeignet

Beide sind aufgrund der sehr hohen pH-Werte schädlich für die Haare. Leider hält sich dieser Mythos hartnäckig. Lies gerne meine Artikel, die ich dazu geschrieben habe:

Falls du nach einer komplett natürlichen Alternative zum Haare waschen suchst, dann würde ich dir das Haarewaschen mit Roggenmehl empfehlen. Falls du zu Haarseife bisher wegen des Plastikverzichts gegriffen hast, können feste Shampoos etwas für dich sein. In meiner Liste für Lockenprodukte findest du einige feste Shampoobars.

4. Mythos: Proteine sollten bei gering porösen oder dicken Haaren komplett gemieden werden

In einigen Facebookgruppen lese ich immer mal wieder, dass manche Lockenköpfe sich nicht an Proteine in ihrer Haarpflege trauen oder ihnen empfohlen wird, diese komplett zu meiden. Vor allem bei gering porösen oder dicken Haaren. Das ist jedoch falsch.

In diesem Artikel habe ich mehr zur Protein-Feuchtigkeitsbalance geschrieben.

Jeder Lockenkopf braucht Proteine in seiner Haarpflege. Manche mehr, manche weniger.

Das würde ich nicht nur am Haartyp festmachen, sondern vom aktuellen Zustand deiner Haare. Denn der Bedarf an Proteinen kann sich ständig ändern.

Beispiel: Du hast gering poröses Haar, aber sehr viel Feuchtigkeit in deinen Haaren. Deine Haare sind dadurch sehr weich und schlaff und deine Locken oder Wellen hängen sich schnell aus. Dann brauchst du mehr Proteine in deiner Pflege, da die Protein-Feuchtigkeitsbalance nicht mehr stimmt. Statt auf große Proteine wie Weizenprotein freuen sich deine Haare aufgrund ihrer Porosität auf kleinere Proteine wie Seidenproteine. Genau dasselbe gilt für dickes Haar.

Kaufe dir dafür am besten flüssiges Protein wie zum Beispiel dieses. Nimm etwas von deiner Feuchtigkeitsspülung oder Haarmaske. Orientiere dich an der genommenen Menge und mische 1 – 5 % davon von dem Protein unter. Bei Spülungen, die du im Haar lässt, beginne mit 0,5 %. Taste dich langsam vor.

5. Mythos: Plopping über Nacht ist eine gute Idee

Was genau ist überhaupt Plopping?

Plopping ist eine Technik, die du ausprobieren kannst, um die Sprungkraft deiner Locken zu erhöhen. Dabei wickelst du deine Haare mit einer speziellen Wickeltechnik in ein großes Baumwoll-T-Shirt. Das soll dabei helfen, dass deine Locken mehr Sprungkraft haben und sich nicht so schnell aushängen.

Das ist an sich eine gute Idee. Jedoch wurde irgendwann daraus der Mythos geboren, dass es eine noch bessere Idee wäre, die Haare über Nacht zu ploppen. Also mehrere Stunden.

Dieser Mythos wurde durch diverse Videos auf YouTube leider sehr populär.

Doch damit tust du deinen Locken und der Kopfhaut nicht wirklich einen Gefallen. Lässt du deine Haare über Nacht so in einem T-Shirt trocknen, dann können sich in diesem feuchtwarmen Klima Bakterien bilden. Das kann dann zu Juckreiz und Schuppen führen. Nicht so geil, oder?

Zudem sind deine Haare im feuchten bis nassen Zustand am empfindlichsten. Bewegst du dann deinen Kopf in der Nacht unkontrolliert hin und her, kann das zu Haarbruch und damit zu Proteinverlust führen.

Ich empfehle dir, deine Haare maximal für 30 bis 60 Minuten zu ploppen.

6. Mythos: Nach einer Haarkur/Haarmaske sollte immer auch eine Spülung benutzt werden

Ich frage mich, woher nur dieser Mythos kommt. In den letzten Monaten lese ich ihn andauernd in verschiedenen Facebook-Gruppen und werde dazu auch häufig per E-Mail befragt.

Die Rede ist davon, dass nach dem Benutzen einer Haarkur immer auch eine Spülung folgen sollte. Warum? Weil angeblich die Haarkur die Schuppenschicht öffnet um, die Wirkstoffe der Kur ins Haar zu leiten. Die Spülung schließt die Schuppenschicht dann wieder.

Hmm, klingt erst mal logisch.

Doch wie soll überhaupt eine Haarkur die Schuppenschicht öffnen?

Eine Haarmaske oder Kur kann die Schuppenschicht öffnen, wenn der pH-Wert der Kur basischer ist als der deiner Haare. Und der pH-Wert deiner Haare liegt bei ca. 4 – 4,5. Also müsste die Kur basischer als 4,5, wahrscheinlich eher über 6 sein, um das Haar merklich anschwellen zu lassen und dadurch die Schuppenschicht zu öffnen. Normale Spülungen sollen einen saureren pH-Wert aufweisen, welche die Schuppenschicht nach der Benutzung der Kur wieder schließt.

Nun nach meinen Recherchen und Rückmeldungen vieler Hersteller zu den einzelnen pH-Werten ihrer Haarkuren und Spülungen liegen diese immer zwischen 3 – 6. Dabei konnte ich nicht feststellen, dass Haarmasken einen basischeren pH-Wert haben als Spülungen. Sie weisen durch die Bank ähnliche pH-Werte auf.

Wodurch kann die Schuppenschicht noch geöffnet werden?

Durch Wärme. Daher nutzen viele Lockenköpfe mit gering porösem Haar Wärmehauben oder ein Dampfgerät beim Einwirken der Haarmaske. Aber auch Öle und Proteine in der Maske können so leichter ins Haar eindringen. Das Anschwellen ist jedoch weniger stark als durch Basen. Das Haar schwillt wieder ab, sobald die Haare abgekühlt sind. Also dafür braucht es auch nicht extra eine Spülung.

Halten wir fest: Das Benutzen einer Haarmaske führt nicht zu einer geöffneten Schuppenschicht, welche wieder durch eine Spülung geschlossen werden müsste.

Wahrscheinlicher ist, dass dein Haar durch dein Duschwasser anschwillt. Denn das hat oft einen pH-Wert von 7 und höher. Da hilft es durchaus, nach der Haarmaske die Haare mit einer Essig-Rinse zu spülen.

Doch grundsätzlich sind Leave-In Spülungen und Stylingprodukte sauer formuliert und lassen dadurch deine Haare ebenfalls zusammenziehen.

