Weniger Frizz, mehr Sprungkraft und schöner Glanz für deine Locken – dank Pre-Poo-Routine!

Weniger Frizz, mehr Sprungkraft und schöner Glanz für deine Locken – dank Pre-Poo-Routine!

Weniger Frizz, mehr Sprungkraft und schöner Glanz für deine Locken – dank Pre-Poo-Routine!

Was genau ist eine Pre-Poo Routine? Wie kannst du sie anwenden? Und warum hilft das dabei, mehr Feuchtigkeit im Haar zu behalten und dadurch Frizz vorzubeugen?

In diesem Artikel verrate ich es dir! Zuerst erkläre ich dir genau, was Pre-Poo bedeutet, warum jeder Lockenkopf eine Pre-Poo-Routine haben sollte und wie genau du sie in deine Lockenpflege einbaust.

Ok bereit?

Dann legen wir los!

Pre-Poo Ölkur Definition & Sinn

Mit Pre-Poo ist gemeint, dass du vor (= pre) dem Waschen mit Shampoo (= poo) oder auch Shampoo-Alternativen bestimmte Maßnahmen zum Schutz deiner Haare unternimmst.

Vielleicht denkst du jetzt folgendes:

„Ahhh…Moment mal Elisa, ich brauche so was gar nicht. Schließlich wasche ich meine Haare nur noch mit Spülung oder/und milden Low-Poo Lockenshampoos!“

Ist das so? Dann lese bitte trotzdem weiter – denn ich zeige dir gleich, warum auch du eine Pre-Poo Routine brauchst oder warum du diese zumindest einmal ausprobieren solltest.

Übrigens: Falls du gerade gar kein Plan hast, was ich damit meine, sich die Haare nur noch mit Spülung zu waschen oder was Low-Poo Shampoos sein sollen, dann findest du in folgenden Artikel mehr Infos dazu:

Zurück zur zentralen Frage:

Warum solltest du deine Locken beim Haarewaschen schützen, obwohl du doch schon super gute Produkte benutzt?

Ganz einfach: Eine Pre-Poo Routine schützt deine Haare nicht vor einem aggressiven Shampoo, sondern in erster Linie vor dem Wasser!

Hä?! Wie bitte?!

Wenn du mein kleines kostenloses E-Book gelesen hast weißt du bereits, das Wasser der Schlüssel ist um trockene Locken in geschmeidige Locken zu verwandeln.

Also ist Wasser doch gut für unsere Locken, oder etwa nicht?!

Damit du verstehst, warum es sinnvoll ist, die Haare vor dem Wasser zu schützen, erkläre ich dir erstmal kurz, was genau passiert, wenn du deine Haare nass machst:

Es ist Waschtag.

Du springst unter die Dusche, drehst den Wasserhahn auf und hältst deinen Kopf unter den Duschkopf. Dabei genießt du den lauwarmen Wasserstrahl und lässt für ein paar Minuten deine Haare das Wasser aufsaugen, bis diese vollständig nass sind.

In diesem Moment, in dem deine Haare das Wasser wie ein Schwamm aufsaugen, schwellen sie bis zu fünfzehn Prozent ihres Durchmessers an. Das bewirkt ganz alleine das Wasser. Denn bisher hast du weder ein Shampoo noch sonst etwas benutzt.

Und genau hier liegt das Problem.

Das Anschwellen deiner Haare hat einen bestimmten Effekt: Die Schuppenschicht öffnet sich (mehr). In diesem Zustand können die einzelnen Schuppen abbrechen. Warum ist das so? Sie bestehen aus empfindlichen Proteinen. Waschbewegungen, Wasserdruck oder das Entwirren der Haare mit den Fingern können sie zerstören.

Jede Berührung kann deinen Haaren schaden.

Das führt zu Proteinverlust und regelrechten Löchern in deinen Haaren.

Ein unglücklicher Kreislauf beginnt: Aufgrund des Proteinverlusts kann beim nächsten Waschtag das Wasser noch schneller in deine Haare eindringen, was zu einem noch stärkeren und schnelleren Anschwellen führt. Deine Haare werden dadurch immer poröser. Und je poröser deine Haare sind, desto schneller verlieren sie Feuchtigkeit.

Feuchtigkeitsmangel führt zwangsläufig zu trockenen Haaren und zu einer geringeren Elastizität. Deine Locken hängen sich schneller aus, sind stumpf, haben weniger Sprungkraft, mehr Frizz und können auch viel schneller brechen.

Der Teufelskreis dreht sich weiter: Um wieder Feuchtigkeit in die Haare zu bringen, musst du sie wieder nass machen, was wiederrum die Haare anschwellen lässt, die Schuppenschicht öffnet sich, Proteine gehen verloren – und so geht es endlos weiter.

Wasser kann also zu Feuchtigkeitsmangel führen.

Klingt ganz schön paradox, oder?

Schließlich ist Wasser = Feuchtigkeit.

Doch die Eigenschaft des Haares, Wasser aufzusaugen wie ein Schwamm und dadurch aufzuquellen, kann zu den geschilderten Problemen führen.

Und wenn das nicht schon genug wäre, kann das wiederholte Ab- und wieder Anschwellen der Haare zu Hygral Fatigue führen, was deine Haare auf Dauer wie ein Gummi ausleiert.

Also jetzt mal Klartext: Was hat das mit einer Pre-Poo Routine zu tun?

Ganz einfach: Eine Pre-Poo Routine kann dabei helfen, dass nicht so schnell Wasser in das Haar eindringt und das Haar folglich nicht so stark anschwillt. Dadurch öffnet sich die Schuppenschicht weniger und schützt das Haar besser. Der Feuchtigkeitsverlust ist geringer und die Locken bleiben elastischer.

Mehr Feuchtigkeit im Haar bedeutet mehr Glanz, Sprungkraft und weniger Frizz.

Ebenfalls schützt du dadurch besser deine Haare vor Hygral Fatigue.

Doch braucht jeder Lockenkopf eine Pre-Poo-Routine?

Grundsätzlich hat jede Haarstruktur in Verbindung mit dem Gebrauch von Wasser das Problem mit dem Anschwellen der Haare. Doch manche Strukturen haben damit mehr Probleme als andere: Hoch poröses Haar schwillt viel schneller an als gering poröses Haar. Das liegt daran, dass bei gering porösen Haaren die intakte Schuppenschicht das Wasser darin hindert, nicht so schnell ins Haar einzudringen.

Hast du mittel-hochporöses Haar, ist eine Pre-Poo Routine sehr wichtig, um die Haare beim Waschen zu schützen und dadurch nicht noch poröser werden zu lassen.

Aber auch wenn du gering poröses Haar hast, kannst du von so einer Routine profitieren. Dann handelt es sich um eine Vorsorgemaßnahme, um Schäden von vorherein zu vermeiden und deine Haare langfristig gesund zu halten.

Ausnahmefall: Wenn du möchtest, dass sich die Schuppenschicht deiner Haare mehr öffnet – um beispielsweise mehr Volumen und Griff zu bekommen. Jedoch sollte dir bewusst sein, dass du dadurch deine Locken dauerhaft schädigst.

Ok, nun habe ich dich hoffentlich davon überzeugt, eine Pre-Poo Routine auszuprobieren.

Pre-Poo Ölkur einfach erklärt

Es ist ganz einfach: Du nimmst etwas Öl, verreibst es zwischen deinen Händen, verteilst es auf deine trockenen Haare und lässt es für zwei bis zwölf Stunden einziehen, bevor du deine wieder Haare wäschst.

Das war es schon. Doch wie so oft, steckt der Teufel im Detail.

Denn leider kannst du nicht jedes Öl nehmen und auch die richtige Menge ist entscheidend, ob die Pre-Poo Routine tatsächlich etwas bringt oder sogar mehr schadet.

Warum soll Öl überhaupt helfen?

Öl ist wasserabweisend. Es lässt sich also nicht mit Wasser vermischen. Wenn Öl in deine Haare eingezogen ist, verhindert es durch seine wasserabweisende Eigenschaft, dass zu viel Wasser ins Haar eindringt. Dadurch schwillt das Haar weniger stark an.

Die Folge: Die Schuppenschicht öffnet sich weniger, Schäden beim Haarewaschen entstehen erst gar nicht, weniger Proteine gehen verloren und der Feuchtigkeitsverlust ist deutlich geringer.

Kannst du dafür jedes Öl nehmen?

Nein. Eben nicht. Da liegt die Krux.

Denn nicht jedes Öl kann gleich gut in die Haare eindringen. Wenn du das falsche Öl nimmst wird es lediglich auf dem Haar aufliegen und einen schmierigen Film hinterlassen, der wieder abgewaschen werden muss. Du brauchst dann sogar mehr Waschdurchgänge oder ein stärkeres Shampoo. Das Anschwellen der Haare wird trotz Öl fast genauso stark sein. Und durch die zusätzlichen Waschgänge schadest du deinen Haaren mehr als ihnen etwas Gutes zu tun.

Die Wahl des passenden Öles hängt mitunter von deiner Haarstruktur ab: Je feiner und weniger porös deine Haare sind, desto leichter sollte das Öl sein.

Geeignete Pre-Poo Öle

Nach wissenschaftlichen Studien (z.B. Journal of Cosmetic Science, S. 169-184, 2001) dringt vor allem Kokosöl sehr gut ins Haar ein lässt das Haare weniger stark anschwellen und bewahrt es dadurch vor Schaden.

Doch nicht jedes Haar mag Kokosöl. Vor allem für feines oder/und gering poröses Haar kann es zu schwer sein.

Eine gute Idee: Du kannst das Kokosöl mit leichteren Ölen wie zum Beispiel Sonnenblumenöl vermischen.

Falls deine Haare überhaupt kein Kokosöl mögen, auch nicht im Mix mit anderen, kannst du Sonnenblumenöl, Olivenöl oder Avocadoöl probieren. Diese Öle ziehen ebenfalls gut ins Haar ein (Journal of Cosmetic Science, 283-295, 2005). Jedoch nicht so gut wie Kokosöl.

Nicht geeignete Pre-Poo Öle

Alle Öle die sehr lange brauchen um einzuziehen oder gar nicht einziehen.

Das sind zum Beispiel: Jojobaöl, Mineralöl, Traubenkernöl, Brokkolisamenöl, Hanföl etc. Eine Übersicht findest du in diesem Artikel.

Pre-Poo Häufige Fragen

Werden die Haare durch das Öl schmierig und fettig?

Es kommt darauf an. Du solltest zum einen das richtige Öl für deine Haarstruktur auswählen und zum anderen die richtige Menge.

