Einfaches Leinsamengel Rezept für glänzende und definierte Locken.
Bist du auf der Suche nach einer natürlichen Pflege für diene Haare? Möchtest du deine Locken mit einfachen Hausmitteln zum glänzen bringen? Sind deine Haare trocken, frizzy und strörrisch? Sind deine Haare schnell beschwert?
Hast du mindestens einmal genickt, dann ist Leinsamengel genau das richtige für dich! Leinsamengel ist eines meiner Lieblinggele für Haare. Vor allem für uns Lockenköpfe.
Warum?
Leinsamengel ist:
✅ 100% natürlich
✅ unschlagbar günstig
✅ kinderleicht hergestellt
✅ effektiv gegen Frizz
✅ das Wundermittel für definierte Locken
✅ perfekt für die Curly-Girl-Methode
Großartig, oder?
Vor allem musst du dir keine Gedanken machen, wo du es kaufen kannst. Du kann das Leinsamengel ganz einfach selber herstellen. Die Basis sind Leinsamen und Wasser. Leinsamen findest du überall in Deutschland – Supermarkt, Drogerie und natürlich online. Leinsamen wird vor allem in der Küche eingesetzt. Und als ich schwanger war, durfte ich es auch als Heilmittel gegen Verstopfung kennenlernen ?.
Aber wieso sollte Leinsamen auch für unsere Haare gut sein?
Leinsamen enthalten Schleimstoffe, welche in Verbindung mit Wasser aufquellen. Diese Stoffe bewirken, dass wir aus Leinsamen ein Gel für unsere Haare herstellen können. Zudem bilden die Schleimstoffe einen natürlichen Film um unsere Haare.
Das hergestellte Leinsamengel ist also ein natürlicher Befeuchter (engl. Humectant) und Filmbildner.
Das perfekte Anti-Frizz-Haargel.
Es verstärkt die Sprungkraft deiner Locken und Wellen und bringt sie zum Glänzen. Leinsamengel gibt deinen Haaren viel Feuchtigkeit, da es zum Großteil aus Wasser besteht.
Das Leinsamengel eignet sich hervorragend als Haargel für Locken. Besonders für feines und/oder gering poröses Haar. Es ist sehr schwer, Leinsamengel überzudosieren. Du hast dickes oder hochporöses Haar? Teste auch du das Gel unbedingt mal aus.
Ok genug geschwätzt., NAchfolgend verrate ich dir eine einfache und schnelle Anleitung um Leinsamengel selbst herzustellen. Danach erkläre ich dir noch wie du es am besten auf lockigem Haar anwendest, um auch wirklich tolle Ergebnisse zu erzielen! Zum schluss beantworte ich noch die häufigsten Fragen zum Leinsamengel.
Also legen wir los.
Das kinderleichte Leinsamengel Rezept zum selbermachen
Leinsamengel selber machen ist so einfach. Du brauchst nur wenig Equipment und wenige Zutaten. Du benötigt eine Schüssel, Topf, feines Küchensieb, Gefäß zum Aufbewahren, Wasser und ganze Leinsamen in BIO -Qualität.
Punkt.
Ok auch einen Herd. Aber mehr nicht.
Hast du sehr hartes bzw. kalkhaltiges Wasser zu Hause, empfehle ich dir destilliertes Wasser. Das gibt es in so gut wie jeder Drogerie. Mineralarmes stilles Wasser aus der Flasche geht auch. Ich nehme meistens das Black Forest still. Falls du kalkhaltiges Wasser benutzt, kann Build-up vom Kalk die Folge sein. Die sogenannte Kalkschmiere.
So, nun zeige ich dir wie du ganz einfach dein eigenes Leinsamengel selber machen kannst.
Leinsamengel Zutaten:
- 30g ganze Leinsamen* (plastikfrei verpackt)
- 250ml mineralarmes stilles Wasser
- Optional: pH-Teststreifen*
- Optional: 3-4 Tropfen Zitronensaft/Essig
Nimm einen Topf und gib die Leinsamen hinein. Danach kippst du das Wasser dazu. Die Leinsamen liegen jetzt am Boden. Schalte die Herdplatte auf höchste Stufe. Warte bis die Mischung kocht. Sobald es anfängt zu kochen, schaltest du auf niedrige Hitze und rührst ein paar Mal um.