Also mein Rat. Nutze entweder eine Haarmaske oder eine Pflegespülung. Beides an einem Waschtag ist nicht unbedingt nötig und eher Produktverschwendung. Dein Geldbeutel wird’s dir danken.

7. Mythos: Babyshampoos sind schlecht für lockiges Haar

Dieser Mythos ist mir in letzter Zeit auch häufiger in Facebook begegnet. Was hat es damit genau auf sich?

Warum sollen Babyshampoos grundsätzlich schlecht sein?

Der Grund soll sein, dass Babyshampoos an die Haut eines Babys angepasst sind und damit einen basischen pH-Wert aufweisen.

Erstens kann man das nicht so pauschal behaupten. Zweitens kann jedes Shampoo basisch formuliert sein. Das ist jedoch eher selten der Fall, da die Hersteller in der Regel die Shampoos auf die Kopfhaut anpassen. Damit liegen die Shampoos meistens auch bei einen pH-Wert von 5 – 6.

Nach Rückmeldung der Shampoo-Hersteller, haben Babyshampoos oft einen ähnlichen pH-Wert. Die Babyshampoos, die ich in dieser Produktliste für Locken empfehle, haben zum Beispiel laut Hersteller einen pH-Wert von 4,5 – 5,5.

Daher rate ich dir, nicht pauschal Babyshampoos zu meiden. Ist das Babyshampoo mit milden Tensiden formuliert und frei von Alkohol oder anderen schädliche Inhaltsstoffen, kannst du es durchaus benutzen. Bist du unsicher wegen des pH-Wertes, such auf der Verpackung nach einem Hinweis wie „pH-Hautneutral“ oder frag direkt beim Hersteller an.

8. Mythos: Produkt X oder Y repariert dauerhaft kaputte Haare

Ich sehe immer noch häufig Werbebotschaften, die versprechen, dass dieses oder jenes Produkt deine Haare repariert. Leider.

Kein Produkt dieser Welt kann deine Haare wirklich und dauerhaft reparieren.

Haare sind totes Material. Einmal übermäßig geschädigt verlieren sie stark Proteine. Die Proteinlöcher kannst du – vorübergehend – mit Proteinen für deine Haare füllen. Auch kationische Tenside helfen dabei, deine Haare – vorübergehend – zu reparieren. Aber das ist alles keine echte Reparatur. Nach ein paar Haarwäschen hast du diese Lückenfüller wieder ausgewaschen und dein Haar ist so kaputt wie vorher.

Daher ist der einzige Weg kaputte Haare dauerhaft zu reparieren, sie abzuschneiden. Natürlich verstehe ich, wenn du das nicht möchtest. Jedoch sollte dir einfach bewusst sein, dass du mit den o. g. Maßnahmen deine Haare lediglich kurzfristig flickst.

Das Beste, was du tun kannst, wenn du unter kaputten porösen Locken leidest: Flicke die kaputten Stellen vorübergehend mit einer Proteinkur oder mische flüssiges Protein in deine Feuchtigkeitspflege. Alternativ hilft deinen Haaren eine regelmäßig angewendete Gelatinekur. Schneide nach und nach die kaputten Haarenden ab und schädige deine Haare so wenig wie möglich weiter.

Fazit

Habe ich dich vielleicht bei dem ein oder anderen Mythos ertappt? Mach dir nichts draus. Ich habe den Großteil der Mythen aus dieser Liste früher selbst geglaubt.

Vielleicht kennst du noch andere Mythen rund um Haar- und Lockenpflege?

Dann teile sie doch mit uns in den Kommentaren!

Lockenkopf Elisa

Lockenkopf Elisa

Gründerin von Natürlich-Lockig.de und verliebt in Naturlocken.

Elisa zeigt dir wie du erkennst was deine Locken wirklich brauchen und gibt dir jede Menge Tipps & Tricks für deine Haarpflege.

Elisa legt nicht nur Wert darauf, dir zu zeigen wie du das beste aus deinen Haaren herausholen kannst, sondern auch wie du das mit einer möglichst natürlichen Lockenpflege hinbekommst.

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Proteine für Haare: Der Schlüssel zu starken & glänzenden Locken + meine Top-Produktempfehlungen (Update 2023)

Proteine für Haare: Der Schlüssel zu starken & glänzenden Locken + meine Top-Produktempfehlungen (Update 2023)

Proteine für Haare: Der Schlüssel zu starken & glänzenden Locken + meine Top-Produktempfehlungen (Update 2023)

Proteine fuer Haare - Der Schluessel zu starken Locken

In diesem Artikel tauchen wir gemeinsam tief in die Bedeutung von Proteinen für deine Lockenpracht ein und ich teile meine besten Produktempfehlungen, damit du ohne große Recherche schnell die passende Pflege für genau deinen Haartyp findest.

Hast du dich jemals gefragt, warum Proteine so entscheidend für die Pflege deiner Haare sind? Oder bist du auf der Suche nach neuen Produkten, die dein lockiges Haar reparieren und zu mehr Spungkraft verhelfen sollen? Dann bist du hier genau richtig!

Ich möchte dir in diesem Artikel genau erklären, warum Proteine eine so wichtige Rolle für die Gesundheit und das Erscheinungsbild deiner Locken spielen. Ich zeige dir, welche Arten von Proteinen besonders vorteilhaft für deinen Haartyp sind und wie sie dir helfen können, deine Haarstruktur zu stärken und Schäden zu reparieren.

Außerdem stelle ich dir einige meiner liebsten Empfehlungen für proteinreiche Haarpflegeprodukte vor. Ich habe intensiv recherchiert und die besten Produkte ausgewählt, die frei von schädlichen Inhaltsstoffen wie austrocknenden Alkoholen, Silikonen und anderen bedenklichen Substanzen sind. Mit diesen Produkten kannst du deine Locken optimal mit Proteinen versorgen.

Proteine für deine Haare

Proteine sind die wahren Helden, wenn es um die Gesundheit und Schönheit deiner Locken geht. Sie spielen eine entscheidende Rolle in der Haarstruktur und sind unverzichtbar für eine optimale Lockenpflege. Warum das so ist, erkläre ich dir in diesem Abschnitt.

Doch nicht jeder Lockenkopf benötigt gleich viele und immer Proteine in der Haarpflege. Daher solltest du genau wissen, ob Proteine für dich im Moment wirklich Sinn machenoder sie sogar schädlich sind.

Wann brauchen deine Haare Proteine?