Wenn du zu viel Öl ins Haar schmierst, kann nicht der Großteil ins Innere der Haare eindringen und du musst deine Haare mehrmals mit einem Low-Poo-Shampoo oder sogar mit einem Tiefenreinigungsshampoo waschen. Wenn das der Fall ist, war die Menge zu viel.

Ich persönlich nutze maximal ½ Teelöffel Ölmix aus Kokosöl und Sonnenblumenöl und verteile es im gesamten Haar. Meinen Fokus lege ich dabei auf die Haarspitzen und das Deckhaar.

Die Haare sollten nur einen leichten Ölfilm haben und sich nicht mega ölig anfühlen. Gleichzeitig  solltest du schon spüren, dass Öl im Haar ist. Wenn du nach der Einwirkzeit wenig bis keinerlei Öl mehr in den Haaren fühlst, waren die Menge und die Art des Öles perfekt.

Die richtige Menge musst du selbst herausfinden, denn je dicker, länger und mehr Haare du hast, desto mehr Öl kannst du nehmen. Ich würde dir raten, mit ½ Teelöffel anzufangen. Wenn deine Haare das Öl sofort aufgesaugt haben, ohne einen leichten Ölfilm zu hinterlassen, kannst du mehr Öl einarbeiten. Falls sie sich schon zu ölig und schmierig anfühlen oder du beim Waschen mehrmals ein Shampoo benutzen musst, nimmst du beim nächsten Mal weniger Öl.

So tastest du dich an deine ideale Menge heran.

Wie lange solltest du das Öl einziehen lassen?

Je länger desto besser.

Denn je mehr Zeit du dem Öl gibst, ins Haarinnere einzudringen, desto besser kann es deine Haare vor dem Wasser schützen.

Ich lasse zum Beispiel das Öl immer über Nacht einwirken, da ich morgens die Haare wasche. So komme ich auf eine Einwirkzeit von mindestens acht Stunden. Manchmal auch länger, wenn ich erst Mittags oder Nachmittags die Haare wasche.

Wenn du deine Locken abends wäschst, kannst du dir auch morgens oder die Nacht davor das Öl in die Haare einarbeiten. Dadurch, dass deine Haare nicht schmierig sein sollten, sondern nur leicht glänzen, kannst du damit wunderbar auch zur Arbeit, zur Schule oder in die Uni gehen.

Falls du mal nicht so viel Zeit hast, kannst du die Einwirkzeit auch mit Hilfe von Wärme etwas verkürzen. Durch die Wärme wird die Kapillarhaftung (= Benetzung des Öls auf dem Haar) zusätzlich verringert und das Öl kann schneller einziehen. Vor allem bei Sonneblumenöl und Kokosöl konnte das beobachtet werden (Journal of Cosmetic Science, S. 283-295, 2005).

Wie stark die Einwirkzeit tatsächlich verkürzt wird, hängt wieder von deinen Haaren und dem Öl ab. Falls du nur wenig Zeit hast, ist eine Ölkur mit Wärme definitiv die bessere Methode.

Ich habe am Anfang dafür diese Wärmehaube* benutzt. Leider ist sie für meine Kopfgröße 59 etwas zu klein. Kennst du vielleicht eine, welche für so große Dickschädel wie mich geeignet ist?

Du kannst aber auch ein Handtuch, welches du vorher auf der Heizung angewärmt hast, benutzen. So mache ich es jetzt.

Dafür eigenen sich sehr gut diese hier*. Vergiss dabei nicht, immer eine Duschhaube zum Schutz deiner Haare drunter zu ziehen. Ich benutze dafür eine Mehrweg-Duschhaube oder eine Schlafmütze aus Seide. Du kannst statt einem Handtuch auch ein T-Shirt aus Baumwolle nehmen. Darunter musst du dann auch nicht unbedingt eine Duschhaube aufziehen.

Gibt es Pre-Poo Alternativen zur Ölkur?

Oft wird auch empfohlen, die Haare vor dem Waschen mit Spülung einzuschmieren.

Die Spülung kann jedoch nicht verhindern, dass deine Haare anschwellen. Doch sie kann dein Haar vor zu starken Tensiden schützen – und das kann durchaus sinnvoll sein. Manche machen auch eine Ölkur und geben kurz vor dem Waschen (nicht über Nacht) noch die Spülung ins trockene oder nasse Haar.

Probiere verschiedene Varianten aus und finde heraus,  was für dich am besten funktioniert. Ich empfehle erstmal nur die Ölkur zu machen und dann evtl. später den Waschgang mit der Spülung im Vorfeld zu kombinieren.

Fazit

Eine Pre-Poo Routine hilft dir dabei, deine Haare vor Feuchtigkeitsverlust zu schützen. Wenn deine Haare gut mit Feuchtigkeit versorgt sind, haben sie weniger Frizz, bündeln sich leichter, haben mehr Sprungkraft und Glanz.

Ich persönlich merke einen deutlichen Unterschied, wenn vor dem Haarewaschen eine Ölkur mache. Im folgenden kurzen Handyvideo zeige ich dir das Ergebnis meines letzten Waschtags mit vorhergehender Pre-Poo Routine.

 

Du siehst: Es gibt viele gute Gründe, um eine Pre-Poo Routine in die eigene Lockenroutine einzubauen. Eine Ölkur mit Kokosöl ist als Pre-Poo Maßnahme am besten geeignet. Wenn deine Haare kein Kokosöl mögen, kannst du es mit anderen Ölen wie Sonnenblumenöl, Olivenöl oder Avocadoöl mischen oder komplett ersetzen.

Eine Ölkur ist einfach umzusetzen, günstig und erfordert nur ein bisschen Disziplin. Ich hoffe, dass du nach diesem Artikel den Mehrwert so einer Ölkur erkennst und diese auch mal ausprobierst.

Falls du dazu noch Fragen hast, dann schreib mir doch einfach unten einen Kommentar.

Und erzähle mir gerne von deinen Erfahrungen rund um das Thema Pre-Poo Routine – ich bin gespannt und freue mich darauf!

Dieser Artikel enthält Werbe-Links*. Mehr dazu liest du hier.
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Lockenkopf Elisa

Lockenkopf Elisa

Gründerin von Natürlich-Lockig.de und verliebt in Naturlocken.

Elisa zeigt dir wie du erkennst was deine Locken wirklich brauchen und gibt dir jede Menge Tipps & Tricks für deine Haarpflege.

Elisa legt nicht nur Wert darauf, dir zu zeigen wie du das beste aus deinen Haaren herausholen kannst, sondern auch wie du das mit einer möglichst natürlichen Lockenpflege hinbekommst.

Erfahre mehr über Elisa und ihre Lockenreise, tritt ihrer Facebook-Gruppe Natürlich-Lockig-Facebookgruppe bei oder mache es wie 17.500+ andere Lockenköpfe und abonniere ihren Newsletter mit exklusiven Lockenpflege-Tipps.

6 Tipps, damit deine Lockenpracht im Winter kein Strohballen wird.

6 Tipps, damit deine Lockenpracht im Winter kein Strohballen wird.

6 Tipps, damit deine Lockenpracht im Winter kein Strohballen wird.

Winter erinnert mich an Schnee, Skifahren, Glühwein und Weihnachten.

Aber der Winter bedeutet auch trockene & strohige Haare.

Frizz ist Normalzustand und die Haare erinnern häufig eher an ein vertrocknetes Vogelnest, als an schöne, glänzende und geschmeidige Locken.

Doch das muss nicht sein.

Mit den folgenden Tipps für deine Lockenpflege im Winter, kannst du auch in der kalten Jahreszeit stolz auf deine Lockenpracht sein.

1. Vermeide einfache Feuchthaltemittel

Durch die trockene Heizungsluft und den niedrigen Taupunkt im Winter solltest du Stylingprodukte ohne einfache Feuchthaltemittel (Glycerin, Propylene Glycol, Sorbitol etc.) verwenden.

Zumindest sollten diese Stoffe nicht unter den ersten 5 in der INCI-Liste zu finden sein.

Der Taupunkt zeigt dir an wie trocken die Luft ist. Je trockener die Luft, desto mehr Feuchtigkeit wird aus deinen Haaren in die Luft befördert.

Der Inhaltsstoff Glycerin ist beispielsweise ein sehr beliebtes einfaches Feuchthaltemittel. Dieser Stoff hilft dabei Feuchtigkeit in deine Haare zu befördern und dort zu binden. Wenn jedoch deine Haare gut durchfeuchtet sind und mehr Wasser enthalten als die Umgebungsluft, dann arbeitet dieser Stoff gegen dich und entzieht deinen Haaren Feuchtigkeit.

Da die Luft im Winter typischerweise häufig sehr trocken ist, solltest du also vor allem in dieser Jahreszeit darauf achten diese Inhaltsstoffe zu vermeiden.

Stylingprodukte für Locken ohne einfache Feuchthaltemittel, sind zum Beispiel:

  • Kinky Curly Curling Custard*
  • Camille Rose Curl Maker*
  • Leinsamengel
  • Yes Gleitmittel*

2. Benutze Mützen aus Samt oder Seide

Wollmützen, haben eine sehr raue Oberfläche. Die Wolle saugt ebenfalls die Feuchtigkeit aus deinen Haaren. Als Lösung kannst du entweder Seidenhaube in deine Mütze einnähen. Oder du kaufst eine Mütze aus Satin*.

Eine weitere Möglichkeit wäre, wie auf dem Bild, so geile 90er Jahre Ohrenschützer* aufzuziehen. Dabei wird deine Frisur gar nicht in Mitleidenschaft gezogen. Der Nachteil dabei ist das deine Haare der trockenen Winterluft ausgesetzt sind und dadurch schneller austrocknen.

3. Lass deine Spülung im Haar

Du kannst einen Teil deiner normalen Pflegespülung im Haar lassen. So wie es die Curly Girl Methode beschreibt oder du benutzt eine Leave In Spülung.

Ich benutze meistens eine Leave In Spülung (statt die Pflegespülung im Haar zu lassen), da ich sehr feine Haare habe. Eine Leave In Spülung ist leicht aber gibt trotzdem die extra Portion Pflege und Feuchtigkeit die ich im Winter brauche.

Aber auch bei einem Leave In Conditioner, solltest du darauf achten, dass bei trocknen Wintertagen, dieser unter den ersten 5 Inhaltsstoffen keine einfachen Feuchthaltemittel wie zum Beispiel Glycerin (siehe Tipp Nr. 1) enthält.

Geeignete Leave In Spülungen:

4. Lass deine Locken nicht verdursten

Ausgetrocknete Locken sind im Winter keine Seltenheit.

