10 schädliche Kosmetik – Inhaltsstoffe, die jeder Lockenkopf kennen solltest.

Zuletzt aktualisiert am 20.04.2020 | Veröffentlicht am 05.04.2018

Wenn ich neue Produkte für meine Haarpflege suche stehe ich immer wieder vor demselben Problem.

Ich schau mir die Liste der Inhaltsstoffe (sog. INIC’s) an und verstehe kein Wort.

Ich weiß nicht ob die Inhaltsstoffe schädlich sind oder nicht.

Es gibt zwar mittlerweile Apps wie zum Beispiel Codecheck um schädliche Inhaltsstoffe zu erkennen. Jedoch beachtet die App nicht, ob die Inhaltsstoffe für lockiges Haar geeignet sind oder nicht.

Zusätzlich versuche ich Produkte mit so vielen natürlichen Inhaltsstoffen wie möglich zu verwenden und synthetische Inhaltsstoffe weitestgehend zu vermeiden.

Dafür könnte ich einfach für meine Haarpflege nur Naturkosmetik verwenden.

Aber leider sind in den Produkten oft Inhaltsstoffe enthalten die zwar natürlich aber nicht unbedingt super für Locken sind (z.B. Alkohol).

Also muss ich jedes Mal mühsam recherchieren, ob die Produkte die ich mir grade anschaue auch wirklich für meine Locken geeignet, umweltfreundlich und nicht schädlich für meine Gesundheit sind.

Falls es dir so ähnlich geht, ist dieser Artikel für dich.

Denn irgendwann hatte ich es Leid und habe mir eine umfassende Liste mit schädlichen Inhaltsstoffen, die ich vermeide, zusammengestellt.

Auf meinem Blog empfehle ich nur Produkte, die die folgenden Inhaltsstoffe (Ausnahme Parfum) nicht enthalten. Falls dir auffällt das dem mal nicht so ist, schreib mir das bitte und ich werde das korrigieren.

Diese Liste ist nicht vollständig und enthält nicht alle Stoffe die bedenklich oder schädlich sind. Aber ich habe versucht die gängigsten und meist verwendeten Inhaltsstoffe mit ihren internationalen INCI-Namen aufzulisten.

Die folgenden vier Inhaltsstoffe (starke Tenside, Silikone, Alkohole & Waxe) sind vor allem nicht für lockiges Haar geeignet.

Bei den anderen sechs handelt es sich um synthetische Stoffe die entweder der Umwelt und/oder deiner Gesundheit schaden.

Also legen wir los…

1. Stark reinigende Tenside

Manche Tenside haben eine hohe Reinigungskraft. Dazu zählen vor allem die anionischen Tenside. Sie sind billig in der Herstellung und werden deshalb häufig in Shampoos eingesetzt. Diese Tenside sind meist für lockiges Haar zu aggressiv und du solltest sie bei deiner Lockenpflege so gut es geht meiden oder zumindest nicht regelmäßig verwenden.

Typische Vertreter dieser Kategorie sind Sulfate. Du erkennst sie häufig am Wort Sulfat. In den letzten Jahren sind Sulfate bereits in Ungnade gefallen. Denn immer mehr Verbraucherinnen erkennen, dass Sulfate auf die Dauer nicht nur bei Locken zu Problemen führen.

Das machen sich Kosmetikhersteller marketingtechnisch zunutze und schreiben auf ihren Shampoos dann etwas wie „ohne Sulfate bzw. Sulfatfrei.“ Doch Sulfate sind nur eine Untergruppe der anionischen Tenside. Es gibt auch noch andere stark austrocknende anionische Tenside wie die Sulfonate. Du erkennst sie am Wort Sulfonate.

Beispiele für austrocknende anionische Tenside mit ihren INCI-Bezeichnungen:

  • Sodium Laureth Sulfat
  • Sodium Lauryl Sulfat
  • Sodium Coco Sulfat
  • Sodium C14-16 Olefin Sulfonate

Daher achte immer bei Kauf eines neuen Shampoos (Ausnahme Tiefenreinigungsshampoo) darauf, dass diese Tenside nicht enthalten sind.

Im Übrigen ist auch das Tensid, welches bei der Verseifung entsteht, ein stark austrocknendes anionisches Tensid. Das ist einer der Gründe warum ich Haarseife nicht für uns Lockenköpfe empfehlen kann.

Es gibt jedoch auch milde anionischen Tenside, die für lockiges Haar okay sind. Diese Inhaltsstoffe haben zum Teil die Wörter Isethionates, glutamates, sarcosinates oder taurates im Namen.

