Einfaches Leinsamengel Rezept für glänzende und definierte Locken.
Bist du auf der Suche nach einer natürlichen Pflege für diene Haare? Möchtest du deine Locken mit einfachen Hausmitteln zum glänzen bringen? Sind deine Haare trocken, frizzy und strörrisch? Sind deine Haare schnell beschwert?
Hast du mindestens einmal genickt, dann ist Leinsamengel genau das richtige für dich! Leinsamengel ist eines meiner Lieblinggele für Haare. Vor allem für uns Lockenköpfe.
Warum?
Leinsamengel ist:
✅ 100% natürlich
✅ unschlagbar günstig
✅ kinderleicht hergestellt
✅ effektiv gegen Frizz
✅ das Wundermittel für definierte Locken
✅ perfekt für die Curly-Girl-Methode
Großartig, oder?
Vor allem musst du dir keine Gedanken machen, wo du es kaufen kannst. Du kann das Leinsamengel ganz einfach selber herstellen. Die Basis sind Leinsamen und Wasser. Leinsamen findest du überall in Deutschland – Supermarkt, Drogerie und natürlich online. Leinsamen wird vor allem in der Küche eingesetzt. Und als ich schwanger war, durfte ich es auch als Heilmittel gegen Verstopfung kennenlernen ?.
Aber wieso sollte Leinsamen auch für unsere Haare gut sein?
Leinsamen enthalten Schleimstoffe, welche in Verbindung mit Wasser aufquellen. Diese Stoffe bewirken, dass wir aus Leinsamen ein Gel für unsere Haare herstellen können. Zudem bilden die Schleimstoffe einen natürlichen Film um unsere Haare.
Das hergestellte Leinsamengel ist also ein natürlicher Befeuchter (engl. Humectant) und Filmbildner.
Das perfekte Anti-Frizz-Haargel.
Es verstärkt die Sprungkraft deiner Locken und Wellen und bringt sie zum Glänzen. Leinsamengel gibt deinen Haaren viel Feuchtigkeit, da es zum Großteil aus Wasser besteht.
Das Leinsamengel eignet sich hervorragend als Haargel für Locken. Besonders für feines und/oder gering poröses Haar. Es ist sehr schwer, Leinsamengel überzudosieren. Du hast dickes oder hochporöses Haar? Teste auch du das Gel unbedingt mal aus.
Ok genug geschwätzt., NAchfolgend verrate ich dir eine einfache und schnelle Anleitung um Leinsamengel selbst herzustellen. Danach erkläre ich dir noch wie du es am besten auf lockigem Haar anwendest, um auch wirklich tolle Ergebnisse zu erzielen! Zum schluss beantworte ich noch die häufigsten Fragen zum Leinsamengel.
Also legen wir los.
Das kinderleichte Leinsamengel Rezept zum selbermachen
Leinsamengel selber machen ist so einfach. Du brauchst nur wenig Equipment und wenige Zutaten. Du benötigt eine Schüssel, Topf, feines Küchensieb, Gefäß zum Aufbewahren, Wasser und ganze Leinsamen in BIO -Qualität.
Punkt.
Ok auch einen Herd. Aber mehr nicht.
Hast du sehr hartes bzw. kalkhaltiges Wasser zu Hause, empfehle ich dir destilliertes Wasser. Das gibt es in so gut wie jeder Drogerie. Mineralarmes stilles Wasser aus der Flasche geht auch. Ich nehme meistens das Black Forest still. Falls du kalkhaltiges Wasser benutzt, kann Build-up vom Kalk die Folge sein. Die sogenannte Kalkschmiere.
So, nun zeige ich dir wie du ganz einfach dein eigenes Leinsamengel selber machen kannst.
Leinsamengel Zutaten:
- 30g ganze Leinsamen* (plastikfrei verpackt)
- 250ml mineralarmes stilles Wasser
- Optional: pH-Teststreifen*
- Optional: 3-4 Tropfen Zitronensaft/Essig
Nimm einen Topf und gib die Leinsamen hinein. Danach kippst du das Wasser dazu. Die Leinsamen liegen jetzt am Boden. Schalte die Herdplatte auf höchste Stufe. Warte bis die Mischung kocht. Sobald es anfängt zu kochen, schaltest du auf niedrige Hitze und rührst ein paar Mal um.
Prüfe ab jetzt regelmäßig die Konsistenz. Lässt du die Mischung zu lange kochen, bekommst du es nachher nur noch sehr schwer durch das Sieb gedrückt.
Ich koche das Gemisch circa 3-4 Minuten.
Tauch immer wieder den Löffel in das Gemisch und hol ihn langsam wieder nach oben.
Zieht das Wasser Fäden vom Löffel, ist das Gel fertig.
Die Leinsamen liegen nicht mehr auf dem Boden, sondern schwimmen im Wasser. Jetzt kippst du das Gel direkt durch ein Sieb in eine Schüssel. Um den letzten Tropfen Gel rauszuholen, drück den Rest nochmal mit einem Löffel durchs Sieb.
Das Gel ist perfekt, wenn es die Konsistenz von Eiweiß hat.
Am besten wäschst du danach sofort den Topf ab, sonst wird es später schwierig die restlichen Leinsamen zu entfernen.
Extra Tipp: Die Leinsamen im Sieb kannst du im Kühlschrank aufbewahren und bis zu dreimal wiederverwenden. Einfach mit Wasser aufkochen und wieder durchs Sieb gießen.
Das Gel sollte einen leicht sauren pH-Wert (4,5-5,5) aufweisen, ähnlich wie deine Haare. Den pH-Wert überprüfst du mit solchen pH-Teststreifen*. Bei mir hatte das Gel einen zu basischen pH-Wert (6,0-6,5). Ich habe dann einfach 4 Tropfen Zitronensaft hinzugefügt und danach war der Wert perfekt.
Damit das Gel länger haltbar ist, füllst du es in ein Gefäß mit Deckel. Ich habe dafür ein altes Honigglas genommen.
Alternative: Ich fülle ich das Leinsamengel am liebsten in eine goToob Flasche*. Ich kann die Menge besser dosieren und mir flutscht nicht das halbe Gel in den Abfluss.
Fertig!
Dauert insgesamt keine 10 Minuten. Schnell oder?
Bevor du es benutzt, lass das Gel unbedingt etwas abkühlen. Es muss nicht kalt sein. Es reicht schon lauwarm. Vor allem wenn du gering poröses Haar hast, kann es vorteilhaft sein wenn das Gel noch lauwarm ist. Denn dann kann das Gel besser in die Haare eindringen.