Wenn du deine Haare anfasst und sie wie trockene Blätter knistern, weist du, dass es Zeit ist für mehr Feuchtigkeit!

Um deinen Haaren mehr Feuchtigkeit zu geben solltest du im Winter mind. einmal die Woche eine geeignete Haarmaske für Feuchtigkeit verwenden.

Ich war früher immer zu faul, mir regelmäßig eine Maske auf die Haare zu klatschen. Es war für mich irgendwie zu viel Aufwand.

Außerdem dachte ich, dass die Hersteller einfach nur mit überteuerten Haarmasken zusätzliches Geld verdienen wollen.

Eine normale Spülung reicht schließlich auch. Dachte ich.

Doch nachdem ich angefangen hatte meine Locken mehr zu pflegen, wollte ich herausfinden ob eine Haarkur wirklich einen Unterschied macht.

Jap macht es.

Einmal pro Woche ist echt kein Hexenwerk und ist nur Gewohnheit und nimmt auch nicht mega viel Zeit in Anspruch.

15-20 Minuten Einwirkzeit reicht vollkommen. Noch besser im wird es mit einem Dampfgerät. Ich benutze dafür immer so einen Dampfglätter*, welcher eigentlich zum Bügeln von Kleidung gedacht ist. Jedoch ist dieser heiße Dampf (ist nicht schädlich!) wunderbar um vor allem gering poröses Haar Feuchtigkeit zu geben. Aber auch hoch poröses Haar profitiert davon.

Und die Kopfhaut. Nie mehr trockene Schuppen im Winter!

Und das Gesicht. Auch meine Gesichtshaut liebt den Dampf. Besser als jede Gesichtsmaske.

So ok, genug das Dampfgerät gelobt 😀

Im Winter empfehle ich, Haarkuren die Feuchtigkeit spenden und keine Proteine enthalten, zu benutzen. Du kannst Proteine zusätzlich hinzufügen, wenn das deine Locken mögen.

Sehr gute Feuchtigkeitsmasken sind:

5. Wasche deine Haare mit Spülung

Im Winter wasche ich meine Haare viel öfter mit Spülung (sog. Co-Washing) als im Sommer. Meinen Locken und meine Kopfhaut neigen so viel weniger zur Trockenheit.

Im Sommer benutze ich 1x pro Woche ein mildes Locken Shampoo. Wenn es draußen richtig kalt wird und die Heizung auf Hochtouren fährt, benutze ich jedoch nur noch alle 1,5 -2 Wochen ein mildes Shampoo.

Co-Washing ist also eine super Möglichkeit, deine Haare im Winter zusätzlich mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Geeignete Spülungen zum Haare waschen:

6. Versiegel deine Locken

Ein Öl zum versiegeln der Schuppenschicht ist im Winter besonders wichtig. Vor allem poröses Haare profitiert davon. Nicht nur im Winter.

Doch nicht jedes Öl ist geeignet.

Benutze Öle die schwer einziehen und sich wie einen Film um deine Haare legen.

Geeignete Öle sind z.B. :

  • Jojobaöl*
  • Traubenkernöl*
  • Arganöl*
  • Brokkolisamenöl*

Achte beim Kauf darauf, dass es entweder pures Öl ist oder eine Ölmischung ohne Silikone.

Verwende das Öl zum Schluss wenn du alle Produkte aufgetragen hast. Nimm maximal 1-3 Tropfen. Wenn du zu viel nimmst sehen deine Haare schnell fettig aus. Verreibe das Öle in deinen Handflächen und knete es in die Haare ein.

Fazit

Es ist nicht leicht im Winter die Locken vor dem austrocknen zu beschützen. Doch mit diesen Tipps ist es machbar.

Dieser Artikel enthält Werbe-Links*. Mehr dazu liest du hier.
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Lockenkopf Elisa

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Der ultimative Guide: So findest du den perfekten Lockenfriseur + Empfehlungsliste

Der ultimative Guide: So findest du den perfekten Lockenfriseur + Empfehlungsliste

Der ultimative Guide: So findest du den perfekten Lockenfriseur + Empfehlungsliste

bei MumMIch schau in den Spiegel und mir ist nur nach Heulen zu Mute.

Die Haare viel kürzer als ich wollte und die Locken sehen aus wie ein einziger Frizzhaufen. Der Friseur wuschelt nochmal wild durch meine Haare und zerstört das letzte bisschen an Definition. Ich könnte so glatt als Vogelscheuche anfangen. Dann mit stolzgeschwellter Brust, schwingt er den Spiegel einmal um mich herum, damit ich sein grauenvolles Ergebnis auch noch von hinten betrachten kann.

Ich lächle leicht verkniffen, bezahle den viel zu hohen Preis und renne fast nach Hause um meine Locken direkt wieder zu waschen, mit dem Ergebnis das sich meine Locken weniger locken und die Haare auch noch dünner wirken. Ich schwöre mir, dort nie wieder hin zu gehen.

Genau so eine Situation hatte ich schon sehr oft. Du auch? Ich behaupte einfach mal dreist: Jeder Lockenkopf hatte schon diese Situation.

Es ist ein Drama und ich litt vor ein paar Jahren noch an einer richtigen Friseurphobie. Ich traute mich nicht mehr einen neuen Friseur auszuprobieren. Es war sogar so schlimm, das ich dachte;

„Da gehe ich lieber zum Zahnarzt als zum Friseur!“

Jedoch ist das regelmäßige entfernen von Spliss absolut wichtig für eine gute Lockenpflege. Dabei musst du nicht alle 6 Wochen zum Friseur rennen. Denn wenn die Pflege und der Schnitt gut ist, kann es durchaus reichen nur 1-2-mal im Jahr sich die Haare schneiden zu lassen.

Leider weiß ich nur zu gut wie schwierig es ist, einen guten Friseur für lockiges oder welliges Haar zu finden. Daher gebe ich dir in diesem Artikel einige Tipps, damit du hoffentlich bald einen geeigneten Friseur findest, der dich zum Strahlen bringt und nicht zum Heulen. Zudem zeige ich dir noch was du unbedingt beim Friseur vermeiden sollten und am Ende findest du noch eine umfrangreiche Liste mit Friseurempfehlungen aus meiner Lockencommunity nach Postleitzahlen sortiert,

Tipp 1: Suche dir einen Friseur, der selber Naturlocken hat und sie auch gerne trägt

Ein Friseur der selber Naturlocken oder Naturwellen hat, kennt unsere Probleme.  Jedoch suche dir einen der sich die Naturlocken nicht glättet sondern wirklich auch trägt. So jemand weiß normalerweise auch wie man Locken schneidet. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Durchsuche die Webseiten der Friseure in deiner Stadt und schaue ob es Friseure mit Naturlocken gibt.

Tipp 2: Suche einen speziellen Lockenfriseur

Es gibt ein paar Friseure in Deutschland die sich auf Locken spezialisiert haben. Du findest Hinweise auf der Website oder in deren Social Media Kanälen.

Es gibt auch zwei zertifizierte Lockenschnitte. Der CURLSYS®Lockenschnitt und der DevaCut.

Bei dem CURLSYS® Schnitt von Brian Mclean findest du hier mehr Informationen und zertifizierte Salons in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Schnitt wird nass durchgeführt und dabei Locke für Locke mit einer besonderen Schneidetechnik und Schere geschnitten.

Beachte, dass ein Schnitt nach dieser Methode ca. 2 Stunden dauert und auch dementsprechend teuer ist. Wenn du bei einem Friseur bist, der angeblich diesen Schnitt macht und beispielsweise nur eine Stunde braucht und unter 100€ kostet, ist es wahrscheinlich kein echter CURLSYS®Lockenschnitt. So zumindest nach meiner Recherche und den Infos, die ich bekommen habe.

Beim DevaCut aus Amerika werden die Locken trocken geschnitten. Der DevaCut wurde von Lorraine Massey, der Erfinderin der Curly-Girl-Methode, entwickelt. Vor allem bei sehr lockigem – krausem Haar ist diese Schnitttechnik wohl besser als der CURLSYS®Schnitt.

Tipp 3: Lass dir deine Naturlocken vom Friseur nur waschen & föhnen

Lockenfriseur Tipp 3

Um zu sehen, ob ein Friseur mit Locken umgehen kann, könntest du auch nur einmal deine Locken stylen lassen. Also nur waschen & föhnen ohne sie zu schneiden. Das hat den Vorteil, dass du den Friseur kennen lernst und schaust, ob er wirklich Interesse an deinen Haaren hat und mit ihnen umgehen kann.

Achtet ein Friseur darauf die Locken vorsichtig zu entwirren, nur lauwarm mit einem Diffuser zu föhnen und geht er auch sonst kompetent mit deinen Haaren um, dann weis er sehr wahrscheinlich auch wie man Locken schneidet.

Tipp 4: Frage andere Lockenköpfe nach deren Friseurempfehlung

Einer Empfehlung von einem anderen zufriedenen Lockenkopf vertraue ich persönlich am Meisten.

Du kannst in Facebook-Gruppen fragen oder du schreibst deinem Lockenidol auf Instagram zu welchen Friseur sie geht. Oder du quatschst jemanden bei dir in der Stadt auf der Straße oder im Bus an. Das hat den Vorteil, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass es ein Friseur in der Nähe ist. Die meisten Lockenköpfe sind sehr nett und helfen gerne. Schließlich weiß jeder wie schwierig die Suche ist.

Tipp 5: Nimm deine eigenen Produkte zum Friseur mit

Die meisten Friseure benutzen leider oft Silikonbomben. Daher würde ich immer meine eigenen Produkte mitnehmen, außer der Friseur benutzt gute und natürliche Produkte.

Mach dir keine Sorgen. Die meisten Friseure haben überhaupt kein Problem damit, wenn du deine eigenen Produkte mitbringst. Frag aber am Besten nach bevor du dir einen Termin geben lässt.

Es gibt nach meiner Erfahrung wirklich nur wenige, die sich weigern (obwohl ich persönlich dann dort keinen Termin buchen würde). Falls du dennoch hingehen möchtest, nutze unbedingt nach dem Friseurbesuch ein Tiefenreigungsshampoo um die Silikonreste wieder zu entfernen. Danach nutze am Besten eine Haarmaske gegen trockene Haare und für extra Pflege.

Tipp 6: Schneide deine Locken zur Not einfach selbst

Wenn du nur etwas deine Spitzen schneiden möchtest oder einfach keinen geeigneten Friseur findest, kannst du auch mal versuchen deine Haare selbst zu schneiden. Im Buch Schöne Locken gibt es dafür eine kleine Anleitung oder du probiert den beliebten Unicorncut aus.