Prüfe ab jetzt regelmäßig die Konsistenz. Lässt du die Mischung zu lange kochen, bekommst du es nachher nur noch sehr schwer durch das Sieb gedrückt.
Ich koche das Gemisch circa 3-4 Minuten.
Tauch immer wieder den Löffel in das Gemisch und hol ihn langsam wieder nach oben.
Zieht das Wasser Fäden vom Löffel, ist das Gel fertig.
Die Leinsamen liegen nicht mehr auf dem Boden, sondern schwimmen im Wasser. Jetzt kippst du das Gel direkt durch ein Sieb in eine Schüssel. Um den letzten Tropfen Gel rauszuholen, drück den Rest nochmal mit einem Löffel durchs Sieb.
Das Gel ist perfekt, wenn es die Konsistenz von Eiweiß hat.
Am besten wäschst du danach sofort den Topf ab, sonst wird es später schwierig die restlichen Leinsamen zu entfernen.
Extra Tipp: Die Leinsamen im Sieb kannst du im Kühlschrank aufbewahren und bis zu dreimal wiederverwenden. Einfach mit Wasser aufkochen und wieder durchs Sieb gießen.
Das Gel sollte einen leicht sauren pH-Wert (4,5-5,5) aufweisen, ähnlich wie deine Haare. Den pH-Wert überprüfst du mit solchen pH-Teststreifen*. Bei mir hatte das Gel einen zu basischen pH-Wert (6,0-6,5). Ich habe dann einfach 4 Tropfen Zitronensaft hinzugefügt und danach war der Wert perfekt.
Damit das Gel länger haltbar ist, füllst du es in ein Gefäß mit Deckel. Ich habe dafür ein altes Honigglas genommen.
Alternative: Ich fülle ich das Leinsamengel am liebsten in eine goToob Flasche*. Ich kann die Menge besser dosieren und mir flutscht nicht das halbe Gel in den Abfluss.
Fertig!
Dauert insgesamt keine 10 Minuten. Schnell oder?
Bevor du es benutzt, lass das Gel unbedingt etwas abkühlen. Es muss nicht kalt sein. Es reicht schon lauwarm. Vor allem wenn du gering poröses Haar hast, kann es vorteilhaft sein wenn das Gel noch lauwarm ist. Denn dann kann das Gel besser in die Haare eindringen.
Das Gel hält sich im Kühlschrank aufbewahrt circa ein bis zwei Wochen. Ungekühlt hält es sich maximal ein bis drei Tage. Riecht es säuerlich oder sieht komisch aus, ist es gekippt. Dann solltest du es nicht mehr benutzen. Zeit für eine neue Produktion.
Es sei denn, du hast vorgesorgt.
Extra Tipp: Leinsamengel lässt sich prima einfrieren, genau wie der Rest aus deinem Sieb. Verdopple das Rezept und parke die Hälfte in deinem Tiefkühler. Brauchst du Nachschub, taust du den Vorrat rechtzeitig vor der nächsten Haarwäsche einfach auf. Mit einer zweiten goToob Flasche zum Einfrieren sparst du dir das Umfüllen. Silikon-Eiswürfelbehälter eignen sich ebenfalls wunderbar. Du entnimmst nur die Menge, die du brauchst.
Wie wendest du es jetzt an?
Leinsamengel Schritt für Schritt Anwendung:
1. Schritt: Du benutzt dieses Gel, nachdem du deine Haare gewaschen hast, eine Kur oder Spülung und evtl. eine Leave-In Spülung verwendet hast. Danach nimmst du etwas Gel und verteilst es in beiden Händen.
2. Schritt: Streiche das Gel mit den Händen durch das feuchtes bis tropfnasse Haar. Das wiederholst du so lange, bis du das Gel auf dem gesamten Kopf verteilt hast. Deine Haare sollten sich überall so glibschig und weich wie Seetang anfühlen.
Das Auftragen ist ein bisschen eine Herausforderung. Da es so flutschig ist, geht dabei schon mal etwas in den Abfluss. Für mich nicht schlimm. Dieses Gel ist so günstig und die Menge reicht mir locker.
Ich nehme übrigens für meine kurzen Haare schon eine ordentliche Menge. Ungefähr die Hälfte von dem fertigen Gel. Es ist so leicht, du kannst es schwer überdosieren.
Extra Tipp: Ich rate dir, das Gel beim ersten Mal ohne irgendwelche anderen Produkte zu testen. Dann erst kannst du sehen, was dieses Gel deinen Haaren bringt. Weißt du es, kannst du jetzt ein Haargel für stärkeren Halt drüber geben.