2. Silikone

Silikone werden gerne in allen Haarprodukten verwendet (Shampoo, Spülung, Haarmasken und Cremes).

Doch was sind Silikone überhaupt?

Silikone sind synthetische Stoffe, welche die Eigenschaft besitzen sich wie ein Mantel um deine Haare zu legen (sog. Filmbildner). Dieser Mantel ist wie eine starke Barriere. Er lässt Feuchtigkeit weder raus noch rein.

Das hat den Effekt, dass deine Haare sofort glänzen und gut kämmbar werden. Silikone helfen vor allem auch bei Frizz.

Hört sich doch eigentlich gut an oder?

Aber warum werden Silikone mittlerweile verteufelt?

Silikone sind nicht wasserlöslich.

Doch was bedeutet das für deine Haare?

Silikone führen unmittelbar zu Produktanlagerungen („Build-up“) auf den Haaren und der Kopfhaut. Der sog. Mantel.

Das heißt, dass weder Feuchtigkeit noch Nähr- oder Pflegestoffe aus Ölen, Spülungen oder Haarmasken in das Haarinnere gelangen können.

Die Haare trocknen quasi von innen heraus aus. Haarbruch und Spliss können die Folge sein.

Silikone können nur wieder mit starken Tensiden entfernt werden. Aber wie du unter Punkt 1. gelernt hast, sind starke Tenside bei regelmäßiger Benutzung austrocknend.

Um diesen Teufelskreis zu unterbrechen, solltest du komplett auf Silikone verzichten.

Silikone erkennst du an den Endungen -cone, -xane und -conol

Beispiele für Silikone mit ihrer INCI-Bezeichnung:

  • Dimethicone
  • Cyclopentasiloxane
  • Dimethiconol

Es gibt aber auch Silikone die bedingt wasserlöslich sind.

Wasserlöslich heißt, dass die Stoffe mit der Zeit wieder mit reinem Wasser entfernt werden können.

Sie führen also bei den meisten nicht unmittelbar zu Produktanlagerungen auf dem Haar. Somit kann Feuchtigkeit und Nährstoffe in das Haar eindringen.

Beispiele für Wasserlösliche Silikone mit ihrer INCI-Bezeichnung:

  • Dimethicone PEG-7 Phosphate
  • Dimethicone Copolyol
  • Dimethicone-PG Diethylmonium Chloride
  • hydrolyzed wheat protein hydroxypropyl polysiloxane
  • PEG-14 Dimethicone
  • Silanetriol
  • Silicone Quaternium-8

Manche Inhaltsstoffe haben in ihrem Namen das Wort PEG. Sie fungieren als Lösungsmittel und machen einen nicht wasserlöslichen Stoff (das Silikon) wasserlöslich. PEGs stehen jedoch unter Verdacht, die Hautbarriere durchlässig zu machen, was zu gesundheitlichen Problemen abseits der Lockenpflege führen kann.

Aber auch für die Umwelt sind sie sehr schädlich. Sie sind nicht abbaubar und werden aus giftigen krebserregenden Ausgangsstoffen und Erdölderivaten gewonnen, die Kampfgase bilden können. Das macht die Herstellung sehr gefährlich und bedarf hoher Sicherheitsmaßnahmen.

Hört sich nicht so geil an oder?

Zusätzlich bleibt ein Silikon ein synthetischer Stoff und ist alles andere als natürlich.

Aus diesen Gründen empfehle ich keine Produkte die Silikone enthalten. Egal ob sie wasserlöslich sind oder nicht.

3. Alkohol

In der Kosmetik werden Alkohole oft als Emulgator bzw. Lösungsmittel eingesetzt.

Lösungsmittel sind Hilfsstoffe die dazu dienen zwei nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten (z.B. Öl und Wasser) zu vermischen.

Würden keine Lösungsmittel in Kosmetikprodukten eingesetzt werden, müsstest du jedes Mal vor der Benutzung, deine Haarprodukte kräftig schütteln.

Alkohol wird zusätzlich aber noch als Konservierungsstoff eingesetzt. Also und um das Produkt haltbarer zu machen.

Es gibt jedoch feuchtigkeitsspendende und austrocknende Alkohole.

Leider werden sehr häufig die austrocknenden Alkohole verwendet. Vor allem auch in Naturkosmetik Produkten. Das liegt einfach daran das sie billig sind. Jedoch können diese Alkohole deine Haare mit der Zeit austrocknen.