Dafür brauchst du jedoch mittellange-lange Haare.

Nachfolgend habe ich für dich noch ein paar weitere Videoanleitungen zum selber schneiden:

Eins ist nur sehr wichtig, wenn du deine Locken selbst schneidest, solltest du unbedingt eine scharfe Schere benutzen. Du kannst dir wie ich eine im Friseurgeschäft holen oder auch online bestellen.

Wenn du deine Locken mit einer stumpfen Schere schneidest, dann reißt du die Enden richtig ab und das Ergebnis ist noch mehr Spliss, Frizz und verknotete Haare.

Was du beim Friseur vermeiden solltest

❌ Lass deine Locken nicht mit dem Messer schneiden

Ein Messer dünnt extrem die Enden aus und lässt dadurch dort mehr Frizz entstehen und die Locken können sich schlechter bündeln.

Vor allem wenn du feines oder dünnes Haar hast, ist diese Schnitttechnik absolut kontraproduktiv. Leider wusste ich dass nicht, als mir vor ein paar Jahren (ungefragt!) mit dem Messer die Haare geschnitten wurden. Das Ergebnis war absolut schrecklich.

❌ Lass dir deine Naturlocken nicht glätten

Früher habe ich mir meine Locken oft geglättet beim Friseur. Zum einen wollte ich einfach mal glattes und glänzendes Haar und zum anderen hat mir der Friseur das auch immer irgendwie aufgeschwatzt. Doch das Glätten schädigt deine Locken immens. Leider auch bei nur einmaliger Anwendung. Daher würde ich dir empfehlen das Haareglätten zu lassen.

❌ Lass dir deinen Pony nicht zu kurz schneiden

Wenn du wie ich gerne einen Lockenpony tragen möchtest, solltest du unbedingt darauf achten, dass dir der Friseur deinen Pony nicht zu kurz schneidet. Viele Friseure unterschätzen die Sprungkraft von Naturlocken und schneiden die Haare im nassen Zustand viel zu kurz. Dadurch hast du entweder einen viel zu kurzen Pony oder er lockt sich nicht durch die kurze Haarlänge und wirkt glatt. Daher lass lieber erstmal nur ein Stück abschneiden oder am Besten im trockenen Zustand.

 

??‍? ✂️ Lockenfriseur – Empfehlungsliste ✂️ ??‍?

Ich und meine Lockencommunity haben eine Liste an Friseuren zusammengetragen, die sich entweder auf Locken spezialisiert haben oder durch persönliche Empfehlung gut Locken oder Wellen scheiden können. Manche Friseure aus der Liste benutzen keine geeigneten Produkte. Daher vorher nachfragen wenn dir das für den Friserubesuch wichtig ist. Ansonsten unbedingt danach ein Tiefenreinigungsshampoo nutzen.

Die Liste ist nach Postleitzahl sortiert. Falls du noch weitere Friseure kennst, die unbedingt in diese Liste gehören, dann schreib diese gerne in die Kommentare. Ich ergänze die Liste dann von Zeit zu Zeit. Auch wenn ich viele negative Ergahrungen zu einzelnen Friseuren erhalte, werden diese wieder aus der Liste gelöscht. Also schreibe mir das dann gerne.

PLZ-Bereich 0

  • 04107 Leipzig: Pophair Friseur
  • 04279 Leipzig: Salon Scheffelmeier
  • 04316 Leipzig: Schulz und Wergiew Friseure

PLZ-Bereich 1

  • 10119 Berlin: Kaysalon
  • 10965 Berlin: Art of Hair Sherina
  • 10823 Berlin: Frank Meiners in Schöneberg, Bei Annie
  • 10965 Berlin: Die Paul Sisters in Berlin Kreuzberg
  • 12047 Berlin: Schlumilu – bei Avilio
  • 13187 Berlin-Pankow: Kamm und Schere
  • 14467 Potsdam: Choiffeur Ritt, bei Conni
  • 14467 Potsdam: Naturfriseurin Peggy
  • 14532 Kleinmachnow: Axel Wagner – Britta Rudolph

PLZ-Bereich 2

  • 20148 Hamburg: Tanja Stoltenberg Hair
  • 20259 Hamburg: Marc Grünkemeyer
  • 20357 Hamburg: von Cetto
  • 22089 Hamburg: Curlys-Cut 
  • 25761 Büsum: Hairdesign by Lasse Will in Büsum und Meldorf
  • 25899 Niebüll: Charisma
  • 26123 Oldenburg: Anja Weiß Haarkonzept. Bei Anja, Nele und Cihan
  • 29221 Celle: Jörg von „Hauptsache John“
  • 29664 Walsrode: Salon Haarlekin

PLZ-Bereich 3

  • 30159 Hannover: Jeann Hair
  • 30173 Hannover: Agim von La Coup
  • 32052 Herford: Hair & Beauty by Katrin Seib
  • 33605 Bielefeld: NY Hairstyling bei Nefya Yavsan
  • 35428 Langgöns: Melittas Frisuren

PLZ-Bereich 4

  • 40237 Düsseldorf: Emine Izmir
  • 40489 Düsseldorf: Talip Tahta Personal Haircut
  • 41515 Grevenbroich: Manufactur
  • 42103 Wuppertal: Hauptsache Friseur
  • 42105 Wuppertal: Elli Hairdesign
  • 44143 Dortmund: Friseursalon Hülsmann
  • 45468 Mülheim an der Ruhr: Friseur die „Schönheitsfarm“
  • 45657 Recklinghausen: Alles Kopfsache
  • 45964 Gladbeck: Top Hair
  • 47229 Duisburg: Capelli connection bei Dominic

PLZ-Bereich 5

  • 50667 Köln: Style & Bloom, Friseurin Marissa
  • 50968 Köln: Miss Nature bei Laura und Regina
  • 51149 Köln: Naturfriseur Polke
  • 51647 Gummersbach: Lockenfriseurin Wendy Schömburg
  • 52076 Aachen: Elke Göttgens von Kamm In
  • 53913 Swisttal: Dolce Fa Niente
  • 53940 Hellenthal: Grünschnitt Naturfriseur
  • 59192 Bergkamen: Friseurstudio Denise
  • 59494 Soest: Jungeblut & Friends

PLZ-Bereich 6

  • 60311 Frankfurt am Main: René Anthony Eymann
  • 60313 Frankfurt am Main: WhiteGarden 
  • 60316 Frankfurt am Main: Haargenau Mercedes Gloria
  • 61191 Rosbach: Friseur Creativ & Design
  • 61348 Bad Homburg vor der Höhe: Hairlounge Elisa Noto
  • 63739 Aschaffenburg: Peschka Haarpflege
  • 65195 Wiesbaden: Schnaddels – Natürlich schön
  • 68165 Mannheim: Marc Motsch

PLZ-Bereich 7

  • 70173 Stuttgart: Fille et Garcon Gianni D’Assero bei Gianni
  • 70174 Stuttgart: Black & White Hairstudio bei Inhaberin Veronika
  • 70734 Fellbach: Unique Hairstyle
  • 70736 Fellbach: Hair by P&N (Früher Michael Langer)
  • 73072 Donzdorf-Winzingen: Daniela Nagel
  • 75015 Bretten: Lockenfriseurin Virginia Gatto
  • 76133 Karlsruhe: AfroSisters Hairstyle & Makeup
  • 79098 Freiburg: Haarschneiderei Johanna Schneider
  • 79106 Freiburg: Henrike König
  • 79211 Denzlingen: Friseur Tiptop
  • 79241 Ihringen: Frisör L12, bei Ilona Löffler

PLZ-Bereich 8

  • 80801 München: Cut & Curl by Momo
  • 81543 München: Soulhair bei Friseurin Mirjam
  • 82110 Germering: Samo Friseure, bei Sandra
  • 83536 Gars am Inn: Carina‘s Haarstudio
  • 84028 Landshut: Hairlounge bei Filiz Bek
  • 84434 Kirchberg: Salon Beate
  • 86152 Augsburg: Haare & Schöhnheit Franz Wirth
  • 88214 Ravensburg: Jutta Wieder
  • 89312 Günzburg: Salon Instyle Michaela Widmann

PLZ-Bereich 9

  • 90408 Nürnberg: GD Friseure bei Elfie
  • 90419 Nürnberg: Mum’s Naturlockenstudio
  • 90763 Fürth: Friseur Contur
  • 94032 Passau: J7 beim Inhaber
  • 97222 Rimpar: Picco Bello

Österreich

  • AT – 1040 Wien: Alexnder Berger
  • AT – 1180 Wien: Haarmacherei
  • AT – 1210 Wien: Lockenelite Theresa Madeleine Maderner
  • AT – 3462 Absdorf: NewLook
  • AT – 4040 Linz: LE Figaro
  • AT – 5020 Salzburg: ebenbild
  • AT – 7400 Oberwart: Figaro

Schweiz

  • CH – 3600 Thun: Lockenvision
  • CH – 3700 Spiez: Haute-Coiffure Hebegger
  • CH – 5707 Seengen: Intercoiffure Kosmetik Holliger
  • CH – 8050 Zürich: Curlish
  • CH – 8005 Zürich: Curl HQ
  • CH – 5070 Frick: Haar Kunst Bruno Müller
  • CH – 9042 Speicher: Coiffure Bischof

Meine persöhnliche Erfahrung

Persönlich kenne ich Virginia aus Bretten  und gehe auch sehr gerne zu ihr. Bei ihr fühlte ich mich das erste Mal verstanden und war glücklich mit meinem Lockenschnitt. Virgina hat selbst welliges/lockiges Haar und ihre Leidenschaft für das Thema ist mindestens so groß wie meine.

Ich lasse mir bei ihr regelmäßig den CurlSys schneiden und bin jedes mal begreistert. Ich habe dadurch mehr Fülle ohne an Länge zu verlieren und der Schnitt hält im Gegensatz zu einen normalen Stufenschnitt bis zu 6 Monate. Leider ist er auch sehr teuer. Das letzte mal im Juli 2023 habe ich 200€ (Mittlerweile kostet es zum Teil auch 250€) bezahlt,

CURLSYS®Lockenschnitt Vorher-Nachher

Nachfolgend siehst du Vorher-Nachher Bilder vom CURLSYS® Lockenschnitt bei Virginia. Links direkt vor dem Haarschnitt und rechts direkt danach. Das Nachhebild ist nicht komplett getrocknet und zum Teil noch mit Gelcast. Aber dennoch wirst du den Unterschied erkennen.