Das Gel hält sich im Kühlschrank aufbewahrt circa ein bis zwei Wochen. Ungekühlt hält es sich maximal ein bis drei Tage. Riecht es säuerlich oder sieht komisch aus, ist es gekippt. Dann solltest du es nicht mehr benutzen. Zeit für eine neue Produktion.
Es sei denn, du hast vorgesorgt.
Extra Tipp: Leinsamengel lässt sich prima einfrieren, genau wie der Rest aus deinem Sieb. Verdopple das Rezept und parke die Hälfte in deinem Tiefkühler. Brauchst du Nachschub, taust du den Vorrat rechtzeitig vor der nächsten Haarwäsche einfach auf. Mit einer zweiten goToob Flasche zum Einfrieren sparst du dir das Umfüllen. Silikon-Eiswürfelbehälter eignen sich ebenfalls wunderbar. Du entnimmst nur die Menge, die du brauchst.
Wie wendest du es jetzt an?
Leinsamengel Schritt für Schritt Anwendung:
1. Schritt: Du benutzt dieses Gel, nachdem du deine Haare gewaschen hast, eine Kur oder Spülung und evtl. eine Leave-In Spülung verwendet hast. Danach nimmst du etwas Gel und verteilst es in beiden Händen.
2. Schritt: Streiche das Gel mit den Händen durch das feuchtes bis tropfnasse Haar. Das wiederholst du so lange, bis du das Gel auf dem gesamten Kopf verteilt hast. Deine Haare sollten sich überall so glibschig und weich wie Seetang anfühlen.
Das Auftragen ist ein bisschen eine Herausforderung. Da es so flutschig ist, geht dabei schon mal etwas in den Abfluss. Für mich nicht schlimm. Dieses Gel ist so günstig und die Menge reicht mir locker.
Ich nehme übrigens für meine kurzen Haare schon eine ordentliche Menge. Ungefähr die Hälfte von dem fertigen Gel. Es ist so leicht, du kannst es schwer überdosieren.
Extra Tipp: Ich rate dir, das Gel beim ersten Mal ohne irgendwelche anderen Produkte zu testen. Dann erst kannst du sehen, was dieses Gel deinen Haaren bringt. Weißt du es, kannst du jetzt ein Haargel für stärkeren Halt drüber geben.
3. Schritt: Hast du alles verteilt, knetest du die Haare von unten nach oben.
4. Schritt: Nachdem du das Gel überall verteilt hast, kannst du deine Haare mit einer Denman Brush* stylen. Sie macht bei mir einfach schöne definierte Locken. Benutz alternativ einen grob-zinkigen Kamm oder/und wende die Praying Hands Methode an.
5. Schritt: Entweder lässt du jetzt deine Haare an der Luft trocknen oder du föhnst sie mit einem Diffusor. Hände weg von den Haaren. Bis sie zu 100% trocken sind. Sonst entsteht Frizz.
Extra Tipp: Du hast Leinsamengel übrig? Stell es einfach wieder in den Kühlschrank und frische deine Locken damit auf. Aber denke dran. Das Leinsamengel hält sich maximal 2-3 Tage.
6. Schritt: Sobald deine Haare 100% trocken sind, musst du noch den Gelcast auskneten.
Den was?!
Deine Haare trocknen, das Gel wird hart. Gelcast heißt das in der Lockenwelt. Bei mir passiert das immer ganz extrem. Kann sein, muss nicht. Ich bekomme von Leinsamengel immer einen Monster-Cast! Aber sieh selbst.
Keine Sorge! Der Gelcast ist gar kein Problem. Er ist sogar gut für deine Locken.
Dieser Gelcast schützt deine Locken vor Umwelteinflüssen und sorgt dafür, dass sich beim trocknen deiner Locken kein Frizz bildet.
Um diesen Gelcast auszukneten nimmst du einfach deine Händeu nd knetest deine Locken vorsichtig von unten nach oben. Du kannst dafür ein bis zwei Tropfen Öl benutzen. Ich nehme dafür immer Brokkolisamenöl*, da es so schön leicht ist
Kein geeignetes Öl zur Hand? Leg ein sauberes Baumwoll-T-Shirt, glattes Handtuch* oder ein Seidentuch über deine Hand bevor du die Haare knetest. Die glatte Oberfläche dient als Schutzschild zwischen Händen und Haaren. Frizz hat keine Chance.
Auf dem Bild siehst du wie weich und glänzend die Locke ist nachdem ich den Gelcast ausgeknetet habe.
Nachfolgend siehst du wie meine kompletten Haare aussehen wenn ich den Gelcast ausgeknetet habe.
Sieht schon krass aus, oder?
Manche Lockenköpfe haben Angst, dass der Cast nicht komplett verschwindet. Bei Leinsamengel hatte ich dieses Problem noch nie. Falls du trotzdem zweifelst, teste das Leinsamengel ruhig erstmal nur an einer Haarsträhne.
Ist Leisamengel also das perfekte Gel für jeden Lockenkopf?
Nein.
Perfekt ist es nicht. Das Leinsamengel hat auch Nachteile:
❌ kurze Haltbarkeit von nur 2-3 Tagen
❌ muss durchgehend gekühlt werden
❌ gibt nicht so viel Halt
Diese Nachteile lassen sich jedoch durch weitere Zutaten weitestgehend ausmerzen. Um meine Naturlocken auf Reisen zu stylen, bevorzuge ich ein gekauftes Gel wie zum Beispiel das Go & Home Summerspash*
Hast du das Basisrezept getestet und es funktioniert für dich, darfst du gerne experimentieren und dein Leinsamengel mit verschwiedenen Zusätzen pimpen.
Leinsamengel Rezept pimpen
Du kannst das Leinsamengel Basisrezept mit jeder Menge zusätze pimpen und an deine Anforderungen anpassen.
Wild irgendwelche Zutaten mischen? Davon halte ich wenig. Mach dir Gedanken. Was willst du mit diesen Extras erreichen? Mehr Feuchtigkeit? Mehr Halt? Mehr Geschmeidigkeit? Bessere Haltbarkeit? Bessere Konsistenz?
Teste immer eins nach dem anderen. Viele Stoffe haben Wechselwirkungen. Sie können sich positiv und im schlechtesten Fall negativ gegenseitig beeinflussen.
Mit den folgenden Zutaten kannst passt du dein Leinsamengel an deine Bedürfnisse anpassen.