3. Schritt: Hast du alles verteilt, knetest du die Haare von unten nach oben.
4. Schritt: Nachdem du das Gel überall verteilt hast, kannst du deine Haare mit einer Denman Brush* stylen. Sie macht bei mir einfach schöne definierte Locken. Benutz alternativ einen grob-zinkigen Kamm oder/und wende die Praying Hands Methode an.
5. Schritt: Entweder lässt du jetzt deine Haare an der Luft trocknen oder du föhnst sie mit einem Diffusor. Hände weg von den Haaren. Bis sie zu 100% trocken sind. Sonst entsteht Frizz.
Extra Tipp: Du hast Leinsamengel übrig? Stell es einfach wieder in den Kühlschrank und frische deine Locken damit auf. Aber denke dran. Das Leinsamengel hält sich maximal 2-3 Tage.
6. Schritt: Sobald deine Haare 100% trocken sind, musst du noch den Gelcast auskneten.
Den was?!
Deine Haare trocknen, das Gel wird hart. Gelcast heißt das in der Lockenwelt. Bei mir passiert das immer ganz extrem. Kann sein, muss nicht. Ich bekomme von Leinsamengel immer einen Monster-Cast! Aber sieh selbst.
Keine Sorge! Der Gelcast ist gar kein Problem. Er ist sogar gut für deine Locken.
Dieser Gelcast schützt deine Locken vor Umwelteinflüssen und sorgt dafür, dass sich beim trocknen deiner Locken kein Frizz bildet.
Um diesen Gelcast auszukneten nimmst du einfach deine Händeu nd knetest deine Locken vorsichtig von unten nach oben. Du kannst dafür ein bis zwei Tropfen Öl benutzen. Ich nehme dafür immer Brokkolisamenöl*, da es so schön leicht ist
Kein geeignetes Öl zur Hand? Leg ein sauberes Baumwoll-T-Shirt, glattes Handtuch* oder ein Seidentuch über deine Hand bevor du die Haare knetest. Die glatte Oberfläche dient als Schutzschild zwischen Händen und Haaren. Frizz hat keine Chance.
Auf dem Bild siehst du wie weich und glänzend die Locke ist nachdem ich den Gelcast ausgeknetet habe.
Nachfolgend siehst du wie meine kompletten Haare aussehen wenn ich den Gelcast ausgeknetet habe.
Sieht schon krass aus, oder?
Manche Lockenköpfe haben Angst, dass der Cast nicht komplett verschwindet. Bei Leinsamengel hatte ich dieses Problem noch nie. Falls du trotzdem zweifelst, teste das Leinsamengel ruhig erstmal nur an einer Haarsträhne.
Ist Leisamengel also das perfekte Gel für jeden Lockenkopf?
Nein.
Perfekt ist es nicht. Das Leinsamengel hat auch Nachteile:
❌ kurze Haltbarkeit von nur 2-3 Tagen
❌ muss durchgehend gekühlt werden
❌ gibt nicht so viel Halt
Diese Nachteile lassen sich jedoch durch weitere Zutaten weitestgehend ausmerzen. Um meine Naturlocken auf Reisen zu stylen, bevorzuge ich ein gekauftes Gel wie zum Beispiel das Go & Home Summerspash*
Hast du das Basisrezept getestet und es funktioniert für dich, darfst du gerne experimentieren und dein Leinsamengel mit verschwiedenen Zusätzen pimpen.
Leinsamengel Rezept pimpen
Du kannst das Leinsamengel Basisrezept mit jeder Menge zusätze pimpen und an deine Anforderungen anpassen.
Wild irgendwelche Zutaten mischen? Davon halte ich wenig. Mach dir Gedanken. Was willst du mit diesen Extras erreichen? Mehr Feuchtigkeit? Mehr Halt? Mehr Geschmeidigkeit? Bessere Haltbarkeit? Bessere Konsistenz?
Teste immer eins nach dem anderen. Viele Stoffe haben Wechselwirkungen. Sie können sich positiv und im schlechtesten Fall negativ gegenseitig beeinflussen.
Mit den folgenden Zutaten kannst passt du dein Leinsamengel an deine Bedürfnisse anpassen.