? Du hast blondiertes Haar

? Du hast deine Haare oft mit dem Glätteisen geglättet

? Deine Haare sind fein

? Du hast deine Haare oft gebürstet

? Du hast viel Spliss

? Du hast mit Haarbruch zu kämpfen

? Deine Locken werden immer schlaffer und ihnen fehlt der Halt

? Deine Haare fühlen sich extrem weich an

Wenn du dich nur bei einem der oben genannten Punkte wieder erkannt hast, solltest du unbedingt Proteine in deine Haarpflege aufnehmen. Falls nicht, solltest du eher vorsichtig sein.

Du bist dir immernoch unsicher ob deine Locken mehr Proteine oder doch eher Feuchtigkeit brauchen? Dann lies dir am besten zuerst meinen Artikel „Proteine vs. Feuchtigkeit -Was brauchen deine Locken wirklich?“ durch.

Doch warum sind Proteine so toll für unsere Haare?

Unsere Haare bestehen zu 90% aus Keratin, einem speziellen Protein. Keratin ist verantwortlich für die Festigkeit, Elastizität und Struktur unserer Haare. Wenn unsere Locken gesund und stark aussehen sollen, benötigen sie ausreichend Proteine, um ihre optimale Sprungkraft zu erhalten.

Schon alltägliches Bürsten, Duschen und Föhnen strapaziert unsere Haare. Färben, Blondieren, Chlor und Umwelteinflüsse zahlen auch nicht auf eine gesunde Lockenpracht ein, sondern schädigen sie auf Dauer. Unter einem Mikroskop sind dann richtige Löcher in der Schuppenschicht zu erkennen.

An dieser Stelle haben die Proteine ihren Heldenauftritt. Sie haben die Fähigkeit, die Haarstruktur zu stärken und beschädigte Bereiche zeitweise zu reparieren. Sie dringen in die Haarfaser ein, füllen Lücken und Risse auf und sorgen so dafür, dass das Haar wieder gesund, glatt und widerstandsfähig wird. Dadurch kannst du Haarbruch vermeiden und Spliss vorbeugen.

Feines Haar ist für Schäden besonders anfällig und profitiert daher mehr als andere Haardicken von Proteinen in der Haarpflege. Aber auch poröses Haar, welches durch äußere Einflüsse geschädigt wurde oder von Natur aus eine eher offene Schuppenschicht aufweist, profitiert ähnlich wie feines Haar besonders von Proteinen.

Proteine im Haar Schaubild

Doch wichtig zu wissen: Proteine reparieren deine Haare nur temporär.

Denn Proteine waschen sich mit der Zeit wieder aus. Somit reicht es nicht, einmalig eine Proteinkur oder ein anderes proteinhaltiges Produkt zu verwenden. Du musst die Produkte immer wieder benutzen, damit die kaputten Stellen in deinen Haaren auch immer wieder aufgefüllt werden.

Was können Proteine noch für deine Haare tun?

Proteine helfen dir dabei, Feuchtigkeit im Haar einzuschließen. Dadurch wird verhindert, dass die Locken im Laufe des Tages trocken und spröde werden. Sie schaffen eine Schutzbarriere um deine Haare, die es vor äußeren Einflüssen schützt und den Feuchtigkeitsgehalt aufrechterhält.

Daher sind Proteine vor allem für poröse Locken so wichtig. Diese neigen aufgrund der offenen Schuppenschicht schnell zu Feuchtigkeitsverlust und damit trockenen Locken.

Sind deine Haare sehr trocken, können Proteine aber nur helfen, wenn du deine Locken vorher auch gut mit Feuchtigkeit versorgt hast. Indem du zum Beispiel indem du regelmäßig eine Haarmaske für Feuchtigkeit benutzt und Techniken anwendest wie die Squish-to-Condish-Technik oder die Bowl-Methode, um mehr Wasser in deine Haare zu bekommen. Danach kannst du dann proteinhaltige Produkte verwenden, um die Feuchtigkeit im Haar einzuschließen.

Möchtest du deinen Locken mehr Festigkeit und Halt geben, helfen dir auch dabei Proteine. Vor allem wenn du feines Haar hast, können deine Locken durch einen Proteinmangel schnell schlapp machen und sich aushängen. Hast du jedoch sehr dickes Haar, verfügt dein Haar von Grund auf schon über ausreichend Festigkeit. Proteine in der Haarpflege können dann schnell zu viel sein. Außer du hast dickes und poröses Haar. Dann können Proteine, richtig dosiert, sehr vorteilhaft für deine Pflege sein.

Welche Arten von Proteinen gibt es und wie erkennst du ein proteinhaltiges Haarprodukt?

Es ist wichtig zu beachten, dass es unterschiedliche Arten von Proteinen gibt, die verschiedene Vorteile für die Haarstruktur haben.

Einige Proteine, wie zum Beispiel Weizenprotein, sind sehr groß und können daher vor allem sehr geschädigtes und/oder poröses Haar wieder stärken. Bei wenig geschädigten Haaren oder sehr feinen Haaren können aufgrund ihrer Molekülgröße weniger bis gar nichts bewirken.

Andere Proteine, wie Seidenprotein zum Beispiel, sind deutlich kleiner und könnten bei sehr kaputten Haaren zu wenig ausrichten. Dafür sind sie ideal, um feines und/oder gering poröses Haar zu stärken und Locken mehr Sprungkraft zu verleihen.

Indem du die richtigen Proteine für deine Locken wählst, kannst du gezielt auf die Bedürfnisse deiner Haare eingehen und sie somit optimal pflegen.

Um zu erkennen, ob ein Shampoo, eine Spülung oder eine Haarmaske Proteine enthält, musst du wie immer die Liste mit den Inhaltsstoffen checken und überprüfen, ob sie eine oder mehrere dieser Bezeichnungen für Proteine aufführt.

Arten von Proteinen fuer Haare

Proteine mit relativ großen Proteinmolekülen, wie Kollagen (collagen), sind perfekt für hochporöses und geschädigtes Haar.

Proteine mit von Natur aus kleinen Proteinmolekülen oder chemisch verkleinerten Proteinmolekülen sind ideal für mittel bis gering poröses Haar. Wenn vor dem aufgeführtem Protein ein „Hydrolyzed“ steht, dann wurde das Proteinmolekül chemisch verkleinert. Wie zum Beispiel bei hydrolyzed wheat protein.

Im nächsten Abschnitt konzentrieren wir uns darauf, wie du deine Haare mit proteinreichen Haarpflegeprodukten unterstützen kannst, damit sie wieder gesund und voller Sprungkraft sind. Damit du leicht und schnell das für deine Haare passende Produkt findest, welches deine Locken optimal mit Proteinen versorgt, gebe ich dir anschließend meine Empfehlungen.

Proteinbehandlung für das Haar

Es gibt verschiedene Arten von Proteinbehandlungen, die du ausprobieren kannst.