Zusätze für dein Leinsamengel-Rezept:
Für mehr Halt:
- Honig (nicht bei hoher Luftfeuchtigkeit)
- Agaven Nektar (nicht bei hoher Luftfeuchtigkeit)
- Zuckermelasse (nicht bei hoher Luftfeuchtigkeit)
- Gummi arabicum
Für mehr Feuchtigkeit:
- Aloe Vera Gel (z.B. Aubrey Bio Aloe Vera Gel*)
- Panthenol*
- Glycerin* (nicht bei hoher Luftfeuchtigkeit)
Zum Versiegeln der Feuchtigkeit:
- Öle (z.B. Jojobaöl*, Brokkolisamenöl*, Mandelöl*)
Proteine (z.B: Seidenprotein*, Weizenprotein oder eine fertige Proteinmischung)
Für eine dickere Konsistenz:
- Xanthan Gum*
Für einen besseren Duft:
- Ätherische Öle (z.B. Jasmin, Lavendel, Zitrone)
Denke immer daran: Teste eine Zutat nach der anderen, nicht alle auf einmal. Das Ergebnis wird nicht verfälscht und du hast alles unter Kontrolle.
Möchtest du dir die Herstellung lieber genau per Videoanleitung ansehen? Dann habe ich was cooles für dich :-).
Leinsamengel Videoanleitung + Rezept zum ausdrucken
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Häufig gestellte Fragen zum Leinsamengel
Ist das Leinsamengel auch für glatte Haare geeignet?
Ja ich habe viele Freundinnen, die das Leinsamengel als Feuchtigkeitspflege nutzen und um die Haarstruktur zu gätten. Ich würde dir hier nur empfehlen, das Basisrezept etwas abzuwandeln und statt einem Gel eine Spülung herzustellen. Dafür einfach die Wassermenge verdoppeln und nicht so lange köcheln lassen. Dann kannst du das fertige Gemisch einfach nach dem Haare waschen als Spülung verwenden und nicht wieder auswaschen.
Wie lange hält sich das Leinsamengel?
Da Leinsamengel fast komplett aus Wasser besteht, hält es sich maximal 2-3 Tage im Kühlschrank. Länger würde ich es mittlerweile nicht mehr aufheben. Auch Vitamin E Öl verlängert die Haltbarkeit nicht signifikant. Lieber stelle ich neues Gel her, als das ich mir Bakterien auf die Kopfhaut schmiere und mir damit eventuell ganz andere Probleme einhandel.
Meine Haare haben einen weißen Schleier von Leinsamengel. Was kann ich dagegen tuen?
Manchmal kann es passieren, dass du weißen Buildup auf den Haaren hast, nachdem du das Gel ausgeknetet hast. Das kann bei manchen Haarytpen passieren. Dann würde ich dir empfehlen entweder etwas Öl in dein Leinsamengel zu mischen oder einen Leave-In vor dem Leinsamengel in die Haare aufzutragen. Denn Fett lässt den weißen Schleier verschwinden. Eventuell reicht es auch schon wenn du den Gelcast mit etwas Öl ausknetest.
Kann ich das Leinsamengel auch aus geschroteten Leinsamen herstellen?
Ja das kannst du. Dann enthält es etwas Protein. Jedoch ist es fraglich ob das Protein klein genug ist um an deinen HAaren haften zu bleiben. Dennoch berichten manche Lockenköpfe das sie mit Leinsamengel aus geschroteten Leinsamen noch bessere Ergebnisse erzielen.
Du musst dabei nur darauf achten, dass das Sieb durch was du die Leinsamen drückst fein genug ist. Sonst hast su später so kleine Klümpchen im Haar. Oder du verwendest dtatt einem Sieb eine Feinstrumpfhose. Beachte auch das geschrotete Leinsamen deutlich kürzer Haltbar sind.
Wie viel Leinsamengel muss ich für meine Haare nehmen?
Ich beobachte immer wieder das Lockenköpfe, welche Leinsamengel zum aller ersten Mal benutzen viel zu wenig benutzen. Du kannst von Leinsamengel richtig viel nehmen. Du darfst es nicht mit einem gekauften Gel vergleichen. Ich nehme für meine wenigen Haare extrem viel. Bestimmt die halbe hergestellte Menge. Deine Haare sollten sich nach dem Auftragen richtig glibschig anfühlen. Dann hast du genug genommen.
Das einzig was passieren kann, ist das du einen weißen Schleier bekommst. Dann solltest du entweder beim nächstenMal etwas weniger benutzen oder das Gel mit einer Leave-In Spülung kombinieren.
Kann ich Leinsamengel auch irgendwo kaufen?
Leinsamengel pur gibt es nirgens zu kaufen. Welches mittlerweile relativ nah dem Orginal kommt ist das „Echte Leinsamengel“*. Der Name ist etwas irreführend. Schließlich ist in dem Gel noch jede Menge anderer Kram drin als nur Leinsamen. Dennoch kommt es von der Konsistenz und der Performance in den Haaren schon dem selbst hergestellten Leinsamengel ziemlich nahe.
Fazit
Manchmal ist es doch so. Erscheint mir eine Sache zu einfach, werde ich skeptisch. Kennst du das?
„Ach, bis das wirklich was bringt, muss ich bestimmt tausend verschiedene Sachen reinkippen. Das Basisrezept ist bestimmt fürn Po…“
Das waren meine Gedanken. Anstatt es einfach mal auszuprobieren, habe ich es jahrelang auf die lange Bank geschoben. Ich will gar nicht darüber nachdenken, wie viel Geld ich in der Zeit in verschiedene Gels investiert habe. Mehrere 100 € kommen da sicher zusammen.
Mein Appell an dich. Probiere dieses Wundergel unbedingt aus!
Warte nicht so lange wie ich.
Das Basisrezept hat es bereits in sich. Teste erstmal das. Du siehst genau, welche Vorteile dir dieses Gel bringt und wie du es für deine Bedürfnisse modifizieren kannst.
Die Ergebnisse auf den Bildern? Die Magie des Basisrezepts. Ich benutze es fast ausschließlich so. Für mehr Halt kombiniere ich es gerne mit einem Stylingprodukt für mehr Halt. Ich greife beispielsweise zum Bouclème Super Hold Styler* oder zum Innersense I Create Lift Volumizing Foam*
Magst du wider Erwarten das Leinsamengel überhaupt nicht, hast du kein Geld verschwendet. Schließlich sind Leinsamen ein Superfood. Du verwendest es einfach in der Küche weiter, in deinem Müsli oder einem Smoothie, beim Brot backen. Oder du verwendest das Leinsamengel als Feuchtigkeitspflege für deine Haut. Oder als Pflege gegen Sonnenbrand.