Zusätze für dein Leinsamengel-Rezept:
Für mehr Halt:
- Honig (nicht bei hoher Luftfeuchtigkeit)
- Agaven Nektar (nicht bei hoher Luftfeuchtigkeit)
- Zuckermelasse (nicht bei hoher Luftfeuchtigkeit)
- Gummi arabicum
Für mehr Feuchtigkeit:
- Aloe Vera Gel (z.B. Aubrey Bio Aloe Vera Gel*)
- Panthenol*
- Glycerin* (nicht bei hoher Luftfeuchtigkeit)
Zum Versiegeln der Feuchtigkeit:
- Öle (z.B. Jojobaöl*, Brokkolisamenöl*, Mandelöl*)
Proteine (z.B: Seidenprotein*, Weizenprotein oder eine fertige Proteinmischung)
Für eine dickere Konsistenz:
- Xanthan Gum*
Für einen besseren Duft:
- Ätherische Öle (z.B. Jasmin, Lavendel, Zitrone)
Denke immer daran: Teste eine Zutat nach der anderen, nicht alle auf einmal. Das Ergebnis wird nicht verfälscht und du hast alles unter Kontrolle.
Möchtest du dir die Herstellung lieber genau per Videoanleitung ansehen? Dann habe ich was cooles für dich :-).
Leinsamengel Videoanleitung + Rezept zum ausdrucken
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Häufig gestellte Fragen zum Leinsamengel
Ist das Leinsamengel auch für glatte Haare geeignet?
Ja ich habe viele Freundinnen, die das Leinsamengel als Feuchtigkeitspflege nutzen und um die Haarstruktur zu gätten. Ich würde dir hier nur empfehlen, das Basisrezept etwas abzuwandeln und statt einem Gel eine Spülung herzustellen. Dafür einfach die Wassermenge verdoppeln und nicht so lange köcheln lassen. Dann kannst du das fertige Gemisch einfach nach dem Haare waschen als Spülung verwenden und nicht wieder auswaschen.
Wie lange hält sich das Leinsamengel?
Da Leinsamengel fast komplett aus Wasser besteht, hält es sich maximal 2-3 Tage im Kühlschrank. Länger würde ich es mittlerweile nicht mehr aufheben. Auch Vitamin E Öl verlängert die Haltbarkeit nicht signifikant. Lieber stelle ich neues Gel her, als das ich mir Bakterien auf die Kopfhaut schmiere und mir damit eventuell ganz andere Probleme einhandel.
Meine Haare haben einen weißen Schleier von Leinsamengel. Was kann ich dagegen tuen?
Manchmal kann es passieren, dass du weißen Buildup auf den Haaren hast, nachdem du das Gel ausgeknetet hast. Das kann bei manchen Haarytpen passieren. Dann würde ich dir empfehlen entweder etwas Öl in dein Leinsamengel zu mischen oder einen Leave-In vor dem Leinsamengel in die Haare aufzutragen. Denn Fett lässt den weißen Schleier verschwinden. Eventuell reicht es auch schon wenn du den Gelcast mit etwas Öl ausknetest.
Kann ich das Leinsamengel auch aus geschroteten Leinsamen herstellen?
Ja das kannst du. Dann enthält es etwas Protein. Jedoch ist es fraglich ob das Protein klein genug ist um an deinen HAaren haften zu bleiben. Dennoch berichten manche Lockenköpfe das sie mit Leinsamengel aus geschroteten Leinsamen noch bessere Ergebnisse erzielen.
Du musst dabei nur darauf achten, dass das Sieb durch was du die Leinsamen drückst fein genug ist. Sonst hast su später so kleine Klümpchen im Haar. Oder du verwendest dtatt einem Sieb eine Feinstrumpfhose. Beachte auch das geschrotete Leinsamen deutlich kürzer Haltbar sind.
Wie viel Leinsamengel muss ich für meine Haare nehmen?
Ich beobachte immer wieder das Lockenköpfe, welche Leinsamengel zum aller ersten Mal benutzen viel zu wenig benutzen. Du kannst von Leinsamengel richtig viel nehmen. Du darfst es nicht mit einem gekauften Gel vergleichen. Ich nehme für meine wenigen Haare extrem viel. Bestimmt die halbe hergestellte Menge. Deine Haare sollten sich nach dem Auftragen richtig glibschig anfühlen. Dann hast du genug genommen.
Das einzig was passieren kann, ist das du einen weißen Schleier bekommst. Dann solltest du entweder beim nächstenMal etwas weniger benutzen oder das Gel mit einer Leave-In Spülung kombinieren.