Vor allem in Stylingprodukten wie beispielsweise Haarschaum, Haargel, Leave- In Spülungen oder Haarcremes sollten diese Alkohole nicht enthalten sein. Im Gegensatz zu Shampoo oder Spülungen die wieder ausgewaschen werden, bleiben Stylingprodukte bis zu sieben Tage im Haar.

In dieser Zeit trocknen die Alkohole deine Haare langsam aus.

Daher empfehle ich auf meinem Blog keine Styling Produkte, welche die folgenden Alkohole enthalten.

Beispiele für austrocknende Alkohole mit ihren INCI-Bezeichnungen:

  • Alcohol denat.
  • Denatured alcohol
  • Ethanol
  • Isopropanol
  • Isopropyl alcohol
  • SD alcohol 40
  • SD alcohol
  • Propanol
  • Propyl alcohol

Wenn nur „Alcohol“ in der INCI-Liste zu finden ist, handelt es sich in 99,9% der Fälle um Ethanol oder Denatured alcohol und sollte daher ebenfalls gemieden werden. 

Du solltest jedoch die oben aufgelisteten Alkohole nicht mit den Fettalkoholen, wie zum Beispiel Cetyl alkohol oder Stearyl alkohol, verwechseln. Diese sind nicht schädlich, sondern sogar sehr gut für deine Locken.

4. Wax & Synthetische Öle

Neben den Silikonen gibt es noch eine Reihe anderer Stoffe, die die Haare wie einen Mantel umschließen können und schwer auswaschbar sind.

Waxe (z.B. Bienenwachs) oder synthetische Öle (z.B. Mineralöl) gehören zu diesen Stoffen.

Diese Inhaltsstoffe sind, ebenfalls wie Silikon, nicht wasserlöslich und können sich unmittelbar auf dem Haar und der Kopfhaut anlagern.

Beispiele für Waxe mit ihren INCI-Bezeichnungen:

  • Cera alba (Beeswaxs) = Bienenwachs
  • Euphorbia Cerifera (Candelilla) Wax

Mineralöle stehen zudem unter dem Verdacht gesundheitsschädigend zu sein.

Beispiele für synthetische Öle mit ihren INCI-Bezeichnungen:

  • Paraffinium liquidium
  • Paraffine
  • Lanolin Alcohol
  • Petrolatum
  • Vaseline

5. Polyquaternium

Polyquats werden häufig als Filmbilder ähnlich wie Silikone verwendet. Sie machen die Haare ebenso kämmbar und geschmeidig.

Im Gegensatz zu Silikonen sind Polyqauts mehr oder weniger wasserlöslich. Sie legen sich also nicht so stark um das Haar und lassen noch Feuchtigkeit und Nährstoffe in das Haarinnere.

Doch Polyquats werden bei Lockenköpfen viel diskutiert. Sind sie nun gut oder schlecht? Soll ich sie meiden wie Silikone?

Da manche Polyquats mehr wasserlöslich sind als andere ist es schwer eine allgemeine Antwort darauf zu geben. Sie können bei manchen zu Rückständen („Build-up“) führen, bei anderen wieder nicht.

Wenn du nach der Curly Girl Methode deine Haare nur mit Spülung wäschst ist das Risiko natürlich höher als wenn du ab und zu ein Shampoo benutzt.

Das Problem ist auch das Polyquats nicht so einfach mit jedem Sulfat vollständig wieder entfernt werden können.

Doch trotz dieser Diskussionen sind Polyquats synthetisch und damit nicht biologisch abbaubar und haben größtenteils eine leicht hautreizende und irritierende Wirkung.

Obwohl ich kein Problem mit „Build-up“ hatte, meide ich sie mittlerweile in meinen Haarpflegeprodukten und empfehle auch keine Produkte auf diesem Blog die Polyquats enthalten.

Beispiele für Polyquats mit ihren INCI-Bezeichnungen:

  • Polyquaternium – „Zahl“

6. Hormonell wirksame Stoffe

Laut einer Studie vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V sind 16 Inhaltsstoffe die in Kosmetika eingesetzt werden hormonell wirksam.

Doch was bedeutet hormonell wirksam?

Hormonell wirksame Stoffe wirken ähnlich wie körpereigene Hormone. Sie können dadurch deinen Körper erheblich durcheinander bringen (ähnlich wie die Pille).