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Zertifizierte Naturkosmetik

Lockenkopf Elisa
Gründerin von Natürlich-Lockig.de und verliebt in Naturlocken.
Elisa zeigt dir wie du erkennst was deine Locken wirklich brauchen und gibt dir jede Menge Tipps & Tricks für deine Haarpflege.
Elisa legt nicht nur Wert darauf, dir zu zeigen wie du das beste aus deinen Haaren herausholen kannst, sondern auch wie du das mit einer möglichst natürlichen Lockenpflege hinbekommst.
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Würde es auch mit geschrotetem Leinsamen funktionieren?
Lg Carina
Habe das versucht, weil ich geschrotete Leinsamen gerade da hatte. Das Gel war aber sehr schwer zu sieben und hatte dann eine milchige Farbe mit vielen Stückchen. Die Locken sind trotzdem sehr schön 🙂
Hallo Carina,
wie Astrid schon geschrieben hat, geht es auch mit geschroteten Leinsamen. Der einzige Unterschied ist, dass dann im fertigen Gel mehr Proteine drin sind. Jedoch werden die sehr wahrscheinlich zu groß sein um an den Haaren haften zu können. Ansonsten haben geschrotete Leinsamen den Nachteil, dass sie viel schneller schlecht werden als ganze Leinsamen. Außerdem sind geschrotete Leinsamen schwerer durch Sieb zu pressen und du hast dann kleine Stückchen im Gel. Da hilft es, einfach anstelle des Siebs ein Feinstrumpf zu nehmen und da das Gel durchpressen. Dann sind auch keine Stückchen im Gel 🙂
Liebe Grüße
Elisa
Wow! Noch nie waren meine Haare so schön!
Ich bereue es, nicht früher dieses Wundermittel ausprobiert zu haben.
Ich habe welliges, leicht gelocktes Haar, an manchen Stellen glatter, an anderen krauser. Bis vor kurzen vor allem beim Deckhaar total spröde. Dadurch dass ich nicht gerade das dickste Haar habe, waren die meisten Pflegeprodukte entweder zu schwer oder haben die Haare ausgetrocknet.
Dank des LSGs sind meine Wellen/Locken schön definiert, glänzen und fühlen sich ganz weich an.
Aufgrund meiner Haarstruktur ist es besser, wenn ich das Gel im handtuchtrockenen Haar anwende und einmal durchkämme, bevor es trocknet. Ich vertrage dann auch gut das Föhnen mit einem Diffusor.
Manchmal knete ich noch ein Haaröl mit Brokkolisamenöl ein. Das braucht es aber nicht unbedingt.
Ich bin so glücklich, das LSG gefunden zu haben! Danke
Das hört sich toll an 🙂
Liebe Elisa,
Ich kann nur sagen wow!
Seit 30 Jahren hasse ich meine Locken, da sie ein wildes Eigenleben führen. Jedes Haar gebärdet sich einzeln. Daher glättete ich es immer unter schlimmsten Hitzebedingungen .
Mit deinem Leinsamengel habe ich nun endlich definierte prächtige Locken. Ich beginne sie zu lieben.
Ein dickes Danke, Cornelia
Hallo Elisa,
Ich habe schon länger überlegt das Leinsamengel mal zu testen.
Ich wasche meine Haare aber meistens morgens und muss danach schnell los (also keine Zeit um die Haare trocknen zu lassen und den Cast auszukneten)
Funktioniert das LSG auch wenn ich meine Haare abends wasche, das LSG reinmache, trocknen lasse und den Cast erst morgens rausknete?
Danke für eine Antwort 🙂
Ja kann sehr gut funktionieren, musst du einfach mal ausprobieren. Kommt auch ein bisschen darauf an wie deine Haarstruktur ist. Feine und weniger lockige Haare werden so leider über Nacht platt. Es kann dann helfen, morgens kurz aufzufrischen mit etwas Wasser.
Hallo Elisa, hallo Annika,
Ich nutze das Leinsamengel jetzt seit 4 Wochen, bin sehr zufrieden und lasse es eigentlich immer über Nacht einwirken bzw. Trocknen. Einfach in ein Turbanhandtuch einwickeln und am Morgen sind sie trocken. Liebe Grüße Katrin
Hallo Elisa,
weißt du ob ich das Leinsamengel nicht doch irgendwie haltbar machen kann? Zb wie bei Aloe Vera Gel mit Ascorbinsäure und Kaliumsorbat das kein Schimmel entsteht? Es geht mir nicht um die Aufbewahrung im Kühlschrank, das würde ich zusätzlich machen, eher darum ob man die Haltbarkeit nicht auf 2-3 Monate strecken könnte?
Lg Leandra
Hi Leandra,
das geht vermutlich schon aber damit kenne ich mich leider nicht aus.
Hallo Elisa,
ich habe das Gel ausprobiert jedoch das Problem, dass meine Haare selbst am nächsten Tag noch extrem fettig sind und aussehen als ob sie nass sind. Außerdem löst sich der Cast nur minimal durch auskneten. Was kann ich dagegen tun?
LG
Hallo Markus,
hmm das ist seltsam. Evtl. hast du Build-up von Silikonen. Kann das sein? Hast du deine Haare mal mit Tiefenreinigungsshampoo gewaschen?
Ich bekomme mein selbstgemachtes gel nicht richtig ausgeknetet.
Meine haare sehen am 2.&3.tag nicht mehr schön aus, weil ich das gel immer verwenden möchte, aber den cast nicht komplett raus bekomme. Auch das öl hilft mir nicht. Nasse locken sehen einfach nicht schön aus.
Hallo Jenny,
benutzt du das pure Leinsamengel ohne Zusätze oder mischt du da noch etwas runter?
Benutzt du noch andere Produkte in Kombination mit dem Leinsamengel?
Ich finds toll, dass du deine Erfahrungen hier teilst.
Meine Haare mögen scheinbar ganz andere Sachen als deine. Statt meinen normalen Korkenzieherlocken hab ich dank Leinsamengel jetzt ne krause Minipli.
Kitzelt also wirklich Locken raus. Nur bei meinen vorhandenen und tollen Locken brauch ich das ja gar nicht.
Wems auchs so geht, mein Rat: Ganz normales Shampoo (ohne Shampoo oder mit NK wirds bei mir igit), Spülungen und Kuren aus Ölen und Buttern, Honig und vor allem Kokosmilch.