Proteinreiche Leave-In Conditioner oder Stylingprodukte sind eine Möglichkeit, um deine Locken mit einer extra großen Portion Proteine zu versorgen und sie vor äußeren Einflüssen zu schützen. Diese Produkte kannst du an deinen Waschtagen einbauen oder auch täglich beim Auffrischen deiner Locken anwenden. Trage sie nach dem Waschen auf das handtuchtrockene Haar auf und style deine Locken wie gewohnt. Du wirst feststellen, dass sich das Haar geschmeidiger anfühlt und gesünder aussieht. Weil die Produkte im Haar bleiben, können die Proteine ihren Job machen, so lange bis du deine Haare wieder wäschst.

Proteinreichen Haarmasken oder Conditionern sind eine weitere Möglichkeit. Diese Produkte kannst du ein- bis zweimal pro Woche oder je nach Bedarf auf das Haar aufgetragen. Lasse die Proteinmaske oder den Conditioner für die angegebene Zeit einwirken, damit die Proteine ihre Wirkung entfalten können. Anschließend spüle das Produkt gründlich aus. Bei einer Pflegespülung oder Haarmaske wird auch ein Teil der Proteine wieder ausgespült. Das kann jedoch besser sein, wenn deine Haare keine große Menge an Proteinen vertragen.

Eine letzte Möglichkeit sind Protein-Shampoos für Locken zu benutzen. Diese kannst du bei jedem Waschtag verwenden. Ähnlich wie bei den Spülungen und Haarmasken werden auch hier die Proteine großteils wieder ausgespült. Daher empfehle ich proteinhaltige Shampoos eher nicht speziell für eine Proteinbehandelung. Jedoch können Sie dennoch eine Wirkung haben. Vor allem wenn du nur eine geringe Menge testen möchtest, wäre ein Shampoo nicht verkehrt.

Es ist wichtig, Proteinbehandlungen in Maßen anzuwenden. Zu viel Protein kann das Haar steif und spröde machen. Schau auf die Bedürfnisse deiner Locken. Eine gute Balance zwischen Feuchtigkeit und Proteinen ist der Schlüssel zu gesunden und glänzenden Locken.

Nun verrate ich dir meine Top-Empfehlungen.

Meine TOP Empfehlungen für proteinreiche Haarpflegeprodukte

Wann ist ein Haarpflegeprodukt proteinreich? Sobald Du unter den ersten 5 Inhaltsstoffen ein oder mehrere Proteine findest.

Natürlich habe ich wie immer auch darauf geachtet, dass die Produkte frei von schädlichen Inhaltsstoffen wie Silikonen, austrocknende Alkoholen, Mikroplastik, Parabenen etc. sind.

Protein Shampoos für Locken

Pflegespülungen mit Proteinen

Haarmasken mit Proteinen

Leave-In Spülungen mit Proteinen

Stylingprodukte mit Proteinen

Produkte mit Protein pimpen

Du hast keins dieser Produkte zu Hause? Du musst nicht unbedingt neue Produkte kaufen, wenn du Proteine in deine Lockenpflege einbauen möchtest. Du kannst auch einfach flüssiges Protein (z.B. diese* oder diese Protein Drops*) zu deinen Feuchtigkeitsprodukten hinzumischen.

Dafür einfach deine Portionsmenge von deiner Lieblingsfeuchtigkeitsmaske oder einem anderen Produkt entnehmen und das dann mit dem Protein pimpen. Hast Du noch keine Erfahrung, wie deine Haarpracht auf Protein reagiert, würde ich mit 1 bis 5% starten und bei einer Haarmaske bis auf maximal 15% hochgehen. Bei Stylingprodukten empfehle ich dir nur bis maximal 5% hochzugehen.

Natürliche Proteinquellen für die Haarpflege

Auf manchen Webseiten, in Foren oder Facebook-Gruppen kursiert der Mythos, dass du deine Haare mit Proteinen aus Lebensmitteln wie Eier, Joghurt, Haferflocken oder Quinoa pflegen kannst. Doch das ist, bis auf eine Ausnahme (dazu komme ich gleich), leider Unfug.

Die Proteinmoleküle aus Lebensmitteln wie Eier oder Joghurt sind viel zu groß um an deinem Haar haften bleiben zu können und sie damit zu „reparieren“. Ganz egal wie geschädigt deine Haare sind. Daher sind selbstgemachte Masken aus zum Beispiel Eiern keine wirkliche Proteinmaske, sondern lediglich eine Feuchtigkeitspflege. Das kann für deine Haare trotzdem vorteilhaft sein. Aber es ist nun mal keine Proteinpflege, das möchte ich klarstellen.

Es gibt jedoch ein Lebensmittel, welches Proteine in einer Form enthält, welche deine Haare aufnehmen können. Und das ist Gelatine. Dieses tierische Eiweiß enthält das Protein Kollagen und das kann bei geschädigten und porösen Haaren einen sichtbaren Effekt erzielen. Insbesondere wenn du dazu noch Hitze anwendest. Das enthaltene Kollagen kommt dem körpereigenen Keratin sehr nahe und ist daher super als Proteinkur geeignet. Da du dabei einiges beachten solltest, damit du nicht direkt einen Proteinschock provozierst, erfährst du hier Schritt für Schritt, was du zur Gelatinekur wissen musst..

Okay, Proteine in Eiern & Co sind zu groß, um sie von außen anzuwenden. Dann helfen sie vielleicht dabei, deine Haare von innen zu stärken?

Auch das lese ich öfter. Du sollst die Proteine über dein Essen zu dir nehmen und dann wirst du mit kräftigen und starken Haaren gesegnet. Halleluja! Naja, ganz so einfach ist es leider nicht.

Bis heute weiß die Wissenschaft nicht zu 100%, warum unsere Haare so sind wie sie sind. Welche Hormone welchen Einfluss haben,  und warum wir Locken haben und andere nicht. Daher finde ich die Empfehlungen, einfach Proteine zu essen, um dann mehr Proteine im Haar zu haben, etwas zu einfach gedacht.

Vermutlich ist die Haarbeschaffenheit zu 99% genetisch bedingt und der Rest wird durch Hormone, Nahrung und Umwelt beeinflusst. Aber wie genau weiß niemand. Daher würde ich nicht empfehlen, nur allein aufgrund eines Proteinmangels deiner Haare, mehr Eier zu essen.

Brauchen deine Haare Proteine, solltest du proteinhaltige Haarprodukte verwenden oder eine Gelatinekur machen. Etwas anderes kann ich dir im Moment nicht empfehlen.