Lockenfriseur CurlSys Vorher Nacher Hinten

Lockenfriseur CurlSys vorher nacher Seite

Wie du siehst, ist mein Wirbel am Hinterkopf wieder verdeckt und die Friseur wieder runter. Ich habe dabei nicht an Länge verloren, sondern Fülle hinzugewonnen.

Fazit

Leider gibt es nach wie vr zu wenig Friseure die sich wirklich mit lockigen, welligen oder krausen Haaren richtig auskennen. Daher ist die Suche je nach Wohnort eine echte Herausforderung. Nicht selten fahren Lockenköpfe 500km zu einem guten Friseur. Das ist wirklich tragisch. Ich hoffe, dass sich bald mehr Friseure auf Locken spezialisieren und erkennen, was für eine tolle Win-Win Situation das für alle Seiten wäre.

Falls du noch einen super Friseur kennst, der nicht in dieser Liste steht, dann schreib diesen gerne in die Kommentare oder schreibe mir auch gerne eine E-Mail. Ansonsten freue ich und jeder andere Lockenkopf auch über deine Erfahrungen. Schreib diese auch gerne in die Kommentare!

 

Warum ich Devacurl Produkte NICHT empfehle.

Warum ich Devacurl Produkte NICHT empfehle.

Warum ich Devacurl Produkte NICHT empfehle.

DBenutzt du regelmäßig Produkte von DevaCurl?

Oder überlegst du dir diese Produkte zu bestellen?

Falls du mit ja geantwortet hast, ist dieser Artikel heute nur für dich. Denn ich zeige dir, warum ich die Produkte von DevaCurl nicht empfehlen kann.

Ich selbst bin vor mehr als drei Jahren auf das Marketing dieser Firma hereingefallen. Ich meine, welches Curly Girl hat nicht nach dem Lesen des Buches „Schöne Locken“ von Lorraine Massey* (welches ich trotzdem empfehlen kann) daran gedacht, die DevaCurl Produkte zu probieren? Auch wenn sie noch so schweineteuer sind?!

Naja ich hab‘s getan und mehr als 150€ für die Produkte ausgegeben. Erst als ich mich etwas mit den Inhalt beschäftigt habe, habe ich erkannt, welche billigen und schlechten Inhaltsstoffe in den Produkten verwendet werden.

Versteh mich nicht falsch. Die Produkte sind nach der Curly Girl Methode geeignet, jedoch sind sie alles andere als natürlich. Die Produkte enthalten Mikroplastik, unter Verdacht stehende krebserregende Stoffe und andere Stoffe die der Umwelt und deiner Gesundheit schaden können. 

Du glaubst mir nicht?

Ok schauen wir uns einfach mal die beliebtesten Produkte von DevaCurl etwas genauer an:

DevaCurl Buildup Buster

Inhaltsstoffe:
Water (Aqua, Eau), Lactamide MEA, Glycerin, Crambe Abyssinica Seed Oil, Limonium Gerberi Extract, Cynara Scolymus (Artichoke) Leaf Extract, Hydrolyzed Jojoba Esters, Hydrolyzed Pea Protein, Panthenol, Melissa Officinalis Extract, Humulus Lupulus (Hops) Extract, Cymbopogon Schoenanthus Extract, Chamomilla Recutita (Matricaria) Extract, Rosmarinus Officinalis (Rosemary) Extract, Achillea Millefolium Extract, Caprylic/Capric Triglyceride, Hydroxypropyl Guar Hydroxyproplytrimonium Chloride, Hydroxyethylcellulose, Cocamidopropyl PG-Dimonium Chloride Phosphate, Cetrimonium Chloride, PEG-40 Hydrogenated Castor Oil, Polyacrylate-1 Crosspolymer, Polyquaternium-10, Polyquaternium-11, PPG-26-Buteth-26, Propanediol, Disodium EDTA, Citric Acid, Phenoxyethanol, Fragrance (Parfum).

  • Lactamide MEA:

„Synthetisches Feuchthaltemittel in Haut- und Haarpflegeprodukten. Das Produkt kann freies Amin enthalten und kann deshalb mit Nitroverbindungen krebserregendes Nitrosamin bilden.“ (Quelle – Kosmetik Lexikon, S.99)

Hmm… hört sich nicht so geil an oder? Auch wenn ich weder verstehe was Amin, noch was Nitrosamin ist, erkenne ich eindeutig, dass es sich hierbei um einen schädlichen Stoff handelt, den ich nicht an meinem Körper lassen möchte. Daher ist für mich alleine schon dieser Stoff ein Grund, das Produkt nicht zu benutzen. Vor allem da er auch noch an zweiter Stelle steht.

  • Cetrimonium Chloride

Dieser Stoff gehört zu den kationischen Tensiden, genauer gesagt zu den Quats.

Quats haben eine positive Ladung und werden dadurch von deinem überwiegend negativ geladenem Haar angezogen. Du kannst dir das wie bei einem Magneten vorstellen. Sie werden als Antistatika und Kämmbarkeitshilfen in Haarpflegeprodukten eingesetzt. Sie helfen dabei, deine Locken zu definieren und bekämpfen Frizz. Also eigentlich ein super Inhaltsstoff für uns Lockenköpfe. Früher habe ich auch einige Produkte mit diesem Inhaltsstoff empfohlen (z.B. Faith ins Nature Spülungen).

Jedoch ist Cetrimonium Chlorid biologisch nicht abbaubar und kann eine leicht hautreizende Wirkung haben. (Quelle: Kosmetik-Inhaltsstoffe von A-Z, S.188)

Daher habe ich alle Produkte welchen diesen Stoff enthalten mittlerweile aus meiner Produkt-Übersicht entfernt. Bei anderen kationischen Tensiden (außer Behentrimonium Chloride) habe ich bisher keine zuverlässige Quelle zur Abbaubarkeit gefunden.

  • PEG-40 Hydrogenated Castor Oil

Polyethylenglycol (PEG) machen ein nicht- oder schwer wasserlöslichen Stoff wasserlöslich. Rizinusöl (Castor Oil) ist beispielsweise ein sehr schweres Öl und kann daher super schnell zu Build-up führen. PEGs sind Lösungsmittel und machen einen Stoff sozusagen wasserlöslich.

Also eigentlich doch gut für uns, oder nicht?

PEGs sind in Kosmetika vor allem wegen ihrer hautirritierenden Eigenschaften umstritten, da sie nicht nur die Stoffe im Produkt löslich machen, sondern auch die Haut durchlässiger machen können. Dadurch könnten auch Giftstoffe etc. in deinen Körper eindringen und weil das nicht schon schlimm genug ist, werden diese Stoffe aus giftigen krebserregenden Ausgangsstoffen und Erdölderivaten wie Ethylenoxid (Ethenoxid) gewonnen, die Kampfgase bilden können. (Quelle: Kosmetik-Inhaltsstoffe von A-Z, S.169)

Hört sich gruselig an oder?

  • Polyacrylate-1 Crosspolymer:

Hierbei handelt es sich um Mikroplastik. Diese Stoffe können die Kopfhautporen verstopfen (also gerade das was dieses Produkt nicht soll?!) und sind sehr schwer abbaubar (Quelle: Kosmetik-Inhaltsstoffe von A-Z, S.56).

  • Polyquaternium-10, Polyquaternium-11

Bei den Polyquats handelt es sich meist um synthetische Polymere, welche sich wie ein Film ums Haar legen. Zusätzlich weisen Polyquats eine quartäre Ammoniumverbindung auf, wodurch sie ebenfalls, wie die kationischen Tenside, auf das Haar aufziehen.

Aufgrund dieser zwei Funktionen werden Polyquats sehr gerne in Haarpflegeprodukte als Ersatz für Silikon eingesetzt. Schließlich sind sie auch genauso billig wie Silikon.

Jedoch sind alle Polyquats nicht vollständig abbaubar und können schnell zu Build-up führen.

„Solche Quats werden eingesetzt, weil Polykationen besser an der Haaroberfläche haften als einfache Kationen. Sie enthalten oft natürliche Bestandteile wie z.B. Polyquaternium 4 oder 10, beides komplexe Verbindungen mit dem natürlichen Bestandteil Zellulose. Die natürlichen Anteile können in der Regel auch biologisch abgebaut werden, das Zentralmolekül jedoch nicht.“ (Quelle: Kursbuch Kosmetik, Seite 123).

  • PPG-26-Buteth-26

Dieser Stoff wirkt genauso wie ein PEG. Erkennbar an dem Ende –eth und PPG.

  • Disodium EDTA

Dies ist ein chelatbildender Stoff, welcher Kalkrückstände entfernen kann. Also super wenn du hartes Wasser zu Hause hast. Problem ist nur, dass dieser Stoff ebenfalls schwer abbaubar ist und somit unserer Umwelt schadet. (Quelle: Springer Lexikon Kosmetik, S.167)

DevaCurl No-Poo

Inhaltsstoffe:
Water (Aqua, Eau), Cetyl Alcohol, Glycerin, Isopropyl Palmitate, Behentrimonium Chloride, Laureth-4, Propylene Glycol, Vitis Vinifera (Grape) Seed Oil, Mentha Piperita (Peppermint) Oil, Wheat Amino Acids, Melissa Officinalis Extract, Humulus Lupulus (Hops) Extract, Cymbopogon Schoenanthus Extract, Chamomilla Recutita (Matricaria) Extract, Rosmarinus Officinalis (Rosemary) Extract, Achillea Millefolium Extract, Cocamidopropyl Betaine, Menthol, Citric Acid, Polyquaternium-7, Diazolidinyl Urea, Iodopropynyl Butylcarbamate, Fragrance (Parfum).

  • Behentrimonium Chloride

Auch hierbei handelt es sich um ein Quat, welches biologisch nicht abbaubar ist.

  • Laureth-4

Kann die Haut durchlässiger machen. Wirkt ähnlich wie ein PEG. Erkennbar an dem Ende –eth. (Quelle: Kosmetik-Inhaltsstoffe A-Z, Seite 169)

  • Polyquaternium-7

Ebenfalls ein synthetisches Polyquat, welches nicht abbaubar ist. (Quelle: Frauenhofer Institut – Studie zu Mikroplastik, S.57)

  • Diazolidinyl Urea

Hierbei handelt es sich um Formaldehydabspalter, welche als krebserregend eingestuft sind. Sie werden als Konservierungsmittel eingesetzt. (Quelle: Kosmetik-Inhaltsstoffe von A-Z, S.127)

  • Iodopropynyl Butylcarbamate

„…äußerst reaktiv, toxisch und zellschädigend wirken können… Iodopropynyl Butylcarbamate gelten als allergisierend, eiweiß- und erbgutverändernd und allgemein als gesundheitsgefährdende Wirkstoffe und sind trotzdem in vielen Kosmetika anzutreffen. Sie können ins Gewebe gelangen, sich anlagern, zersetzen und Schädigungen hervorrufen.“ (Quelle: Kosmetik-Inhaltsstoffe von A-Z, S.81)

Ganz ehrlich, wenn ich sowas lese wird mir etwas schlecht, egal wie wenig davon im Produkt drin ist.