Vielen lieben Dank für das Rezept und das Ermutigen, es einmal auszuprobieren! Ich habe mir diese Woche nun das erste mal das Gel zubereitet und mir nun zum dritten mal damit meine Locken gestylt. Und das erste mal einen ‚cast‘ gehabt und diesen ausgeknetet, sehr spannend! Das Ergebnis gefällt mir schon ziemlich gut und ich bin gespannt, was ich noch optimieren kann. Vielen Dank aber schon einmal!
Ich habe noch zwei Fragen, vielleicht kann mir die jemand beantworten… Wie kann ich denn meine Locken anschließend gut fixieren? Ich nutze schon immer extrem viel Haarspray, ist das ‚erlaubt ‚? Und wie vertragen sich denn Leinsamengel und Regen? Hängt/wäscht sich dann alles raus? (:
Liebe Grüße
Katharina
Hallo Katharina,
also du könntest das Leinsamengel mit einen Haargel oder Haarschaum für mehr Halt kombinieren. Oder du mischst in das Leinsamengel noch 1 Teelöffel Honig unter.
Regen sollte kein Problem sein, solange davon die Haare nicht komplett nass werden, dann wirds schon rausgewaschen 🙂
Hallo Elisa,
ich habe heute Abend zum ersten Mal das Leinsamengel gekocht und bin schon sehr gespannt.
Ich habe bei den Gels, Cremen, etc. immer so ein unangenehmes Gefühl in den Haaren, irgendwie schmierig, schwer zu beschreiben. Durch das Auffrischen wird das Gefühl noch schlimmer.
Ich bin gespannt, ob das beim LSG anders sein wird.
Liebe Grüße und weiter so, dein Blog ist einfach toll & hat mir sehr geholfen 🙂
Leinsamengel:
Auf deine Seite gestoßen und mich wiedererkannt.
Habe erstmal meine Pflegeprodukte umgestellt und nun das Leinsamengel ausprobiert.
Erster Versuch ging daneben, da auf dem Herd vergessen und vermutlich zu lange gekocht.
Also gleich nochmal.
Rezept gelang, war aber schon sehr skeptisch ob dieser glibberigen Masse auf den Kopf.
Nach dem trocken: sensationell!
Sogar meine 5jährige Tochter sagte, „Mama, warum hast du so schöne Haare?“
Nach dem Aufwachen dann das gewohnte Vogelnest auf dem Kopf, was sich aber durch bloßes Ansprühen mit Wasser sofort wieder in superschöne, glänzende, definierte locken verwandelte.
Bin begeistert und hoffe nun, dass es auch bei längerem Gebrauch so bleibt.
Genial! Wo warst du all die Jahre, in denen ich Gazillionen für Lockenprodukte ausgegeben habe, die dann zum Teil doch nicht die erhoffte Wirkung hatten?? Von Leinsamengel hatte ich noch nie gehört! Gelobt seist du und wärmsten Dank!
Sorry, aus Versehen habe ich meinen Kommentar als Antwort auf Maris Einschätzung gepostet – und ich sehe leider immer noch nicht, wie ich es besser machen könnte.. Vielleicht, weil ich es auf dem iPad schreibe – oder Leinsamengel hat doch ungeahnte Nebenwirkungen, mit Folgen für den IQ..;-)
Das glaube ich eher nicht 😉
Leider ist die Antwort Funktion deutlich prominenter als die Kommentarfunktion am Ende. Das ist leider das Problem. Ich versuche dafür noch eine technische Lösung zu finden.
Aber danke für deine lieben Worte <3
Hallo Elisa,
Lese gerade die Anwendung vom Leinsamen Gel durch und frage mich an welchen Stellen im Haar man es verwenden soll? Wird der Ansatz nicht fettig oder klebrig?
Hallo Lilly,
das ist Geschmackssache. Wenn ich auch am Ansatz viel Definition will, verteile ich es überall. Wenn ich mehr Volumen möchte, lasse ich den Ansatz aus. Wenn ich meine Haare föhne kommt immer das Gel auch in den Ansatz.
Fettig und klebrig wird es nicht. Die harten Stellen (Gelcast) knetest du ja wieder aus, nachdem es komplett durchgetrocknet ist.
Was meinst du mit auskneten! Das versteh ich leider nicht. Also drauf , warten bis es trocken ist und dann??
und dann auskneten. Also die harten Stellen. Probiere es einfach aus und du wirst sehen was ich meine 🙂
Hallo Elisa,
ich habe heute mal Dein Leinsamengel für meine Naturlocken ausprobiert… was soll ich sagen?
Ich finde es toll!
Auch wenn ich etwas zu ungeduldig war und zu früh geknetet habe, sind die Locken schön definiert, weich und leicht.
Lieben Dank für das tolle Rezept. Damit „traue“ ich mich bestimmt öfters, meine Lockenpracht zu tragen.
Liebe Grüße Yvonne
Das freut mich sehr Yvonne 🙂
Guten Abend!
Ich habe das Haargel gerade zum ersten mal gekocht… das erste mal ging es nicht durch den Sieb und ich konnte die ganze Ladung gleich weg schmeißen.
Jetzt ging es gut durch den Sieb und es ist schon abgekühlt. Jedoch ziemlich flüssig. Also das Gel zieht Fäden, jedoch sehr kurze…
Ist dieses Gel brauchbar? oder muss es eine festere Konsistenz haben?
Vielen lieben Dank!
Hallo Susanne,
ja das Gel ist definitiv nutzbar. Wahrscheinlich gibt es nur nicht so viel Halt. im Übrigen musst du das Gel nicht wegschmeißen wenn es nicht durchs Sieb geht. Dann einfach wieder in den Topf, bisschen Wasser dazu und nochmal aufkochen lassen. Dann sollte es durchs Sieb gehen.
Liebe Grüße
Elisa
Hallo Susanne,
ich hatte auch am Anfang das Problem, dass ich das Gel nicht durch das Sieb bekam – hab es viel zu lange gekocht.
Dann bin ich auf einen super Trick gestoßen: Die Leinsamen einfach in einem alten Nylon-Strumpf (wie ein Teebeutel) mit und kann man das Gel dann schön ausdrücken. Den Strumpf mit den Samen kurz durchwaschen, dann alles gemeinsam in eine Plastiktüte und ab in den Gefrierschrank , bis man wieder ein Gel braucht – geht so 2-3 mal zum wieder verwenden 😉
Hallo Elisa,
Ich habe vor ein paar Tagen auch mit der curly girl method angefangen und dein Rezept für das Leinsamengel ausprobiert. Ich bin total begeistert. Auch wenn es erst ein paar Tage , vllt eine Woche her ist, meine Haare sind schon viel lockiger und glänzender.