Kann ich Leinsamengel auch irgendwo kaufen?
Leinsamengel pur gibt es nirgens zu kaufen. Welches mittlerweile relativ nah dem Orginal kommt ist das „Echte Leinsamengel“*. Der Name ist etwas irreführend. Schließlich ist in dem Gel noch jede Menge anderer Kram drin als nur Leinsamen. Dennoch kommt es von der Konsistenz und der Performance in den Haaren schon dem selbst hergestellten Leinsamengel ziemlich nahe.
Fazit
Manchmal ist es doch so. Erscheint mir eine Sache zu einfach, werde ich skeptisch. Kennst du das?
„Ach, bis das wirklich was bringt, muss ich bestimmt tausend verschiedene Sachen reinkippen. Das Basisrezept ist bestimmt fürn Po…“
Das waren meine Gedanken. Anstatt es einfach mal auszuprobieren, habe ich es jahrelang auf die lange Bank geschoben. Ich will gar nicht darüber nachdenken, wie viel Geld ich in der Zeit in verschiedene Gels investiert habe. Mehrere 100 € kommen da sicher zusammen.
Mein Appell an dich. Probiere dieses Wundergel unbedingt aus!
Warte nicht so lange wie ich.
Das Basisrezept hat es bereits in sich. Teste erstmal das. Du siehst genau, welche Vorteile dir dieses Gel bringt und wie du es für deine Bedürfnisse modifizieren kannst.
Die Ergebnisse auf den Bildern? Die Magie des Basisrezepts. Ich benutze es fast ausschließlich so. Für mehr Halt kombiniere ich es gerne mit einem Stylingprodukt für mehr Halt. Ich greife beispielsweise zum Bouclème Super Hold Styler* oder zum Innersense I Create Lift Volumizing Foam*
Magst du wider Erwarten das Leinsamengel überhaupt nicht, hast du kein Geld verschwendet. Schließlich sind Leinsamen ein Superfood. Du verwendest es einfach in der Küche weiter, in deinem Müsli oder einem Smoothie, beim Brot backen. Oder du verwendest das Leinsamengel als Feuchtigkeitspflege für deine Haut. Oder als Pflege gegen Sonnenbrand.
Dieser Artikel enthält Werbe-Links*. Mehr dazu liest du hier.
Zertifizierte Naturkosmetik

Lockenkopf Elisa
Gründerin von Natürlich-Lockig.de und verliebt in Naturlocken.
Elisa zeigt dir wie du erkennst was deine Locken wirklich brauchen und gibt dir jede Menge Tipps & Tricks für deine Haarpflege.
Elisa legt nicht nur Wert darauf, dir zu zeigen wie du das beste aus deinen Haaren herausholen kannst, sondern auch wie du das mit einer möglichst natürlichen Lockenpflege hinbekommst.
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Hallo Elisa!
Gestern habe ich zum ersten mal das Leinsamengel ausprobiert und ich war genauso skeptisch wie du am Anfang. Stattdessen habe ich auch erstmal einige (teure) andere Gele ausprobiert, mal mehr mal weniger erfolgreich????. Aber was soll ich sagen… mit dem Leinsamengel habe ich gestern mein bisher schönstes Ergebnis erzielt. Wunderschöne glänzende, definierte, weiche Wellen! Und auch heute am 2. Tag noch superschön????????. Ich habe das Leinsamengel einfach direkt ins trockene Haar geknetet, so wie du es in deinem Artikel zum auffrischen beschrieben hast (natürlich wieder sehr skeptisch ???? ) und auch wieder ein super Ergebnis. Ich muss sagen es hat mich wirklich überzeugt und ich hoffe, dass ich auch in Zukunft so wunderschöne Locken/Wellen damit hinbekomme. Manchmal kann das Leben so einfach sein????
Vielen Dank für deine super Beschreibungen und Tips!
Machst du einen Zopf über Nacht oder was machst mit deinen Haaren?
Ich mache meistens nen Zopf & weiß nicht ob das morgen früh zum entwirren geht, wenn ich das gel auf trockene Haare mache.