DevaCurl B‘lieve In

Inhaltsstoffe:
Water (Aqua, Eau), Glycerin, PEG-6 Caprylic/Capric Glycerides, Guar Hydroxypropyltrimonium Chloride, Wheat Amino Acids, Hydrolyzed Corn Protein, Hydrolyzed Soy Protein, Hydrolyzed Wheat Protein, Melissa Officinalis Extract, Humulus Lupulus (Hops) Extract, Cymbopogon Schoenanthus Extract, Chamomilla Recutita (Matricaria) Extract, Rosmarinus Officinalis (Rosemary) Extract, Achillea Millefolium Extract, Fragrance (Parfum), Hydroxyethylcellulose, PEG-40 Hydrogenated Castor Oil, Diazolidinyl Urea, Sodium Benzoate, Potassium Sorbate.

  • PEG-6 Caprylic/Capric Glycerides
  • PEG-40 Hydrogenated Castor Oil

Wieder die PEGs. Die sind wirklich in jedem Produkt von DevaCurl enthalten.

  • Diazolidinyl Urea

Und auch hier ist ein Formaldeyhabspalter enthalten.

DevaCurl Supercream

Inhaltsstoffe:
Water (Aqua, Eau), Cetearyl Alcohol, Cocos Nucifera (Coconut) Oil, Glycerin, Hydroxypropyl Starch Phosphate, Cetrimonium Chloride, Behentrimonium Chloride, PPG-3 Benzyl Ether Myristate, Ethyl Macadamiate, Laureth-4, Hydrolyzed Jojoba Protein, Panthenol, Melissa Officinalis Extract, Humulus Lupulus (Hops) Extract, Cymbopogon Schoenanthus Extract, Chamomilla Recutita (Matricaria) Extract, Rosmarinus Officinalis (Rosemary) Extract, Achillea Millefolium, Lauryldimonium Hydroxypropyl Hydrolyzed Wheat Protein, Lauryldimonium Hydroxypropyl Wheat Starch, Propylene Glycol, Ceteareth-20, Disodium EDTA, Aminomethyl Propanol, Diazolidinyl Urea, Iodopropynyl Butylcarbamate, Fragrance (Parfum). 

  • Cetrimonium Chloride, Behentrimonium Chloride
  • Laureth-4, Ceteareth-20
  • Disodium EDTA
  • Diazolidinyl Urea
  • Iodopropynyl Butylcarbamate

All diese Stoffe habe ich weiter oben bereits erklärt.

  • PPG-3 Benzyl Ether Myristate

Polypropylenglycol (PPG) hat genau dieselben Eigenschaften wie die PEGs. Schwer abbaubar, wahrscheinlich gesundheitsschädlich und gefährlich herzustellen.

DevaCurl Ultra Defining Gel

Inhaltsstoffe:
Water (Aqua, Eau), VP/VA Copolymer, Glycerin, Hydrolyzed Wheat Protein, Hydrolyzed Corn Protein, Hydrolyzed Soy Protein, Melissa Officinalis Extract, Humulus Lupulus (Hops) Extract, Cymbopogon Schoenanthus Extract, Chamomilla Recutita (Matricaria) Extract, Rosmarinus Officinalis (Rosemary) Extract, Achillea Millefolium Extract, Ethylhexylglycerin, Disodium EDTA, Polysorbate-20, Phenoxyethanol, Polyquaternium-7, Aminomethyl Propanol, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Fragrance (Parfum).

  • VP/VA Copolymer

Dieser Stoff ist ein Haltgeber und hilft dabei, dass deine Locken nicht außer Form geraten.

Früher habe ich diesen Stoff noch in meinen Produkten geduldet und teilweise hier auch Produkte, die diesen Stoff enthalten empfohlen. Aber mittlerweile habe ich Quellen gefunden, die belegen das dieser Stoff als schwer abbaubar gilt und daher schädlich für unsere Umwelt ist. (Quelle: Frauenhofer Institut – Studie zu Mikroplastik, S. 100)

  • Disodium EDTA

Wieder der synthetische chelatbildende Inhaltsstoff. Ich vermute, dass er hier als Konservierungsmittel eingesetzt wird.

  • Polyquaternium-7

Siehe oben.

  • Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer

Hierbei handelt es sich um Mikroplastik.

Acrylate sind wie Silikone schwer abbaubar und verschließen die Poren.“ (Quelle: Kosmetik-Inhaltsstoffe von A-Z).

Also nichts was ich in meinem Haarpflegeprodukt haben möchte.

Fazit

Ich könnte jetzt immer so weiter machen. Ich habe kein Produkt von DevaCurl gefunden, welches nicht mindestens einen schädlichen Inhaltsstoff enthält.

Devacurl wirbt auch nicht damit besonders natürlich zu sein, dennoch verstehe ich nicht wie heutzutage noch Stoffe eingesetzt werden, die unser Gesundheit schaden. Zudem sind die Produkte auch ziemlich teuer, für diese Qualität. 

Daher kann ich Produkte von DevaCurl nicht empfehlen. 

Zur Analyse von Produkten, kann ich dir im übrigen die Seite Kosmetikanalyse.org empfehlen. Dort gibt es keine Werbung und die Inhaltsstoffe wurden durch verschiedene Quellen geprüft. Um alles sehen zu können, musst du jedoch einen Mitgliedsbeitrag von 36€ pro Halbjahr zahlen.

Oder du kaufst dir das Buch „Kosmetik-Inhaltsstoffe von A-Z“*. Das nutze ich neben anderen Kosmetik-Lexikas auch immer wieder zum nachschlagen, da es sehr klein und handlich ist. 

Dieser Artikel enthält Werbe-Links*. Mehr dazu liest du hier.
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Wer schreibt hier?

Chaotischer Lockenkopf, Haarfanatikerin und verliebt in Naturlocken.

Ich zeige dir, wie du erkennst was deine Locken wirklich brauchen und gebe dir jede Menge Tipps & Tricks für deine Haarpflege.

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Die 3 größten Fehler, die ich bei meiner Lockenpflege gemacht habe und die du unbedingt vermeiden solltest.

Die 3 größten Fehler, die ich bei meiner Lockenpflege gemacht habe und die du unbedingt vermeiden solltest.

Die 3 größten Fehler, die ich bei meiner Lockenpflege gemacht habe und die du unbedingt vermeiden solltest.

Ich habe viele Fehler bei meiner Haarpflege gemacht und mache bestimmt immer noch welche.

Doch es gibt drei Fehler, die mir auch bei meinen Leser*innen immer wieder auffallen, wenn ich zum Beispiel solche Sätze lese:

„Meine Haare sehen so aus wie deine auf dem Vorherfoto. Kannst du mir deine Produkte verraten?“

„Ich habe schon soooo viele Produkte probiert, doch nichts hilft und meine Locken sehen einfach nicht so aus wie ich es will.“

„Welche Produkte kannst du mir empfehlen?“

„Wie bekomme ich es hin, dass meine Locken noch lockiger werden?“

Ich erkenne mich in diesen Sätze 100% selbst wieder. Doch leider zeigen sie auch, das viele Lockenköpfe genau die selben Fehler machen, die ich jahrelang gemacht haben.

Und diese Fehler kosten jede Menge Geld, Zeit und Energie. Aber vor allem trittst du damit auch immer wieder dein Selbstbewusstsein in den Hintern. Und das möchte ich nicht. Dein armer Selbstbewusstseins-Hintern 😉

Daher werde ich sie dir nachfolgend genau aufzeigen und erklären wie du diese Fehler erkennst und vermeiden kannst:

1. Ich kannte meine eigenen Locken nicht

Mit Abstand der größte Fehler den ich jahrelang gemacht habe war, dass ich keine Ahnung hatte wie eigentlich meine Haare ticken. Ich wusste das ich so Zotteln auf dem Kopf habe, die gefühlt wie Stroh aus meinem Kopf wuchsen (also als Locken konnte man das damals wirklich nicht bezeichnen).

Als ich dann vor 4 Jahren anfing mich mit Lockenpflege zu beschäftigen und Inhaltsstoffe & Blogposts zu lesen, habe ich eine Sache völlig ignoriert:

Meine eigenen Haare.

Das klingt jetzt vielleicht etwas seltsam, schließlich geht es bei der Haarpflege schließlich um Haare.

Aber so wie ich sie betrieben habe ging es um Inhaltsstoffe, Öle, Produkte, andere Lockenköpfe und was bei denen funktioniert und was nicht. Es gingt aber nicht darum was bei meinen Haaren funktioniert.

Ich hatte einfach keine Ahnung was meine Haare brauchten.

Ok ich wusste sie sind nicht glatt. Irgendwie schon lockig und auch trocken. Mehr wusste ich nicht. Ich bin nicht mal auf die Idee gekommen, das ich vielleicht mehr über meine Haare wissen könnte und müsste.

Ich dachte, das wäre nicht wichtig.

Für mich war es nur wichtig neue Produkte auszuprobieren oder irgendwelche Regeln zu befolgen. Ich dachte nur so bekomme ich die Locken wie die Mädels aus den Bildern. Schließlich sahen deren Vorher-Bilder aus wie meine Haare!

Ich wählte also strickt nach der Curly Girl Methode meine Produkte aus. Ich achtete auf die schädlichen Inhaltsstoffe und befolgte die Regeln. Dann soll es schließlich ja auch funktionieren…

Leider hat das nicht funktioniert. Meine Haare waren am Anfang ganz schön doch nach 2-3 Wochen wurden sie strähnig, ich bekam Schuppen und meine Kopfhaut fing an zu jucken. Ich war frustriert und genervt. War wohl doch nicht die richtige Pflege für mich.

Man könnte annehmen das ich endlich zu der Einsicht gelangt bin und verstanden habe, dass ich Produkte nach meinen Haaren aussuchen muss.

Pustekuchen.

Ich dachte…ha dann muss ich einfach noch dieses Produkt oder jene Methode ausprobieren.

Erst nach einem halben Jahr und viel Geld (genau gesagt 596,20€) kam ich auf die Idee, dass ich vielleicht mal meine eigenen Locken untersuchen müsste. Also fing ich an mich über Haare und Haaraufbau zu beschäftigen und erst dann habe ich endlich angefangen meine Locken zu verstehen und meine Pflege auch dahingehend anzupassen.