Ich wollte dich noch gerne was fragen wegen eines conditonners. Und zwar habe ich mir einen im Lush (Naturkosmetik) besorgt und bin super froh damit , habe aber gesehen, dass er sodium lauryl sulfate enthält. Eigentlich ist das doch nicht so gut oder? Es wäre schade, da ich ihn echt liebe und hoffe ich kann ihn weiter benutzen. Liebe Grüße und danke im Voraus für deine Antwort ???? Katharina
Hallo Katharina,
Lush ist keine Naturkosmetik! Daher sind die auch so bunt und haben auch so was wie SLS drin, was ein ziemlich aggressives Tensid für die Haare und die Kopfhaut ist! Ich kann dir aber auch keine anderen festen Shampoo empfehlen außer vielleicht das von alverde. Sonst gibt es ja inzwischen ganz viele Manufakturen, die ihre Produkte online anbieten und sich ziemlich gut beschreiben, was ihre Produkte so enthalten.
Hoffe ich konnte dir helfen!
Auch eine Katharina
Achtung beim festen Shampoo von Alverde. Das enthält Sodium Coco Sulfate, die zumindest für meine Locken absolut nichts sind. Ist ein eher starkes Tensid!
Hallo Katharina,
wenn der Conditioner von Lush ein starkes Tensid enthält, wird es vorwiegend als Emulgator eingesetzt und sollte nicht unbedingt austrocknend sein. Wenn die INCIs sonst gut sind und du super damit klar kommst, wüsste ich nicht was dagegen spräche das Produkt weiterzuverwenden 🙂
Hallo Elisa,
vielen lieben Dank für das Basisrezept für das Leinsamen-Gel.
Es gelang mir schon beim ersten Mal wunderbar beim Kochen.
Und die Anwendung an den Haaren erst. Ich bin so begeistert davon!
Beim Auskneten mit dem Brokkolisamenöl haben meine Haarlocken auch Glanz dazu bekommen. Herrlich.
Ich werde Dein Blog unbedingt weiter empfehlen für Lockenköpfe 😀
Viele Grüße
Judith
Hallo Elisa, ich nutze das Leinsamengel schon lange, nur mit Honig zusätzlich. Ich würde gern wissen was du zusätzlich beimischt und vor allem, in welcher Dosierung?
Hab zudem überlegt, ob das Kinky Curly statt dem Honig beigemischt werden könnte, damit es mehr Halt gibt und weniger Frizz-Gefahr.
Ich habe feines, welliges bis lockiges Haar, im Urlaub am Meer lockt es sich richtig. Vielen Dank für all Deine guten Tips!
Gruß Jane
Hallo Jane,
ich benutze das Leinsamengel in den allermeisten Fällen komplett pur. Ich werde mir jetzt aber Seidenproteine kaufen und diese testen.
Kinky Curly benutzte ich manchmal im Anschluss an das Leinsamengel und funktioniert auch wunderbar.
Liebe Grüße
Hallo Elisa, könnte ich auch Xantan für mehr Halt zu dem Leinsamengel geben?
hmm ich glaube nicht, dass das Xanthan deinen Haaren Halt gibt. aber du könntest es mal versuchen 🙂 Ich wäre auf das Ergebnis gespannt.
Hey ich suche s hin eine Weile etwas geeignetes für meine 2 jährige Tochter. Wenn ich sie kämme sieht sie aus wir Thomas Gottschalk… wenn nicht dann verfilzen ihre Haare… meinst du ich kann die Leinsamen bei ihr mal ausprobieren? Lg deine Haare sehen toll aus!
Klar warum nicht 🙂
Liebe Elisa, vielen vielen Dank für dein Rezept und vor allem deine Erfahrungen und die vielen Tipps! Ohne deine persönliche Geschichte hätte ich mich vielleicht nicht gleich an dieses Experiment getraut. Gestern habe ich das Leinsamengel mutig getestet und es ist der absolute Knaller. Noch niemals hatte ich so gepflegte und zufriedene Locken, die einfach toll fallen, schön griffig und einfach genau richtig sind. Meine Kopfhaut freut sich auch über weniger Chemiestress und ich komme endlich von meinem konventionellen Lockenbalsam weg 🙂 ich bin gespannt, wie lange sich mein Leinsamengel in Kühlschrank hält.
Ich wünschte, ich hätte so einen Blog schon vor 20 Jahren gekannt, als ich so viel Frust mit meinen Locken hatte. Danke nochmal und mach weiter so, du bist total sympathisch! Liebe Grüße, Vanessa
Hallo Vanessa,
vielen lieben Dank für das Kompliment 🙂
Es freut mich wirklich sehr das es bei dir auch so gut funktioniert!
Liebe Elisa,
Habe vorgestern zum ersten Mal Leinsamengel gemacht. Erst war ich immer der Meinung, das brauche ich nicht. Aber die in den Drogerien käuflichen Gele haben alle meine Haare stark ausgetrocknet. Daher also doch mal dran gewagt.
Uuuuuuuund… Ich bin absolut begeistert. Meine Locken sind schön definiert, glänzend und weich. Und trotzdem halten sie den ganzen Tag. Außerdem habe ich das Gefühl, dass es meine Locken auch richtig schön pflegt.
Vielen vielen Dank für den Tipp und das Rezept.
Ich habe übrigens das Standardrezept gemacht und ich glaube ich brauche gar keine Zusätze. Zumindest nicht zur Zeit.
Liebe Grüße ????
Hallo Elisa,
Erstmal wollte ich sagen das ich deine Webseite super finde, ich probiere die Curly Girl Methode schon seit 3 Monaten aus, bin aber nicht so richtig zufrieden… Deine Tipps helfen mir sehr weiter 🙂
Jetzt wollte ich noch fragen ob man das Leinsamengel auch mit der Plopping Methode anwenden kann?
Lg Lina
Hallo Lina,
klar kannst du. Nachdem du das Leinsamengel eingearbeitet hast, kannst du deine Haare ploppen. Kein Problem 🙂
Hi Lina, ich habe das Leinsamengel mit der Tshirt plopping Methode probiert, funktioniert super. Ich müsste aber aufgrund meiner sehr langen Haare mit dem Diffusor nachhelfen.