Tipps zur richtigen Anwendung von Proteinprodukten

Proteinprodukte in deiner Haarroutine können einen großen Unterschied machen – für die Gesundheit und das Aussehen deiner Locken. Aber es ist wichtig, sie richtig anzuwenden, um die besten Ergebnisse zu erzielen. In diesem Abschnitt gebe ich dir einige hilfreiche Tipps, wie du proteinreiche Haarpflegeprodukte optimal anwenden kannst.

1. Bestimme den Bedarf deiner Locken: Jedes Haar ist einzigartig und hat unterschiedliche Bedürfnisse. Bevor du Proteinprodukte verwendest, solltest du den Zustand deiner Locken analysieren. Sind sie geschädigt und brüchig oder benötigen sie nur eine leichte Pflege? Indem du den Bedarf deiner Locken bestimmst, kannst du die richtigen Produkte auswählen und einen Proteinüberschusss vermeiden. Um ein umfassendes Lockenprofil zu erstelle, empfehle ich dir mein Lockenhandbuch „Lockenpflege mit Köpfchen“. Darin zeige ich dir Schritt für Schritt wie du herausfindest was deine Haare brauchen.

2. Beginne mit einer niedrigen Dosierung: Wenn du zum ersten Mal Proteinprodukte benutzt, starte mit einer niedrigen Dosierung. Beginne mit einer kleinen Menge des Produkts und beobachte, wie deine Locken darauf reagieren. Einige Locken reagieren empfindlicher auf Proteine als andere. Wenn du keine unerwünschten Effekte wie harte oder trockene Haare feststellst, kannst du die Dosierung schrittweise erhöhen.

3. Wähle das richtige Produkt für deinen Haartyp: Es gibt verschiedene Arten von Proteinprodukten auf dem Markt. Wähle das Produkt, das am besten zu deinem Haartyp und deinen Bedürfnissen passt. Wenn du feines Haar hast, solltest du leichtere Formulierungen mit kleinen Proteinen wählen, die das Haar nicht beschweren. Für dickeres Haar sind reichhaltigere Produkte mit wenig & kleinen Proteinen besser geeignet. Für blondiertes/ poröses Haar sind reichhaltiger Produkte mit mehr & größeren Proteinen sinnvoll.

4. Verwende Proteinprodukte in Kombination mit Feuchtigkeit: Proteine allein können das Haar manchmal hart und steif machen. Achte darauf, auch feuchtigkeitsspendende Produkte wie Conditioner oder Leave-in-Conditioner ohne Proteine zu verwenden, um das Gleichgewicht zwischen Feuchtigkeit und Proteinen aufrechtzuerhalten.

5. Beobachte die Reaktion deiner Locken: Sei aufmerksam und beobachte, wie deine Locken auf die Anwendung von Proteinprodukten reagieren. Wenn du feststellst, dass deine Locken steif oder trocken werden, kann es sein, dass du zu viel Protein verwendest. Reduziere dann die Anwendungsfrequenz oder die Menge des Produkts, um das Gleichgewicht wiederherzustellen.

Mit diesen Tipps zur richtigen Anwendung von Proteinprodukten kannst du deine Lockenpflege deutlich verbessern. Sei nicht frustriet falls du nicht direkt bei der ersten Anwendung einen AHA-Effekt hast. Bleibe experimentierfreudig und finde die für dich geeigneten Produkte und Routinen. Dabei kann dir mein Lockenhandbuch in Kombinantion mit meinem Produktfinder helfen.

Anzeichen für einen Proteinüberschuss

Proteinreiche Produkte sind super für deine Lockenpflege. Jedoch solltest du mit der Menge vorsichtig sein. Zu viel Protein kann sich auch gegenteilig auswirken und deine Haare strohig und hart machen. Glaub mir ich weiß wovon ich rede.

Meine Locken hatten bereits einen Proteinschock. Sie wurden plötzlich strohig und meine Locken haben jegliche Definition verloren.

Nachdem ich 2017 monatelang meine Haare mit Natron gewaschen hatte, waren diese völlig kaputt und hochporös. Ich recherchierte einige Zeit und fand heraus, dass ich mehr Proteine verwenden muss. Okay. Gesagt. Getan. In all meinen Produkten waren jede Menge Proteine. Und tatsächlich hat es geklappt und meine Locken sahen wieder super aus – am Anfang.

Doch nach einer gewissen Zeit wurden die Proteine zu viel und die Balance war nicht mehr gegeben.

Daher ist es wichtig, dass du die Anzeichen für einen Proteinüberschuss erkennst und rechtzeitig gegenwirken kannst, In diesem Abschnitt werde ich dir einige Anzeichen für einen Proteinüberschuss zeigen.

⚠️ Steife und spröde Locken: Bemerkst du, dass deine Locken steif und spröde werden, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass du zu viel Protein verwendest. Proteine haben die Eigenschaft, das Haar zu stärken, aber ein Überschuss kann zu einer übermäßigen Steifheit führen, die das Haar an Flexibilität und Elastizität verlieren lässt.

⚠️ Trockenes und strohiges Haar: Ein weiteres Anzeichen für einen Proteinüberschuss ist trockenes und strohiges Haar. Proteine können dazu führen, dass das Haar Feuchtigkeit verliert, wenn sie nicht in Kombination mit ausreichend Feuchtigkeit angewendet werden. Wenn deine Locken sich spröde anfühlen und einen matten Glanz haben, könnte dies auf einen Proteinüberschuss hinweisen.

⚠️ Verlust der Lockendefinition: Eine übermäßige Proteinzufuhr kann auch dazu führen, dass die Lockendefinition verloren geht. Statt schöner, definierter Locken könnten deine Haare schlaff und leblos aussehen. Dies liegt daran, dass das Haar steif wird und die natürliche Sprungkraft verliert.

⚠️ Schwierigkeiten beim Styling: Stellst du fest, dass es immer schwieriger wird, deine Locken zu stylen und ihnen die gewünschte Form zu geben, könnte ein Proteinüberschuss die Ursache sein.

⚠️ Anhaltende Trockenheit trotz Feuchtigkeitspflege: Trotz einer angemessenen Feuchtigkeitspflege bemerkst du, dass deine Locken weiterhin trocken und spröde sind? In diesem Fall könnte ein Proteinüberschuss vorliegen. Proteine können das Haar entfeuchten, wenn sie nicht richtig ausgeglichen werden.