Die am Meisten in der Kosmetik verwendeten hormonell wirksamen Stoffe sind Parabene. Parabene werden als Konservierungsmittel verwendet. Sie sind wasserlöslich und somit keine Gefahr für unsere Haare.

Sie sind nicht akut giftig, können jedoch z.B einen Fötus im Mutterleib bei der Entwicklung stören. Zusätzlich werden diese Stoffe mit Unfruchtbarkeit, Lern- und Gedächtnisschwierigkeiten, Fettleibigkeit, Altersdiabetes, Herzkreislauferkrankungen, verfrühter Pubertät und verschiedenen hormonbedingten Krebsarten wie Brust-, Hoden-und Prostatakrebs in Verbindung gebracht. (Quelle siehe BUND-Studie)

Also genug Argumente Parabene und andere hormonell wirksame Stoffe zu meiden.

Beispiele für hormonell wirksame Stoffe mit ihren INCI-Bezeichnungen:

  • Methylparaben
  • Propylparaben
  • Ethylparaben
  • Butylparaben
  • Ethylhexyl Methoxycinnamate
  • 4-Methylbenzylidene Camphor
  • 3-Benzylidene Camphor
  • Benzophenone-1
  • Benzophenone-2
  • Cyclotetrasiloxane (Silikon)
  • Resorcinol
  • Butylhydroxyanisol
  • Boric Acid
  • Diethyl phthalate
  • Hydroxycinnamic acid
  • Dihydroxybiphenyl

7. Synthetische Emulgatoren

Neben den Tensiden und den Alkoholen gibt es noch eine große Anzahl an weiteren Inhaltsstoffen die als Emulgatoren dienen.

Die synthetischen Emulgatoren stehen unter Verdacht die natürliche Barrierefunktion der Haut durchlässiger zu machen. Das führt dazu, dass deine Haut zwar einerseits offener für Nährstoffe ist aber auch gleichzeitig empfänglicher für Schadstoffe jeder Art ist.

Auch machen diese Inhaltsstoffe die Haut sensibel und somit auch anfälliger für allergische Reaktionen.

Beispiele für synthetische Emulgatoren mit ihren INCI-Bezeichnungen:

  • Ceteareth – (6-100)
  • Glycereth – (6-31)
  • Laureth – (1-16, 20, 23, 25, 30, 40)
  • Steareth – (2-8, 10, 25, 20)
  • Alle INICs die den Zusatz „PEG“ oder „PPG“ enthalten (sog. Polyethylenglycole)

Wie bei den wasserlöslichen Silikonen bereits beschrieben, sind PEGs dafür da einen Stoff wasserlöslich zu machen.

Somit haben auch alle Stoffe die PEG oder PPG im Namen enthalten die Eigenschaft eines Lösungsmittels.

In diese Gruppe gehören auch die Stoffe die mit der Endung -eth enden. Somit haben sie auch die gleichen Auswirkungen auf deine Gesundheit und die Umwelt.

8. Formaldehyd

Konservierungsstoffe sind wichtige Bestandteile kosmetischer Produkte.

Doch manche synthetische Konservierungsstoffe wie Formaldehyd und Formaldehydabspalter können Allergien auslösen und sich schädlich auf die Gesundheit (Asthma, Kopfschmerzen, Schwindel) auswirken.

In konventioneller Kosmetik darf Formaldehyd aufgrund der bekannten Nebenwirkungen nur bis zu einer Konzentration von 0,2% enthalten sein.

Für mich immer noch zu viel.

Bei folgenden Inhaltsstoffen handelt es sich um Formaldehyd oder Formaldehydabspalter.

Beispiele für Formaldehyd & Formaldehydabspalter mit ihren INCI-Bezeichnungen:

  • 2-Bromo-2-Nitropropane-1
  • 3-Diol
  • 5-Bromo-5-Nitro1
  • 3-Dioxane
  • Bronidox
  • Bronopol
  • Diazolidinyl-Urea
  • Dimethyl Imidazoldinedione
  • DMDM Hydantoin
  • Formalin
  • Imidazolidinyl-Urea
  • Methenamine
  • Methanal
  • Methylaldehyd
  • Oxomethan
  • Sodium Hydroxymethylglycinate
  • Quaternium – 15

9. Mikroplastik

Mikroplastik wird in Haarpflegeprodukten hauptsächlich als Filmbildner verwendet. Dieser ist auswaschbar und somit nicht schlecht für die Haare oder die Kopfhaut.

Doch ist es ein schädlicher synthetischer Inhaltsstoff für unsere Umwelt.