Liebe Elisa,
ich probiere soeben das Leinsamengel aus und hoffe natürlich auch auf so wunderschöne Locken wie deine. 🙂 Was für mich in der Beschreibung nicht klar war. Kämme ich die Haare mit dem Gel zuerst und knete sie dann mit den Finger durch (so habe ich das jetzt gemacht), oder meintest du tatsächlich erst kneten dann kämmen und dann so trocknen lassen?
Da war ich jetzt ein bisschen verwirrt.
Liebe Grüße
Nicole
Hallo Nicole,
das kannst du tatsächlich machen wie du möchtest. Aber um die Locken zu unterstützen macht es Sinn zum Schluss zu kneten. Es gibt jedoch unzählige Techniken wie du ein Haargel auftragen kannst. Probiere also am besten ein bisschen durch ☺
Hallo Elisa 🙂
Dein Leinsamengeldrezept ist wirklich super! Es ist für meine mittellangen Haare genau die richtige Menge und gibt ihnen nach der Spülung viel Feuchtigkeit und 2-3 Tage halt. Leider habe ich 2 Sachen zu bemängeln. 1. Es braucht bei mir an der Luft ca 6-7 Stunden bis alles zu 100% trocken ist und 2. habe ich die Variante mit einen TL flüssigem Honig ausprobiert und bin entsetzt. Der Gelcast ist so gut wie nicht rausknetbar und die Spitzen kleben total zusammen. Werde sie wohl erstmal komplett waschen müssen.
Hast du eine Idee, wie ich beide Probleme lösen kann?
Und wie frische ich meine Haare mit dem Leinsamengel genau auf? Muss ich sie dazu nochmals waschen oder reicht durchkämmen und nass machen?
Liebe Grüße
Jacqueline
Hallo Jacqueline,
schön das dir das Leinsamengel gefällt 🙂
Das es so lange dauert ist leider normal. Meine Haare brauchen auch ca. 4 Stunden bis sie an der Luft komplett trocken sind. da hilft nur der Föhn, wenn es schnell gehen muss. Oder du knetest am Schluss nochmal ordentlich mit dem Handtuch durch.
Das mit dem Honig ist interessant. Ich werde das die Tage mal nochmal testen. Ich könnte mir aber vorstellen, das du ein paar Tropfen Öl mit hinzugeben musst. Der Honig soll ja die Haare zusammenhalten. Natürlich nicht so wie bei dir. Das Öl könnte dem entgegen wirken, so das es wieder passt, aber deine Locken trotzdem Halt haben. Oder du reduzierst die Menge auf 1/2 Teelöffel Honig.
Zum Auffrischen gibt es verschiedene Varianten. Du kannst das Leinsamengel ins trockene Haar kneten oder wenn sie leicht feucht sind. (Dabei würde ich sie maximal leicht kämmen. Natürlich könntest du sie auch komplett nass machen und deine Stylingroutine nochmals anwenden, jedoch dauert das auch am längsten 🙂
Liebe Grüße
Elisa
Bei mir brauchen die Haare auch unendlich lange bis die mal trocken wurden, wenn ich das Fell benutzt habe. Bin jetzt dazu übergegangen das Gel auf mit Wasser besprühten hat trockenen Haar anzuwenden. Kalt ganz gut, aber meine Locken hängen sich trotzdem total schnell aus. Ich trage beim Rad fahren aber auch immer meinen Helm. Und das Gel bildet Schuppen. Also so Staub halt und das ist auch mega unangenehm. Komisch, dass davon niemand berichtet hat.
Glaubst du wirklich das es am Gel liegt mit den Schuppen? Ich habe das beobachtet, wenn ich das Leinsamengel in Kombination mit dem Suncoat Mousse benutze. Aber auch da nicht immer. Es kommt wahrscheinlich drauf an wie viel ich von beidem benutze.
Liebe Elisa,
Ich verwende seit Beginn meiner Lockenreise Leinsamengel. Auch mit verschiedenen Zusätzen experimentiere ich ab und an herum (Honig, Proteine, Vitamin E, usw.). Allerdings schwärmst Du immer wieder vom Kinky Curly Curling Custard als DEM Curl Enhancer und jetzt meine Frage: Verwendest Du LSG und KCCC auch gleichzeitig und wenn ja, wie? Und wenn nicht, ist LSG wirklich eine Alternative zu KCCC? Bzw. komme ich nicht umhin, mir KCCC doch einmal zu leisten? Wenn es so toll wäre hätte ich kein Problem mit dem Preis, allerdings schon, wenn ich bemerke, dass es auch nicht viel mehr „kann“ als Leinsamengel und ich eine weitere (sehr teure) „Produktleiche“ in meinem Badezimmerschrank stehen habe.
Liebe Elisa,
Ich habe am vorgestern mal wieder Leinsamengel gekocht und dann gestern direkt benutzt.
Ich habe es diesmal etwa doppelt so lange kochen lassen, wie du schreibst (also ca. 8 Minuten) und dann statt durch ein Sieb durch ein Baumwolltuch ausgepresst.
In der Hoffnung, dass es dadurch dickflüssiger wird u d mehr hält gibt. Und das hat sehr gut funktioniert! Das Gel an sich ist fester, der cast war stärker und es gibt mehr Halt.
LG Hannah
Hallo Hannah,
super das freut mich! So mache ich das Gel jetzt im Sommer auch immer, da ich einfach mehr Halt brauche 🙂
Hey Elisa! Bin jetzt ganz gespannt, wie das mit dem Gel funktioniert. Hab gerade zwei Fuhren gekocht, Übung macht den Meister. Jetzt frag ich mich, ob man denn die gekochten Leinsamen nicht noch essen kann? Also zum Beispiel im Salat? Ist das irgendwie sinnvoll? Ich find s schade, das alles wegzuwerfen…
Liebe Grüße,
Wiebke
Hi Wiebke!
ich kenne mich persönlich damit auch nicht so aus, aber ich habe unter einem anderen Video (ich glaube von I am so Vio auf YouTube) in einem Kommentar gelesen, dass diese Person die „verwendeten“ Leinsamen z.B. im Müsli isst und im Video wurde auch erwähnt, dass sie die Samen meistens 2x verwendet. Also das was im Sieb übrig bleibt tut sie in eine Dose und friert es dann ein. Beim nächsten Mal dann einfach rausholen und in den Topf schmeißen.
Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen
LG Hanna 🙂
Hallo Elisa,
Das Leinsamengel ist toll und ich will unbedingt dabei bleiben, da es die Haare schön feucht hält. Problem bei mir: Das Volumen ist komplett weg. Was kann ich tun damit ich mit LSG Volumen habe? Liebe Grüße Melanie
Hallo Melanie,
du könntest das Leinsamengel ins handtuchtrockene Haar geben oder gar ins trockene Haar und den Ansatz aussparen.
Liebe Grüße
Elisa
Hi Wiebke, ist zwar schon ein älterer Kommentar, aber ich wollte trotzdem nochmal drauf antworten falls das jemand jetzt noch liest (so wie ich): Ich hab die Leinsamen erstmal in den Kühlschrank gestellt und dann am nächsten Tag (vegane) Pancakes draus gemacht, die schmecken echt gut und man muss keine Lebensmittel wegschmeißen. Gibt da ganz viele Rezepte im Internet, ich hab das von PiaKraftfutter genommen:
-Alle schleimig gekochten Leinsamen
-150 g Dinkelmehl
-1/2 TL Backpulver
-1 EL Zucker
-300 ml Hafermilch
Einfach alle Zutaten mischen und dann in einer Pfanne mit ein bisschen Öl ausbacken.
Liebe Grüße 🙂
Ahh den Kommentar von Wiebke hatte ich übersehen, aber die Idee mit den Pfannkuchen ist ja genial! Werde ich direkt ausprobieren. Vielen Dank Marieke!
Hallo Elisa!
Habe das mit dem selbsgemachten Leinsamengel gemacht. Mir ist vorgekommen, dass mir die Haare mehr bei dieser Anwendung ausgehen (kann aber auch sein, dass sich die Haare erst daran gewöhnen müssen) und leider glänzen sie nachher nicht so schön wie deine. Obwohl auch das mit dem Öl gemacht habe. Wahrscheinlich mache ich irgendwas falsch 🙁
Liebe Grüße
Gabi
Hallo Gabi,
wie viel hast du denn benutzt? Also ins Haar gemacht? Und waren deine Haare wirklich tropfnass?
Man muss auch dazusagen, das meine Haare mittlerweile gesund sind und dann ist es natürlich leichter sie zum glänzen zu bekommen.
Liebe Elisa!
Zuerst einmal danke für deine schnelle Antwort.
Also ich habe viel Gel und unter der der Dusche, auf tropfnassen Haaren, verwendet. Ich habe dem Gel allerdings auch ein wenig Olivenöl, Vitamin E und Seidenprotein beigemischt. Könnte sein, dass ich das nicht sollte. Auch brauchen meine Haare auf jeden Fall seeeeehr viel Feuchtigkeit.
Könnte ich dieses Kinky Curly Curling Custard auch verwenden?
LG
Gabi
Hallo Gabi,
Leinsamengel spendet Feuchtigkeit pur, jedoch würde ich das Protein mal weglassen.
Hast du es auch mal ohne Öle probiert? Beim ersten Mal ist es wirklich am besten das Gel ohne jegliche Zusätze zu testen und erst danach zu experimentieren, sonst weist du ja gar nicht wie das Leinsamgel pur wirkt 🙂
Werde ich umbringt mal ausprobieren, nur eine Sache hat mich gestört…. Zum abkühlen gleich in den Kühlschrank stellen ist absolut nicht stromsparend und klimafreundlich, da gegen die abgesonderte Wärme gearbeitet werden muss!
Hallo Nana,
da hast du natürlich Recht. Man kann das Gel auch erstmal draußen auskühlen lassen und danach in den Kühlschrank stellen.
Danke für den Tipp. Ich werde das Gel mal ganz ohne Zusätze verwenden. Öl gebe ich ja dann, wenn die Haare trocken sind, sowie so dazu. Mal sehen ….. 😉
Enschuldigung. Wollte eigentlich Elisa antworten und nicht Nana gggg 😉
Hallo Elisa,
danke für alle deine guten Tipps!
Ich habe vor vielen Jahren Jessicurl-Produkte benutzt, die ja auch Leinsamen enthalten (allerdings auch noch andere Dinge, die nicht besonders natürlich sind).
Danach habe ich vieles ausprobiert (auf jeden Fall sulfat- und silikonfrei) und bin eine Weile bei Kinky Curly geblieben. Aufgrund des Preises und immer mal wieder Lieferflauten wollte ich gerne auf Produkte wechseln, die in Deutschland (am besten vor Ort) vorhanden sind und etwas günstiger sind.
Seit 1 Jahr benutze ich Hask Argan Oil; leider habe ich gesehen, dass doch Silikon drin ist. Deshalb habe ich nun As I Am Shampoo und Conditioner bestellt.
Und ichhabe das Leinsamengel ausprobiert und bin sehr erstaunt! Die Herstellung ging problemlos und ich habe den Tipp mit dem Eiswürfelbehälter genutzt. Grandios! Beim ersten Mal ohne andere Stylingprodukte waren die Haare sehr gepflegt, hatten aber nur wenig Halt; inzwischen habe ich danach erst Schaum (Pantene ProV Locken) und an einem anderen Tag Aloe Vera ausprobiert. Es sieht schon ganz gut aus!
Deine Seiten sind wirklich sehr interessant und hilfreich! Bitte weiter so!!
LG Bettina
Hallo Bettina,
vielen Dank für das Lob 🙂
Hallo liebe Lockenfee Elisa:-)
Erstmal vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht! Es hat mir schon sehr viel weiter geholfen!
Ich wasche meine Haare mit Schampooseife und nutze danach eine Apfelessig Rinse. Mit dem Auskneten hatte ich so meine Schwierigkeiten, Anfangs bekam ich die Locken nicht so gut rausgeknetet. Habe dann später meine Haare mit den Fingern durchkekämmt , und was soll ich sagen… dannach hatte ich ein MEGA Volumen und noch schöne Locken!
Meine Frage an dich ist ob ich auch Olivenöl zum rauskneten nutzen kann.
Ich mag kein Brokkoli 🙁 und Traubenkernöl hatte ich mal versucht, ging aber schwer auszuwaschen..
Bis jetzt habe ich es ohne Öl versucht..
Vielen Dank schon mal 🙂
Liebe Grüße
Sandra
Hallo Sandra,
du kannst deine Haare auch mit Olivenöl auskneten, jedoch ist das ein sehr schweres Öl. Das müsstest du ausprobieren.
Ansonsten würde ich mal die Apfelessig Rinse weglassen und schauen ob du dann den Cast besser auskneten kannst.