Was kannst du also aus meinem Fehler lernen?

Beschäftige dich mit deinen Haaren.

Wie fühlen sie sich an? Wie sehen sie aus? Wie reagieren sie?

Das solltest du wirklich jeden Tag, oder zumindest nach jedem Waschtag genau beobachten. Wenn du so nerdig wie ich bist, schreibst du dir diese Beobachtungen auf und dokumentierst das in einem Lockentagebuch (Dafür eignet sich auch perfekt Instagram – geht auch privat und ohne Influencerabsichten ;-)). Nur so kannst du herausfinden wie deine Haare auf bestimmte Produkte, Kombinationen, Umgebung, Auftragetechniken etc. reagieren.

Außerdem solltest du die Eigenschaften (Haardicke, Porosität, Elastizität etc.) deiner Haare kennen. Dieser Artikel kann dir dabei helfen.

Wenn du deine Haare kennst, wirst du außerdem den 2. Fehler viel seltener machen.

2. Ich habe Produkte auf Empfehlung gekauft

Und das waren wirklich viele. Mein Bad sah aus wie eine Drogerie.

Ich habe Produkte nur gekauft, weil Blogger X, Youtube-Star Y oder jemand aus einer Facebookgruppe sie empfohlen hat und selbst gute Erfahrungen damit gemacht hat. Ich wollte die gleichen Locken und dabei habe ich null darauf geachtet ob die Produkte auch zu meinen Haaren passen oder nicht.

Ich habe so hunderte von Euros ausgegeben (siehe Fehler Nr. 1), allein in der Hoffnung diese Locken zu bekommen.

Doch das ging nach hinten los und ich habe überhaupt nicht verstanden warum.

Erst nach dem ich angefangen habe mich mit meinen Haaren zu beschäftigen und dabei herausfand, dass zum Beispiel meine feinen Haare Sheabutter absolut nicht ausstehen können, wusste ich warum.  Denn fast all meine Produkte enthielten Sheabutter. Versteh mich nicht falsch. Sheabutter ist nicht grundsätzlich schädlich, die Butter kann ein toller Inhaltsstoff sein, wenn deine Locken diesen auch mögen.

Daher vertraue bitte keiner Produktempfehlung blind.

Ja auch nicht meiner.

Ich kann die Locken-Produkte die ich hier in meinem Blog aufliste nur nach schädlichen Inhaltsstoffen untersuchen. Sie sind grundsätzlich für Locken geeignet. Was ich jedoch nicht kann, ist Shampoo, Spülung & Co. an deine persönlichen Haaren anzupassen. Das geht leider so nicht aus der Ferne 😉

Daher kaufe auch nicht blind die Produkte auf meinem Blog. Lies dir immer die Inhaltsstoffe vorher durch und überprüfe ob sie auch zu deinen Haaren passen.

Wenn du keine Ahnung hast, wie du die Sache angehen sollst, dann hole dir jetzt mein Lockenhandbuch „Lockenpflege mit Köpfchen – Finde in nur 6 Schritten deine idealen Pflegeprodukte“. Zusätzlich, gibt es als Geschenk zum Buch, eine Bonusliste mit über 70 Produktempfehlungen, die alle weniger als 10€ kosten. Denn mit dem Hintergrundwissen aus dem Buch, bringt dir so eine Produktliste auch wirklich was und du kannst selbstbewusst die Inhaltsstoffe prüfen und die Pflege auswählen die auch wirklich zu dir und deinen Haaren passt.

Doch all das war für mein Selbstbewusstsein nicht so schlimm wie der folgende Fehler:

3. Ich habe mich mit anderen verglichen

Ich habe mich tatsächlich schon immer, zumindest was meine Haare anging, mit anderen verglichen.

Früher, vor dem Internet, waren es meine Freundinnen und die Damen aus dem Fernsehen. Fast alle meine Freundinnen hatten glattes und glänzendes Haar. Sie schienen nie Probleme zu haben (wenn sie über Frizz im Regen nörgelten, konnte ich nur lauthals loslachen) und ich war so neidisch auf ihre Haarpracht.

Auch abends auf der Couch beim Fernsehen wurde ich ständig von schlechten Gefühlen über meine Haare übermannt. Schließlich hat mir die Dame aus der Werbung immer wieder erzählt das seidig glattes Haar, das Schönheitsideal schlecht hin ist.

Ich fühlte mich dann mit meinen 16 Jahren hässlich. Und das nur auf Grund meiner Haare.

Ich habe meine Locken gehasst und versteckt. Meisten im Zopf, manchmal habe ich sie auch mit dem Glätteisen oder den Föhn glatt gezogen. So waren sie zumindest glänzend. Jedoch sah ich nicht aus wie ich selbst, viel älter und die glatten Haaren passten auch einfach nicht zu meinem chaotischen & fröhlichen Charakter.

Schlussendlich half nur die Schere.

Erst mit 25 Jahren fing ich endlich an, meine Locken zu akzeptieren und wollte von da an das Beste aus ihnen rausholen.

Aber ganz ehrlich, dann fing der gleiche Mist wieder an. Bloß diesmal in eine andere Richtung.

Es war nicht mehr die Werbung die mich frustriert hat, sondern die tollen Lockenbilder im Internet und die perfekt gestylten Lockenköpfe auf YouTube. Ich wollte genau solche Haare! Ich habe tage- und wochenlang vor dem Laptop gesessen, Videos angeschaut und stundenlang meine Haare in Haarmasken eingelegt. Das wäre auch alles ok gewesen, wenn ich nicht jedes Mal erwartet hätte, sofort die Locken zu bekommen wie diejenige aus dem Foto oder dem Video.

Ich war verzweifelt, frustriert und genervt.

Mit der Zeit wurde ich zum Glück entspannter, meine Locken gesünder und ich habe angefangen sie zu lieben. Trotzdem wollte ich immer mehr.

Ich wollte, dass sie lockiger sind. Viel lockiger. Ich habe wieder stundenlang vor dem Rechner gesessen und versucht herauszufinden wie meine Locken noch lockiger werden könnten. Ich habe alles Mögliche versucht: Lockenverstärker benutzt, Fingercoiling ausprobiert, geknetet bis zum Umfallen etc.

Doch gebracht hat das alles nicht wirklich was.

Aber mal ganz ehrlich, wie sollte ich auch ohne Dauerwelle oder Lockenwickler meine 2c/3a Locken in 3b/3c Haare verwandeln?!

Du ahnst es sicher. Gar nicht!

Also habe ich tatsächlich über eine Dauerwelle nachgedacht*schandeübermich*.

Ich hatte wunderschöne Wellen/Locken und trotzdem war das nicht genug. Wie verrückt die Welt doch ist. Vor 15 Jahren wollte ich auf Teufel komm raus glatte Haare und vor 1,5 Jahren konnte es nicht lockig genug sein.

Erst nachdem ich 2018 angefangen habe, diesen Blog zu schreiben und anderen Lockenköpfen dabei zu helfen ihre Haare zu akzeptieren und lieben zu lernen, ist mir aufgegangen das ich selber meine Naturlocken gar nicht zu 100% akzeptiere und liebe wie sie in Wahrheit sind.

Es fällt mir hier schwer, dass heute vor dir zuzugeben. Doch genauso war es.

Doch Einsicht war der Schlüssel.

Danach habe ich meine Gedanken und mein Verhalten genau geprüft und erkannt, dass ich wieder in dasselbe Muster hereingefallen bin wie mit 16. Ich habe mich mit anderen verglichen und mich selbst schlecht gemacht und mein Selbstbewusstsein (wiedermal) mit Füßen getreten.

Heute vergleiche ich mich nicht mehr. Meistens zumindest. Und falls doch fällt es mir mittlerweile viel schneller auf und ich kann dagegen steuern.

Heute liebe ich meine natürlichen Locken wie sie sind.

Manchmal mehr wellig. Manchmal mehr lockig. Manchmal mehr frizzy. Manchmal mehr definiert.

Ich versuche immer noch viele Methoden, Techniken und Produkte und pflege meine Locken viel und gerne. Weit über ein normales Maß hinaus *hüstel*. Doch heute mache ich es nicht um anders sein zu wollen, sondern weil es mir Spaß macht und ich Freude daran habe.

Wenn du also nicht denselben Fehler wie ich machen möchtest, höre bitte auf dich mit anderen zu vergleichen.

Liebe deine Locken/Wellen wie sie von Natur aus sind und pflege sie um das verborgene Potenzial hervorzulocken und erfreue dich an der Veränderung. Aber erwarte nicht, das sie sich deine Haare direkt in schnieke Instagram-Locken verwandeln oder das sich aus wunderschönen Wellen, Afrolocken zaubern lassen. Oder anders rum 😉

Fazit

Das waren meine mit Abstand drei größten Fehler die mir, nachdem ich sie beseitigt habe, äußerlich und innerlich die größte Veränderung gebracht haben. Ich hätte mir vor ein paar Jahren eine Lockenfreundin gewünscht, die mir diese Fehler zeigt und mir hilft diese nicht oder nicht mehr zu machen.

Das hätte mir sooo viel Geld und Zeit gespart.

Daher hoffe ich, dass ich dir heute mit diesem Artikel helfen konnte und das du deine Naturlocken, Wellen oder Afrohaare in Zukunft mit noch mehr Spaß und Selbstliebe pflegst :-).

Lockenkopf Elisa

Lockenkopf Elisa

Gründerin von Natürlich-Lockig.de und verliebt in Naturlocken.

Elisa zeigt dir wie du erkennst was deine Locken wirklich brauchen und gibt dir jede Menge Tipps & Tricks für deine Haarpflege.

Elisa legt nicht nur Wert darauf, dir zu zeigen wie du das beste aus deinen Haaren herausholen kannst, sondern auch wie du das mit einer möglichst natürlichen Lockenpflege hinbekommst.

Erfahre mehr über Elisa und ihre Lockenreise, tritt ihrer Facebook-Gruppe Natürlich-Lockig-Facebookgruppe bei oder mache es wie 17.500+ andere Lockenköpfe und abonniere ihren Newsletter mit exklusiven Lockenpflege-Tipps.

Warum Haarseife deine Locken kaputt macht + Alternativen.

Warum Haarseife deine Locken kaputt macht + Alternativen.

Warum Haarseife deine Locken kaputt macht + Alternativen.

Das Haare waschen mit Seife ist beliebt, günstig und natürlich.

Du sparst mit Haarseife die blöde Plastikverpackung und auch auf Reisen ist sie super praktisch, da du sie mit ins Handgepäck nehmen kannst und dazu noch sehr ergiebig ist.