Nimmst du eines oder mehrere dieser Anzeichen bei deinen Locken wahr, solltest du deine Proteinzufuhr überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Reduziere die Anwendung von proteinreichen Produkten oder wähle Produkte mit einer geringeren Konzentration an Proteinen. Achte darauf, die richtige Balance zwischen Proteinen und Feuchtigkeit zu finden, um das optimale Gleichgewicht für gesunde und glänzende Locken zu erreichen.

Denk daran, dass nicht jeder Lockenkopf das gleiche Maß an Proteinverträglichkeit hat. Einige Locken reagieren empfindlicher auf Proteine als andere. Gering poröses und dickes Haar reagiert beispielsweise empfindlicher als poröses und feines Haar. Dennoch kommst du leider nicht drumherum zu experimentieren. Nur so kannst duherausfinden, wie DEINE Locken am besten auf die Proteinzufuhr reagieren.

Brauchen deine Haare jetzt Proteine oder nicht?

Nicht jedes Haar braucht immer und immer gleich viel Protein.

Als Faustregel gilt:

✅ Feines, poröses, blondiertes und geschädigtes Haar (durch Hitze, Sonnenlicht, Bürsten, Chlor, Färben) wird von Protein profitieren. Wenn deine Haare mehr Halt oder Struktur („Steifheit“) benötigen, kann Protein für dich hilfreich sein. Wenn dein Haar beim geringsten Ziehen reißt, kann auch hier Protein helfen.

❌ Wenn deine Haare hingegen dick sind (fest, stark & gut sichtbar) und sie von sich aus über ausreichend Halt und Festigkeit verfügen, kann das Hinzufügen von mehr Festigkeit durch Proteine eine Katastrophe sein und zu einem Proteinschock führen.

✅ Allerdings kann eine sehr niedrige Proteinkonzentration vorteilhaft sein, wenn dein dickes Haar außerdem porös und geschädigt ist. Hier solltest du nur darauf achten, geringkonzentrierte proteinhaltige Produkte zu wählen oder Produkte mit kleineren Proteinmolekülen.

Wenn du dir nicht sicher bist: Versuche eine niedrige Dosierung und benutze erstmal Produkte, welche du wieder auswäschst.

Fazit

Proteine sind wichtig für deine Lockenpflege. Sie stärken deine Haare, reparieren sie zeitweise und geben deinen Locken Halt. Wenn du sie richtig anwendest, und auf die Anzeichen eines Proteinüberschusses achtest, sind Proteine in der Haarpflege eine echte Hilfe.

Dennoch ist es mir wichtig zu betonen, dass Proteine allein keine Wunder bewirken können. Sie sind Teil einer ganzheitlichen Haarpflegeroutine, die auch eine angemessene Feuchtigkeitsversorgung, schonende Pflege und korrekte Behandlung deiner Locken umfasst.

Möchtest du mehr über die Pflege deiner Locken erfahren und wertvolle Tipps zur Produktauswahl und Anwendung erhalten, lade ich dich ein, mein Lockenhandbuch genauer anzuschauen. In meinem Lockenhandbuch findest du detaillierte Informationen über die richtige Haarpflege für lockiges Haar, praktische Tipps zur Produktauswahl und nützliche Anleitungen zur Anwendung von Haarprodukten. Es begleitet dich mit Plan und Köpfchen auf deiner Lockenreise, damit du mit Stolz und Begeisterung zu deinen Locken stehst.

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Hast du noch Fragen zum Thema Proteine für Haare oder möchtest du deine Erfahrungen teilen?

Dann schreibe jetzt in die Kommentare und ich werde dir schnellstmöglich antworten.

Lockenkopf Elisa

Lockenkopf Elisa

Gründerin von Natürlich-Lockig.de und verliebt in Naturlocken.

Elisa zeigt dir wie du erkennst was deine Locken wirklich brauchen und gibt dir jede Menge Tipps & Tricks für deine Haarpflege.

Elisa legt nicht nur Wert darauf, dir zu zeigen wie du das beste aus deinen Haaren herausholen kannst, sondern auch wie du das mit einer möglichst natürlichen Lockenpflege hinbekommst.

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Bowl-Methode: Stylingtechnik für mehr Feuchtigkeit und dickere Lockenbündel

Bowl-Methode: Stylingtechnik für mehr Feuchtigkeit und dickere Lockenbündel

Bowl-Methode: Stylingtechnik für mehr Feuchtigkeit und dickere Lockenbündel

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Ich möchte dir in diesem Artikel die Bowl-Methode näher bringen. Sie ist meine absolute Lieblingsmethode um optimal Feuchtigkeit in die Haare zu bekommen und zudem für eine tolle, frizzfreie Bündelung zu sorgen.

Zu Beginn erkläre ich dir genau um was es sich bei dieser Methode handelt, warum sie deine Locken/Wellen so toll definiert und wie genau du diese Technik anwenden musst.

Fragen zur Bowl-Methode 

Was ist die Bowl-Methode?

Als ich mit der Curly-Girl-Methode begonnen habe, klickte ich mich durch Unmengen Youtube Videos in denen Menschen ihre verschiedenen Routinen und Techniken zeigten und neugierig wie ich bin habe ich das meiste ausprobiert.

Irgendwann stieß ich in den den amerikanischen Curly Videos immer häufiger über die sogenannte „Bowl-Methode“ in der es darum geht, mit Hilfe einer Bowl (=Schüssel), Wasser und viel squishen (=einquetschen/einketen), Feuchtigkeit ins Haar zu bringen.

Da Wasser alleine aber nicht reicht um Feuchtigkeit ins Haar zu bringen, kannst du mit dieser Methode auch deine Pflegespülung, deine Leave-In-Spülung oder auch dein Leinsamengel in’s Haar einarbeiten.

Die Bowl-Methode lässt sich zudem nicht nur an Waschtagen anwenden, sondern eignet sich auch wunderbar zwischen den Waschtagen um deinen Locken/Wellen aufzufrischen.

Wie diese Methode angewendet wird, beschreibe ich dir weiter unten und falls dir eine Videoanleitung hilfreicher erscheint, dann findest du unten auch dazu eine Verlinkung in der ich dir eine Variante  zeige die Bowl-Methode anzuwenden.

Übrigens: Statt einer Schüssel kannst du auch dein Waschbecken nutzen wenn du den Abfluss mit einem Stöpfel verschließt. So wendet Elisa die Methode immer an.

Ist die Bowl Method für jedes Haar geeignet?

Jein. Im Prinzip kann jeder diese Methode anwenden, wenn du aber von deinen Haaren weißt, dass sie schnell zu einem Feuchtigkeitsüberschuss neigen, dann empfehle ich dir diese Methode nicht regelmäßig anzuwenden. Grundsätzlich gilt es sein Haar genauestens zu beobachten, wenn man eine neue Technik und/oder neue Produkte anwendet.