Trocknen lassen dauert allerdings zu lang wenn ich früh raus muss
Hey, ich bin gerade auf deinem Blog gestoßen und ich bin so froh darüber! Endlich schreibt jemand mal über diesen Gelcast! Bei mir sehen die Haare nämlich genauso aus, wie auf deinem Foto. Ich dachte immer, ich habe viel zu viel Produkt verwendet. Ich werde es morgen direkt mal ausprobieren, wie du es beschrieben hast und bin sehr gespannt! ???? Vielen Dank für diesen tollen Post und insgesamt für den Blog. ????
Hallo Céline,
ja genauso ging es mir auch. Hoffe das es jetzt besser funktioniert hat?
Ich habe eine Frage : wie ist denn die Kombination aus Roggenmehl Waschung und danach das Leinsamengel? Ich hab furchtbar trockenes , dünnes Haar , welches zum verknoten und Spliss neigt . Deswegen dachte ich , sei es clever nur Natur Produkte zu verwenden . Ich habe aber Angst das das Haar ohne Spülung noch brüchiger wird . Lg und vielen Dank im Voraus , Caro ( die versucht ihre locken anzunehmen )
Hallo Caro,
du musst nicht unbedingt eine Pflegespülung benutzten. Wenn du sehr feines Haar hast, kann es durchaus reichen nur Leinsamengel nach dem Haare waschen zu verwenden. Du kannst auch einfach eine Leinsamenspülung herstellen in dem du statt 250ml Wasser 1Liter verwendest. Wenn du damit deine Haare entwirren kannst, sollte das kein Thema sein. Leinsamengel und -spülung spendet unheimlich viel Feuchtigkeit. Du kannst auch etwas Öl hinzufügen damit sich die Knoten leichter lösen.
Hallo Caro,
Ich lese mich gerade in diese Lockengeschichte ein, ich habe leichte locken, wenn ich meine Haare lufttrocknen lasse, ich kann sie aber auch hast Schnittlauchgerade kriegen, wenn ich sie im nassen Zustand kämme und dann föhne, dann ‚drehen‘ sie nur noch minimal ???? ich kann dir daher nicht garantieren, dass meine Erfahrungen sich auf deine Haare übertragen lassen, aber ich möchte die trotzdem mit dir teilen: ich habe auch sehr feines Haar, welches extrem schnell splissig wurde, ich kam nie über eine gewisse Haarlänge hinaus, ich musste bei jeder Haarwäsche eine dieser Intensivkuren verwenden, um überhaupt noch irgendwie mit der Bürste durchzukommen und fettig waren sie quasi nach einem Tag schon wieder… Ich habe vor 2 Jahren und 4 Monaten deshalb alle „normalen“ Pflegeprodukte aufgegeben und bin nach einer kurzen Herumprobierphase relativ schnell bei Roggenmehl+Apfelessigrinse gelandet. Tja was soll ich sagen, kein Spliss mehr, ich war nur noch einmal pro Jahr beim Friseur, sie sind gewachsen wie Unkraut, sehr gut kämmbar, ich wasche zwei bis drei mal pro Woche. Mittlerweile nutzen auch meine Schwester und mein Freund Roggenmehl. Wir sind alle sehr zufrieden, auch wenn es einige Kritikpunkte gibt. Ich habe in der Zeit etwa drei oder vier mal wieder zu shampoo gegriffen, was ich jedes mal bereut habe, da sie Haare danach komplett ohne Griffigkeit und Volumen waren. Also, ich kann dich nur ermutigen, trau dich 🙂 es wird dir bestimmt gut tun 🙂
Hallo Liebe Julia,
Ich habe in deinem Kommentar das erste mal von dieser Roggenmehl und Apfelessigrinse Methode gelesen und mich würde interessieren wie genau das funktioniert.
Vielen Dank erstmal für diesen tollen Blog. Nach beinahe vierzig Jahren mit schönen und glänzenden Haaren (Wellen, nicht wirklich Locken) habe ich seit einige Monaten kraftloses, trockenes, frizziges, hässliches Haar. So konnte es echt nicht weitergehen und deswegen wühle ich mich jetzt seit einer Weile durch Seiten, Videos, Blogs und Instagrams. Und bin dann hier gelandet!
Und heute habe ich groß eingekauft und warte gerade darauf, das mein Haar trocknet. Ich habe eine Essigrinse gemacht, dann mit Spülung und dann wollte ich das Leinsamengel benutzen, hab es leider nicht richtig gemacht! 😉
Aber ich bleibe dran!
Liebe Grüße, Nicole
Hallo Nicole,
was hast du denn falsch gemacht? Und wie war das Ergebnis?