Aber was ist Mikroplastik überhaupt?

Unter Mikroplastik versteht man feste, unlösliche und nicht biologisch abbaubare synthetische Polymere kleiner als 5mm³.

Mikroplastik gelangt über das Abwasser in die Gewässer unsere Welt. Dadurch das Mikroplastik so super klein ist, werden sie von den Tieren, die im Wasser leben einfach aufgenommen oder gefressen. Das kann sehr schädliche Auswirkungen (bis zum Tod) für die Tiere haben.

Außerdem gelangt Mikroplastik über das Abwasser in unser Grundwasser.

Hier gibt es vom Bund ein sehr informatives Hintergrundpapier. Diese Studie zu Mikroplastik und synthetischen Polymeren vom Frauenhofer Institut ist auch sehr empfehlenswert.

An folgenden Stoffen erkennst du ob Mikroplastik in deinen Produkten enthalten ist.

Beispiele für Mikroplastik mit ihren INCI-Bezeichnungen:

  • Acrylates Copolymer
  • Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer
  • Nylon -6
  • Nylon-12
  • Polyacrylat
  • Polyethylen
  • Polyethylenterephthalat
  • Polymethylmetharcylat
  • Polypropylen
  • Polystyrene

10. Parfüm/Duftstoffe

Parfum und Duftstoffen gehören zu den 20 häufigsten Allergieauslösern und können somit bei ziemlich vielen Menschen zu allergischen und hautreizenden Reaktionen führen.

Vor allem wenn du eine sensible Kopfhaut hast solltest du auf Parfum verzichten. Dabei ist es auch völlig egal ob sie synthetischen oder natürlichen Ursprungs sind.

Beispiele für Duftstoffe mit ihren INCI-Bezeichnungen:

  • Fragrance
  • Parfum

Fazit

So ich hoffe ich konnte etwas Licht ins Dunkle bringen.

Wenn du das nächste Mal neue Haarpflegeprodukte kaufst, dann checke doch erst mal ob die o.g. Inhaltsstoffe enthalten sind.

Ansonsten kannst du die Inhaltsstoffe eines Produktes auch bei curlsbot.com und isitcg.com prüfen. Hier wird gezielt jeder einzelne Inhaltsstoff untersucht, ob er vor allem nach der Curly-Girl-Methode geeignet ist. Das beinhaltet ein Großteil der oben aufgeführten schädlichen Stoffe. Jedoch ist kein Programm perfekt, daher solltest du immer auch selbst nochmal ein Auge auf die INCI-Liste werfen.

Wenn du zusätzlich zu den schädlichen Stoffen für deine Locken noch prüfen möchtest, ob sie schädliche Stoffe für deine Gesundheit (z.B. Formaldehyd) oder die Umwelt (z.B. Mikroplastik) enthalten, kannst du das Produkt noch bei Codecheck oder der unabhängigen Seite von Kosmetikanalyse überprüfen. 

Bedenke aber auch: Die Menge macht das Gift. Wenn beispielsweise ein Sulfat oder ein austrocknender Alkohol sehr weit hinten in der INCI-Liste steht, kann prozentual nicht so viel drin sein, dass sie wirklich aggressiv oder austrocknend sind. Zumindest nicht bei den Produkten, die du auch wieder auswäschst. Aber am Anfang kann es für dich leichter sein, einfach alle schädlichen Inhaltsstoffe zu vermeiden.

Auch wenn ich grundsätzlich dafür bin natürliche Inhaltsstoffe zu bevorzugen, sind sie doch keine Wundermittel und nicht immer hautverträglich. Denn auch pflanzliche Stoffe können Allergien auslösen. Vor allem ätherische Öle, welche gerne in Naturkosmetik eingesetzt werden, haben ein erhöhtes Allergiepotenzial.

Daher beobachte immer deine Haut und deine Haare wenn du neue Produkte verwendest und teste diese am besten vor der Anwendung auf einer Hautstelle und beobachte diese für 24 Stunden.

Falls du noch mehr über Inhaltsstoffe und die Wahl der richtigen Produkte wissen willst, dann schau mal in mein E-Book „Lockenpflege mit Köpfchen“ rein.

Hi, ich bin Elisa


Chaotischer Lockenkopf, Haarfanatikerin und verliebt in Naturlocken.

Ich zeige dir, wie du erkennst was deine Locken wirklich brauchen und gebe dir jede Menge Tipps & Tricks für deine Haarpflege.

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