Spielt die Porösität der Haare eine Rolle bei dieser Methode?

Ja, eine gewisse Rolle spielt die Porösität dabei schon. Gerade gering poröses Haar profitiert sehr von der Bowl Method, denn durch die geschlossenere Schuppenschicht ist es schwerer Feuchtigkeit in’s Haar zu bekommen und da die Haare bei dieser Methode viel in’s Wasser getunkt und gesquisht (=gequetscht/geknetet) werden, wird das Wasser sowie die Pflege ordentlich ins Haar gedrückt.

Hoch poröses Haar hingegen kann schnell Feuchtigkeit aufnehmen und bräuchte nicht so viel Hilfe Wasser in’s Haar zu drücken, jedoch kann auch hier die Methode helfen dass sich die Haare möglichst frizzfrei bündeln. Da hoch poröse Haare Feuchtigkeit nur schwer halten können, empfiehlt es sich beim „bowlen“ proteinhaltige Produkte zu verwenden und die Haare gegenbenfalls auch mit einem Öl zu versiegeln.

Mehr zu den verschiedenen Haareigenschaften findest du in diesem Artikel und im E-Book „Lockenpflege mit Köpfchen“ von Elisa.

So, wie oben schon angeschnitten gibt es nun mehrere Varianten die Bowl-Methode anzuwenden. Ich beschreibe dir gleich eine Routine wie du am Waschtag dein Leinsamengel mit Hilfe dieser Methode in dein Haar einarbeiten kannst.

Was brauchst du alles für die Bowl Methode?

  • Eine Schüssel die groß genug ist, dass dein Kopf hinein passt oder ein Waschbecken mit Stöpsel drin
  • Eventuell einen Messbecher mit ca. 200-400ml warmem Wasser (je nach Haarlänge. Bei kurzen Haaren reicht auch weniger Wasser)
  • Pflegespülung oder Leave-In-Spülung oder Stylingprodukt (z.B. Leinsamengel)

Bevor du mit der Bowl-Methode startest:

  • Wasche deine Haare mit einem milden Locken-Shampoo ohne Sukfate oder einer geeigneten Co-Washing-Spülung
  • Nun gib eine Pflegespülung auf deine Haare und entwirre diese vorsichtig mit den Fingern und/oder einer WetBrush*. Falls du merkst dass deine Haare nicht glitschig genug sind um die Haare problemlos von Knötchen zu befreien, dann gib noch etwas Spülung und Wasser nach
  • Spüle den Conditioner komplett aus
  • Verteile wie gewohnt etwas von deiner Leave-In-Spülung in deinen Haaren oder du kannst sie auch weglassen

Bowl-Methode – Schritt für Schritt Anleitung:

  • Neige deinen Kopf nach vorn und lasse die Haare kopfüber fallen
  • Stelle die Schüssel unter deinen Kopf oder halte den Kopf über dein Waschbecken
  • Kippe entweder etwas Wasser in die Schüssel oder kippe dir das Wasser aus einem Messbecher über deinen Kopf, welches nun in der Schüssel oder eben im Waschbecken aufgefangen wird
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  • Gebe etwas von dem Leinsamengel in deine Hände – nimm dabei einfach so viel wie sonst auch, denn bei der Menge nimmt jeder etwas anderes.
  • Gib das Leinsamengel auf deine Haare, alles was danebenflutscht landet jetzt in der Schüssel/im Waschbecken
  • Squishe, also knete deine Haare mit den Händen nun von den Spitzen angefangen bis nach oben zum Kopf. Lasse deine Finger dabei zusammen und spreitze sie. Dabei tritt jetzt eine gute Menge Wasser + Leinsamengel aus deinen Haaren aus.

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  • Nimm die Schüssel in die Hände, führe sie zu deinem Kopf und drücke deine Haare in die aufgefangene Flüssigkeit. Wenn du über dem Waschbecken bist dann drücke deinen Kopf nach unten in die Flüssigkeit
  • Stell die Schüssel wieder unter deinen Kopf und wiederhole den Vorgang mit dem squishen/kneten. Knete ruhig einige male. Wenn du merkst dass sich die Haare noch nicht flutschig genug anfühlen dann gib gerne noch etwas Leinsamengel nach
  • Wiederhole den Vorgang mit dem Squishen und dem tunken in das aufgefangene Wasser-Leinsamengemisch einige male bis deine Haare sich ordentlich mit Feuchtigkeit vollgesogen und gut und frizzfrei gebündelt haben.
    Du kannst deinen Kopf beim squishen auch gerne mal nach links und rechts neigen um auch die seitlichen und hinteren Haare zu erwischen
  • Drücke nun das überschüssige Wasser aus denen Haaren aus, du kannst dabei es erst mit den Händen ausdrücken und bei Bedarf dann auch nochmal ein altes T-Shirt nutzen um damit auch nochmal überschüssiges Wasser auszudrücken

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Das weitere Styling ist nun dir überlassen. Du kannst beispielsweise noch ein haltgebendes Lockengel oder Lockenschaum auf deine Haare geben und dann lässt du deine Haare entweder an der Luft trocknen oder entscheidest dich für das Föhnen mit Diffusor

Bowl-Methode Videoanleitung:

 

Mein Fazit zur Bowl-Methode:

Die Bowl-Methode ist ideal um die Haare ausreichend mit Feuchtigkeit zu versorgen, sie optimal zu bündeln und Frizz zu minimieren.

Diese Methode mag erstmal zeitaufwändig erscheinen wenn man sich die einzelnen Schritte anschaut, allerdings sind es in der Praxis nur ein paar wenige Extraminuten die du dafür investieren musst.

Ich selbst wende diese Methode auch nicht jedesmal an, aber dann wenn ich das Gefühl habe sie könnten eine extra Portion Feuchtigkeit gebrauchen oder wenn ich eine perfekte Bündelung erzielen möchte.

Mein Rat an dich ist es diese Methode einfach mal auszuprobieren, denn schaden kann es nicht. Und wie heisst es doch so schön: probieren geht über studieren ????

Ich wünsche dir viel Spaß beim ausprobieren!

Deine Jasmin

Wellenkopf Jasmin

Wellenkopf Jasmin

Wellenkopf Jasmin hilft dir als Moderatorin der Natürlich-Lockig-Facebookgruppe, wie du mit Geduld deine Locken/Wellen/Afrohaare lieben lernst. Vor allem zeigt sie dir gerne in selbstgedrehten Videos verschiedene Stylingtechniken

Naked Curls: Der Reset-Knopf für deine Lockenpflege

Naked Curls: Der Reset-Knopf für deine Lockenpflege

Naked Curls: Der Reset-Knopf für deine Lockenpflege

Von Zeit zu Zeit ist es sinnvoll die eigene Lockenpflege zu überprüfen.