Ich habe eine frage klappt das auch bei den Leuten die keine locken haben aber durch das Leinsam-gel locken bekommen können
Ich glaube nicht aber probieren kannst du es mal 🙂
Für glatthaarige würde ich eine Leinsamenspülung empfehlen. Die machst du anstatt mit 250ml mit 1Liter Wasser.
Hallöchen, ich wollte fragen, muss ich das Leinsamen vorher einweichen oder kann ich direkt loslegen? Bin schon sehr gespannt, hab Naturkrause und mein Deckhaar ist immer trocken. Ich bin am verzweifeln seit vielen Jahren. Ich hoffe wirklich sehr das es mir hilft und die Leinsamenspülung klingt auch sehr interessant.
Hallo Claudia,
nein du musst die Leinsamen nicht vorher einweichen.
Hallo Elisa,
ich habe gerade zum 2. Mal das Leinsamengel gekocht und solange es abkühlt geh ich mal Haar waschen.
Ich habe jetzt erst gelesen, dass man ungeschrotete Leinsamen nehmen muss, das wäre vielleicht gut, das ins Rezept zu schreiben.
Wann kann passieren, wenn ich die geschroteten nehme? Das letzte Mal sah es super aus mit dem Gelcast, ich hatte tolle Korkenzieherlocken!
..und noch eine Frage: ich wasche jetzt die Haare abends, damit sie lange trocknen können. Was passiert, wenn ich mit dem Cast ins Bett gehe und erst am nächsten Morgen ausknete? Geht das?
Hallo Barbara,
du kannst sowohl ganze Leinsamen als auch geschrotete Leinsamen verwenden. Der Unterschied ist der das beim Leinsamengel mit geschroteten auch Proteine enthalten sind. Ich passe das aber im Rezept noch an, damit das klarer ist. Vielen Dank für den Hinweis.
Und ja du kannst mit Gelcast ins Bett gehen. Deine Haare sollten nur 100% trocken sein.
Der Cast wird sich über Nacht automatisch etwas auskneten.
Vielen lieben Dank Elisa! Dein Blog ist toll und ich freue mich auf viele weitere Beiträge!
Hallo Elisa,
dazu hätte ich nochmal eine Frage.
Vorab: Toller Blog, ich lese mich den ganzen Tag schon durch alle Beiträge und freue mich sehr, dass ich ihn heute zufällig gefunden habe!
Ich habe mich vor eine Jahr schon mal über verschiedene Methoden schlau gemacht und habe bisher nach dem duschen ein leave in venutzt, dann die feuchten Haare in ein Tshirt (Plopping) und am Morgen sah es ganz ansehnlich aus.
Warum meinst du, dass man nicht mit LSG und nassen Haaren ins Bett soll?
Ich bin ein Morgenmuffel und will früh nicht noch duschen…
LG kerstin
Hallo Kerstin,
ich empfehle es nicht mit nassen Haaren ins Bett zu gehen, da die Haare in dem Zustand sehr empfindlich sind und sehr schnell schaden nehmen können. Plopping über Nacht verursacht dann zusätzlich noch ein feucht-warmes Milieu auf dem Kopf, was die Bakterienbildung fördert. Juckreiz und Schuppen können die Folge sein.
Hallo Elisa, wirklich ein toller Tipp, vor allem weil ich totaler Leinsamen Fan bin. Wie ist es denn mit dem doch sehr hohen Blausäure Gehalt in den Leinsamen? Ist das nicht auch sehr schädlich für das Haar? Durch das kurze Aufkochen verkocht sie ja leider gar nicht. Und wenn man länger kocht hat man nur einen Schleimbrocken.
Hi Sara,
interessante Frage. Warum glaubst du das die Blausäure ein Problem darstellt?
Ich habe dazu diesen ausführlichen Artikel gefunden. Evtl. bringt der Licht ins dunkle?
Hi!
Ich bin über YouTube vor zwei Monaten auf das Leinsamengel aufmerksam geworden und habe es gewagt, es kurz vor Weihnachten auszuprobieren. In einer Zeit, die oft fotografisch für die Ewigkeit festgehalten wird. Alles oder nichts. 🙂
Ich habe mich genau richtig entschieden! Seitdem lasse ich keinen Schaumfestiger mehr an mein Haar.
Allerdings suchte ich mir bisher immer einen Tag zum Waschen, an dem ich sicher war, nicht mehr raus zu müssen – eben wegen des von Dir beschriebenen „Casts“.
