6 Tipps, damit deine Lockenpracht im Winter kein Strohballen wird.

Zuletzt aktualisiert am 06.11.2019

 Winter erinnert mich an Schnee, Skifahren, Glühwein und Weihnachten.

Aber der Winter bedeutet auch trockene & strohige Haare.

Frizz ist Normalzustand und die Haare erinnern häufig eher an ein vertrocknetes Vogelnest, als an schöne, glänzende und geschmeidige Locken.

Doch das muss nicht sein.

Mit den folgenden Tipps für deine Lockenpflege im Winter, kannst du auch in der kalten Jahreszeit stolz auf deine Lockenpracht sein.

1. Vermeide einfache Feuchthaltemittel

Durch die trockene Heizungsluft und den niedrigen Taupunkt im Winter solltest du Stylingprodukte ohne einfache Feuchthaltemittel (Glycerin, Propylene Glycol, Sorbitol etc.) verwenden.

Zumindest sollten diese Stoffe nicht unter den ersten 5 in der INCI-Liste zu finden sein.

Der Taupunkt zeigt dir an wie trocken die Luft ist. Je trockener die Luft, desto mehr Feuchtigkeit wird aus deinen Haaren in die Luft befördert.

Der Inhaltsstoff Glycerin ist beispielsweise ein sehr beliebtes einfaches Feuchthaltemittel. Dieser Stoff hilft dabei Feuchtigkeit in deine Haare zu befördern und dort zu binden. Wenn jedoch deine Haare gut durchfeuchtet sind und mehr Wasser enthalten als die Umgebungsluft, dann arbeitet dieser Stoff gegen dich und entzieht deinen Haaren Feuchtigkeit.

Da die Luft im Winter typischerweise häufig sehr trocken ist, solltest du also vor allem in dieser Jahreszeit darauf achten diese Inhaltsstoffe zu vermeiden.

Stylingprodukte für Locken ohne einfache Feuchthaltemittel, sind zum Beispiel:

2. Benutze Mützen aus Samt oder Seide

Wollmützen, haben eine sehr raue Oberfläche. Die Wolle saugt ebenfalls die Feuchtigkeit aus deinen Haaren. Als Lösung kannst du entweder Seidenhaube in deine Mütze einnähen. Oder du kaufst eine Mütze aus Satin*.

Eine weitere Möglichkeit wäre, wie auf dem Bild, so geile 90er Jahre Ohrenschützer* aufzuziehen. Dabei wird deine Frisur gar nicht in Mitleidenschaft gezogen. Der Nachteil dabei ist das deine Haare der trockenen Winterluft ausgesetzt sind und dadurch schneller austrocknen.

3. Lass deine Spülung im Haar

Du kannst einen Teil deiner normalen Pflegespülung im Haar lassen. So wie es die Curly Girl Methode beschreibt oder du benutzt eine Leave In Spülung.

Ich benutze meistens eine Leave In Spülung (statt die Pflegespülung im Haar zu lassen), da ich sehr feine Haare habe. Eine Leave In Spülung ist leicht aber gibt trotzdem die extra Portion Pflege und Feuchtigkeit die ich im Winter brauche.

Aber auch bei einem Leave In Conditioner, solltest du darauf achten, dass bei trocknen Wintertagen, dieser ohne einfache Feuchthaltemittel wie zum Beispiel Glycerin (siehe Tipp Nr. 1) ist.

Geeignete Leave In Spülungen:

4. Lass deine Locken nicht verdursten

Ausgetrocknete Locken sind im Winter keine Seltenheit.

Wenn du deine Haare anfasst und sie wie trockene Blätter knistern, weist du, dass es Zeit ist für mehr Feuchtigkeit!

Um deinen Haaren mehr Feuchtigkeit zu geben solltest du im Winter mind. einmal die Woche eine geeignete Haarmaske für Feuchtigkeit verwenden.

Ich war früher immer zu faul, mir regelmäßig eine Maske auf die Haare zu klatschen. Es war für mich irgendwie zu viel Aufwand.

Außerdem dachte ich, dass die Hersteller einfach nur mit überteuerten Haarmasken zusätzliches Geld verdienen wollen.

Eine normale Spülung reicht schließlich auch. Dachte ich.

Doch nachdem ich angefangen hatte meine Locken mehr zu pflegen, wollte ich herausfinden ob eine Haarkur wirklich einen Unterschied macht.

Jap macht es.

Einmal pro Woche ist echt kein Hexenwerk und ist nur Gewohnheit und nimmt auch nicht mega viel Zeit in Anspruch.

15-20 Minuten Einwirkzeit reicht vollkommen. Noch besser im wird es mit einem Dampfgerät. Ich benutze dafür immer so einen Dampfglätter*, welcher eigentlich zum Bügeln von Kleidung gedacht ist. Jedoch ist dieser heiße Dampf (ist nicht schädlich!) wunderbar um vor allem gering poröses Haar Feuchtigkeit zu geben. Aber auch hoch poröses Haar profitiert davon.

Und die Kopfhaut. Nie mehr trockene Schuppen im Winter!

Und das Gesicht. Auch meine Gesichtshaut liebt den Dampf. Besser als jede Gesichtsmaske.

So ok, genug das Dampfgerät gelobt 😀

Im Winter empfehle ich, Haarkuren die Feuchtigkeit spenden und keine Proteine enthalten, zu benutzen. Du kannst Proteine zusätzlich hinzufügen, wenn das deine Locken mögen.

Sehr gute Feuchtigkeitsmasken sind:

5. Wasche deine Haare mit Spülung

Im Winter wasche ich meine Haare viel öfter mit Spülung (sog. Co-Washing) als im Sommer. Meinen Locken und meine Kopfhaut neigen so viel weniger zur Trockenheit.

Im Sommer benutze ich 1x pro Woche ein mildes Locken Shampoo. Wenn es draußen richtig kalt wird und die Heizung auf Hochtouren fährt, benutze ich jedoch nur noch alle 1,5 -2 Wochen ein mildes Shampoo.

Co-Washing ist also eine super Möglichkeit, deine Haare im Winter zusätzlich mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Geeignete Spülungen zum Haare waschen:

6. Versiegel deine Locken

Ein Öl zum versiegeln der Schuppenschicht ist im Winter besonders wichtig. Vor allem poröses Haare profitiert davon. Nicht nur im Winter.

Doch nicht jedes Öl ist geeignet.

Benutze Öle die schwer einziehen und sich wie einen Film um deine Haare legen.

Geeignete Öle sind z.B. :

Achte beim Kauf darauf, dass es entweder pures Öl ist oder eine Ölmischung ohne Silikone.

Verwende das Öl zum Schluss wenn du alle Produkte aufgetragen hast. Nimm maximal 1-3 Tropfen. Wenn du zu viel nimmst sehen deine Haare schnell fettig aus. Verreibe das Öle in deinen Handflächen und knete es in die Haare ein.

Fazit

Es ist nicht leicht im Winter die Locken vor dem austrocknen zu beschützen. Doch mit diesen Tipps ist es machbar.

Kennst du noch einen Tipp, der hier noch fehlt? Oder hast du noch Fragen?

Schreib mir einfach einen Kommentar.

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Chaotischer Lockenkopf, Haarfanatikerin und verliebt in Naturlocken.

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