Das mache ich am liebsten so, dass ich bei meiner Pflege den Reset-Knopf drücke und mir meine Haare im natürlichen Zustand ansehe. Diesen Zustand nennt man in der Lockenwelt auch „naked curls“.

Was heißt „naked“?

Naked ist Englisch und bedeutet nackt. Das heißt, dass du nach dem Haare waschen und entwirren mit Spülung, keinerlei Produkt im Haar lässt. Also weder Spülung, noch Stylingprodukte. Du kannst trotzdem alle Techniken wie gewohnt anwenden, aber halt ohne Produkte.

Danach trocknest du deine Locken an der Luft, damit das Ergebnis durch das föhnen mit Diffuser nicht verfälscht wird. In einem zweiten Durchgang kannst du die nackten Locken auch mal föhnen um den Unterschied zu sehen.

Warum ist das sinnvoll?

Wenn du von Zeit zu Zeit deine nackten Locken siehst, kannst du viel besser beurteilen wie sich deine Haarstruktur entwickelt. Wie gesund und gepflegt deine Haare in Wirklichkeit sind. Außerdem kann es dir dabei helfen zu entscheiden, welche Pflege und Techniken du in Zukunft verwenden möchtest.

Wenn sich zum Beispiel deine nackten Locken sehr trocken und rau anfühlen, brauchst du mehr Feuchtigkeit in deiner Pflege. Dies kannst du beispielsweise mit Techniken wie Squish-to-Condish, Super Soaker oder der Bowl-Methode erreichen. Eine Feuchtigkeitsmaske könnte auch helfen.

Sind deine nackten Locken deutlich gelockter als sonst, beschwert deine übliche Pflege die Locken. Falls du das so möchtest, kein Problem. Möchtest du jedoch lockigeres Haar, ist deine Pflege zu reichhaltig. Entweder sind die Produkte zu schwer oder die Technik passt nicht.

Fühlen sich deine nackten Locken belegt an, hast du Build-up (=Produktablagerungen). Jetzt wäre es Zeit ein Low-Poo Lockenshampoo zu verwenden. Danach das gleiche Prozedere wieder. Haare waschen und keinerlei Produkte im Haar lassen. Sind sie dann immer noch belegt, brauchst du ein Tiefenreinigungsshampoo. Falls du Build-up hast, solltest du überlegen weniger Produkt oder leichtere Produkte in deine Lockenpflege einbauen.

Vielleicht merkst du auch, dass deine „naked curls“ schon total super aussehen und du viel weniger Produkte brauchst, als bisher angenommen? Wäre ja super für deinen Geldbeutel :-).

Egal welche Erkenntnisse du daraus ziehst, wenn du mit der Analyse fertig bist, schreib dir alles auf und mach am besten ein Foto für dein Lockentagebuch. Darüber kannst du in Zukunft wunderbar deinen Fortschritt beobachten.

Als kleiner Tipp: Du könntest das Ganze auch weiterführen, in dem du beim nächsten Waschtag nur eine Leave-In Spülung dazu nimmst oder die Pflegespülung nicht ganz auswäscht oder nur eine Kur machst usw. Stylingprodukte lässt du auch hier wieder weg. Dann analysierst du erneut das Ergebnis. So kannst du nach und nach Produkte hinzufügen und schauen was sie genau mit deinen Haaren machen.

Und da ich wegen Corona gerade soviel in Quarantäne zu Hause sitze, habe ich die Zeit in dafür genutzt. Zwischen den folgenden Bilder liegen jeweils nur zwei bis drei Tage:

Erstes Bild: Haare mit Greenatural Multivitamin Spülung* gewaschen und trocknen lassen.

Locken fühlen sich weich und fluffig an, aber sind ein bissel trocken, frizzy und ausgehangen. Daher werde ich beim nächsten Waschtag eine Proteinkur machen.

Auch muss ich dringend mal wieder zum Friseur.

Zweites Bild: Haare mit derselben Spülung gewaschen und anschließend eine Gelatinekur in Verbindung mit der Feuchtigkeitskur aus meinem Newsletter gemacht. Ich habe alles direkt zusammen gemixt und auf den Kopf dreißig Minuten einwirken lassen. Danach komplett ausgespült und trocknen lassen.

Wie man am zweiten Bild sieht, hat die Gelatinekur richtig was gebracht. Meine Locken springen und glänzen viel mehr. Außerdem habe ich schönes Volumen. Meine Haare wirken viel kürzer und es sieht aus als wäre ich beim Friseur gewesen.

Drittes Bild: Routine wie gewohnt inkl. Stylingprodukten. Ich habe mit der Greenatural Spülung* Squish to Condish gemacht und danach zum stylen Leinsamengel und Suncoat Mousse* genutzt.

Man kann schön erkennen, dass die Locken mit dem üblichen Styling viel definierter sind, deutlich mehr glänzen und ich etwas weniger Volumen habe. Auch wirken die Haare wieder etwas länger.

Alle Bilder habe ich ca. zur selben Tageszeit und jeweils am gleichen Ort gemacht. Das würde ich dir auch empfehlen, damit du die Bilder vergleichen kannst.

Fazit

Ich habe früher meine Locken nie nackt gelassen. Ich war zu beschäftigt neue Produkte und Techniken zu testen. Meistens wollte ich nach dem Waschtag rausgehen und einfach gut aussehen. Ich bin nicht auf die Idee gekommen meine Haare mal ganz ohne Produkt trocknen zu lassen. Eigentlich so einfach und sinnvoll, dennoch habe ich mir dafür nicht die Zeit genommen.

Doch gerade jetzt, wenn so viele von uns zu Hause hocken, ist doch die ideale Zeit für solche Experimente, nicht wahr? 😀

Ich wünsche dir ganz viel Spaß dabei.

Dieser Artikel enthält Werbe-Links*. Mehr dazu liest du hier.
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Lockenkopf Elisa

Lockenkopf Elisa

Gründerin von Natürlich-Lockig.de und verliebt in Naturlocken.

Elisa zeigt dir wie du erkennst was deine Locken wirklich brauchen und gibt dir jede Menge Tipps & Tricks für deine Haarpflege.

Elisa legt nicht nur Wert darauf, dir zu zeigen wie du das beste aus deinen Haaren herausholen kannst, sondern auch wie du das mit einer möglichst natürlichen Lockenpflege hinbekommst.

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