Genau aus diesen Gründen habe ich früher meine Locken regelmäßig mit Haarseife gewaschen. Ich war völlig begeistert und ein großer Fan. Endlich eine vernünftige Alternative zu den Shampoos voller schädlicher Inhaltsstoffe.

Doch leider macht Haarseife deine Locken trocken, brüchig und kaputt. 

Warum das so ist erkläre ich dir in diesem Artikel. Damit du nicht den selben Fehler wie ich machen musst. Doch zuerst erkläre ich dir was Seife bzw Haarseife überhaupt ist. Danach zeige ich warum sie so schädlich ist und zum Schluss empfehle ich dir noch bessere Alternativen.

Okay legen wir los.

Was ist Haarseife eigentlich?

Seife gibt es schon seit mehr als 4500 Jahren. Sowohl im alten Ägypten als auch im römischen Reich hat man sich schon die Haare und den Körper mit Seife gewaschen. Seife besteht aus Ölen oder Fetten (z.B. Kokosöl). Die Fette und/oder Öle werden mit einer Lauge (z.B. Natron) gekocht und dadurch entsteht Seife. Diesen chemischen Prozess nennt man Seifensieden oder auch Verseifung.

Doch als Hans Schwarzkopf im Jahr 1903 das Shampoo erfunden hat, wurde die Seife aus der Körperpflege verdrängt (im Übrigen genau aus den Gründen, die ich dir weiter unten erkläre).

Nun seit ein paar Jahren ist die Seife zurück auf dem Spielfeld. Denn der Trend geht zu Zero Waste, natürlichen Inhaltsstoffen und bewussterem Einkaufen. Da hat sich die Seife wieder in unsere Duschkabinen geschlichen.

Was ist der Unterschied von Haarseife zu normaler Seife?

Grundsätzlich kannst du jede Seife für den Körper oder die Haare verwenden. Bei Haarseife werden jedoch vorwiegend Öle verwendet, die als besonders Haarpflegend gelten, wie zum Beispiel Mandel- oder Avocadoöl.

Ein Unterschied ist auch die Überfettung, also der Prozentsatz der Fette und Öle, welche im Herstellungsprozess nicht zu Seife umgewandelt wurde, sondern zur Pflege von Haut und Haaren zur Verfügung steht. Die Überfettung ist also höher als bei Seifen für den Körper. Typisch ist eine Überfettung bei Haarseife von 5-9%.

Aber wieso soll die Haarseife jetzt schädlich sein?

Ich habe vor 5 Jahren regelmäßig Haarseife benutzt und habe meine Locken dadurch mehr geschadet als genutzt. Ich habe komische strähnige Haare bekommen. Ganz schlimm war es auf einer Reise nach Asien, wo das Duschwasser sehr Salzhaltig war. Aber auch daheim, hatte ich immer so einen seltsames Gefühl in den Haaren. Ich habe übrigens relativ kalkhaltiges Wasser zu Hause. Nach einer Weile wusste ich, dass ich das ich nach dem Haare waschen mit Seife eine Essigrinse (1 EL Essig +1 Liter Wasser) machen muss. Doch davon wurden meine Haare mega trocken.

Bei meinen Problemen glaubte ich nicht, dass es an der Seife an sich lag, sondern dachte, das ich nur noch nicht die richtige Seife gefunden hatte. Schließlich ist Haarseife doch so natürlich und kann auf keinen Fall schlechter als Shampoo sein.

Doch leider lag ich falsch.

Seife ist nicht das Allheilmittel zum Haare waschen. Leider. Sie hat einige Nachteile und kann, wie in meinem Fall, die Haare sogar schädigen. Es ist wie mit allem im Leben. Jede Medaille hat immer zwei Seiten.

Und ich zeige dir heute 3 Gründe warum Seife deinen Haaren mehr schaden kann, als nutzt.

Gründe warum Haarseife deine Locken schädigt

Haarseife trocknet deine Locken aus

Seife ist ein waschaktives Tensid. Vergleichbar mit den Tensiden im Shampoo. Das Tensid, welches durch die Verseifung entsteht, ist anionisch und sehr stark reinigend. Auch Sulfate sind anionische Tenside, welche unsere Haare austrocknen. Wenn du die Curly Girl Methode folgst und Sulfate in deiner Lockenpflege vermeidest, solltest du folglich auch Seife meiden.

Es wird versucht die austrocknende Wirkung von Seifen, durch Überfettung abzumildern. Dadurch wird die Seife zwar milder jedoch kann durch den hohen Öl-Anteil auch schneller Build-up (=Produktanlagerungen auf dem Haar) entstehen. Das wäre im Übrigen das selbe, wenn man bei einem Shampoo welches Sulfate enthält, einfach den Öl Anteil erhöht. Das Shampoo wird insgesamt milder aber die Gefahr höher, das sich das Öl anlagert.

Mit milden Tensiden in Shampoos, ist die Gefahr viel geringer das deine Locken austrocknen und auch es gibt auch kein Build-up Risiko.

Haarseife fördert Haarbruch

Haarseife hat einen basischen pH-Wert von 9-10 und lässt dadurch das Haar aufquellen. Das führt dazu, dass sich die Schuppenschicht öffnet und deine Locken sich strohig und rau anfühlen. Vielleicht schätzt du diese Eigenschaft sogar, da deine Haare dadurch auch mehr Griff und Volumen haben. Doch diese offene Schuppenschicht führt auf Dauer zu hochporösem und kaputtem Haaren.

Um diese Schäden zu verhindern, muss das Haar nach der Benutzung mit Seife wieder abschwellen. Das erreichst du mit sauren Spülungen oder mit einer Essigrinse (1 EL Essig + 1 Liter Wasser).

Leider ist damit nicht alles gut. Der saure pH-Wert von 2-3 kann deinen Haaren ebenfalls schaden. Manche Haare trocknen dadurch auch aus. Aber auch dieses starke An- und Abschwellen der Haare kann zu Problemen und Haarschäden führen, vor allem bei feinen und/oder porösen Haaren.

Bei Shampoos liegt der pH-Wert meistens bei 6. Das lässt deine Haare nicht anschwellen und wenn dann auch nur wenig. Vor allem im Vergleich zu Haarseife. Daher ist nach einem Shampoo auch keine Essigrinse nötig.

Haarseife führt zu Build-up

Nicht nur die Öle bei der Überfettung können zu Build-up führen.

Auch wenn du hartes Wasser zu Hause hast, kann es zu Build-up vom Kalk, der sogenannten Kalkschmiere, kommen. Die Mineralien im harten Wasser verbinden sich mit der Seife und legen sich wie ein grauer Schleier um deine Haare.

Wenn du zu Hause mit Kalkablagerungen im Wasserkocher oder auf Badarmaturen zu kämpfen hast, dann weißt du wie die Kalkschmiere in deinen Haaren aussehen kann. Nicht so geil oder? Essig und Zitronensaft entfernt nicht nur die Kalkablagerungen von deinem Wasserhahn, sondern auch aus deinen Haaren.

Um diese Kalkschmiere wieder zu entfernen, kannst du nach dem waschen mit Seife wieder eine Essigrinse machen. Mit den bekannten Nachteilen.

Gute Alternativen zur Haarseife für lockiges Haar

Haarseifen-Alternative: Haare waschen mit Roggenmehl

Wenn du eine absolut natürliche Alternative suchst, könntest du deine Haare mit Roggenmehl waschen. Beim Roggenmehl werden deine Haare nicht so stark anschwellen und die Schuppenschicht nicht geöffnet. Die Haare werden durch die enthaltene Stärke gereinigt. Eine deutlich mildere und sichere Alternative also.

Haarseifen-Alternative: Feste Shampoobars

Wenn du Haarseifen wegen der geringen Verpacking nutzen möchtest, dann kann ich dir feste Shampoos empfehlen. Shampoobars sind KEINE Haarseifen. Es sind lediglich Shampoos ohne Wasser. Sie haben keinen basischen pH-Wert und sind damit deutlich besser für deine Locken geeignet. Aber auch hier gibt es geeignete Shampoobars und welche die leider nicht geeignet sind. In meiner Übersichtsliste für Lockenprodukte findest du alle festen Shampoos die ich empfehlen kann.

Haarseifen-Alternative: natürliche Lockenshampoos

Wenn du einfach nur nach einem guten Shampoo für deine Locken suchst, kannst du auch einfach ein herkömmliches flüssiges Shampoo nutzen. Es gibt mittlerweile viele gute mit natürlichen Inhaltsstoffen, welche auch für uns Lockenköpfe geeignet sind. Hier findest du meine TOP-Empfehlungen für milde Lockenshampoos.

Fazit

Haarseife ist günstig, umweltfreundlich, natürlich und praktisch. Leider ist sie aber auch stark reinigend, trocknet dadurch aus, oder führt zu Build-up und kann deine Locken porös machen. Die Nachteile überwiegen für mich ganz klar und daher kann ich Haarseife für uns Lockenköpfe nicht pauschal empfehlen.

Doch jedes Haar ist individuell. Falls du super mit Haarseife zurecht kommst oder sie immer noch probieren möchtest, dann mach das. Mir ist es nur wichtig, dass du alle Informationen kennst, damit du eine bewusste Entscheidung treffen kannst.

Als verpackungsfreie Alternative, kann ich feste Shampoos bzw. Shampoobars empfehlen, welche aus milden Tensiden hergestellt werden. Diese haben keinen basischen ph-Wert, lassen dadurch deine Haare auch nicht anschwellen und du brauchst danach auch keine Essigrinse. Außerdem kommen sie ohne Plastikverpackung aus und sind damit genauso praktisch. Ob sie umweltfreundlich und natürlich sind, hängt jedoch wieder von den Inhaltsstoffen der Shampoobars ab.

Ich habe bereits die festen Shampoo von Lamazunas wilde Kräuter*, Vanille-Kokos* und den Duschbrocken ausprobiert und war sehr zufrieden. Du findest auch in dieser Produktübersicht ein paar andere Shampoobars. 

Dieser Artikel enthält Werbe-Links*. Mehr dazu liest du hier.
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Lockenkopf Elisa

Lockenkopf Elisa

Gründerin von Natürlich-Lockig.de und verliebt in Naturlocken.

Elisa zeigt dir wie du erkennst was deine Locken wirklich brauchen und gibt dir jede Menge Tipps & Tricks für deine Haarpflege.

Elisa legt nicht nur Wert darauf, dir zu zeigen wie du das beste aus deinen Haaren herausholen kannst, sondern auch wie du das mit einer möglichst natürlichen Lockenpflege hinbekommst.

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