Daher freue ich mich sehr, auf Deinen hilfreichen Blog gestoßen zu sein, der mir eröffnet, wie ich die Ansammlung harter Strähnen auf meinem Kopf nach dem Waschen loswerde. 😀
Nun recherchiere ich nur noch, wie ich mehr Volumen am Ansatz erreiche und optimiere mit Deiner Hilfe mein Gel.
Vielen lieben Dank und ganz herzliche Grüße,
Vanessa
Hi Vanessa,
hast du ein gutes Produkt gefunden, um am Ansatz mehr Volumen zu bekommen? Ich bin mit dem Leinsamengel sehr zufrieden, allerdings fehlt mir das Volumen, meine Löwenmähne ist nicht mehr so löwig ???? weiß nicht, ob ich hierfür ein Gel oder einen Schaum besorgen soll, zumal die Produkte nicht gerade billig sind. Vielleicht kannst du mich an deiner Erfahrung teilhaben lassen oder Elisa du hast einen guten Tipp? (Kenne deine Seite mit den Produktempfehlungen, allerdings ist der Schaum auf Amazon nicht gut bewertet worden?)
Liebe Grüße
Esra
Huhu!
Ist das Leinsamengel nicht für hochporöses Haar geeignet?
Hi Aline,
wie kommst du darauf? Es enthält halt keine Proteine, dennoch kann man es auch viel hochporöses Haar verwenden.
Bei mir schuppt es irgendwie… Habe danach lauter kleine weiße Flocken in den Haaren. Ich weiß nicht, ob ich was falsch gemacht habe…
Hallo Aline,
hast du das Leinsamengel mit einem anderen Produkt gemischt?
Hallo Elisa,
ich habe das selbe Problem. Bei mir schuppt es nach der Anwendung auch und das obwohl ich eigentlich keine Schuppen habe… Ich habe überall im Haar ganz viele feine kleine Schuppen, es wirkt eher so, als wäre es das vertrocknete Leinsamengel.
Ich benutze eine Haarwaschseife, danach eine saure Rinse und dann das Leinsamengel. Meinst du, es hat was mit der Rinse zu tun?
Ach, und ich liebe deine Seite. Könnte mich stundenlang hier aufhalten.
Viele liebe Grüße
Tanne
Hallo Tanne,
ich habe das auch schon beobachtet aber nicht immer. Eigentlich dachte ich es liegt an der Kombination mit dem Suncoat Mousse. Nimmst du nach dem Leinsamengel noch etwas? Ansonsten wüsste ich nicht voran es liegen könnte.
Liebe Elisa,
ich habe das Leinsamengeleiteten nun mehrfach ausprobiert und bei mir wirkt es leider auch nicht. Nach dem Auskneten habe ich so gut wie keine Locken mehr, eher ganz leichte Wellen.
Die Haare fühlen sich danach zwar super an (weich und glänzend, kein Fritz), aber die Locken sind wie gesagt verschwunden. Auch mit dem Giovanni Gel hat es nicht funktioniert. Leider 🙁
Ich muss daher beim KCC und beim Giovanni Gel bleiben. Damit funktioniert es einigermaßen.
LG Linda
Hi Linda,
du könntest noch 1-2 Teelöffel Honig in das fertige warme Leinsamengel einrühren. Das würde deinen Locken mehr Halt geben.
Hallo Elisa
Kann man den Honig auch danach einrühren? Habe das Leinsamengel gestern gemacht und natürlich gleich ausprobiert. Es hat meine Wellen/Locken super definiert aber leider sind sie nach kurzer Zeit schlapp dagehangen. Ich habe es über Nacht im Kühlschrank stehen gehabt.
Hallo Sandra,
hmm… das habe ich noch nicht probiert. Du könntest das Gel erhitzen und dann den Honig einrühren. Keine Ahnung ob das funktioniert.
Da das Leinsamengel nicht so teuer ist, kannst du ja auch einfach ein neues herstellen?!
Oder du benutzt einfach nach dem Leinsamengel ein Haarschaum oder Haargel für mehr Halt?
Liebe Elisa,
ich finde deinen Lockenbob toll, genauso wie deine Internetseite.
Ich habe Naturlocken Typ 2c, sehr lang (fast bis zur Hüfte). Ich habe das Leinsamengel jetzt schon 2x ausprobiert, wirklich auch immer viel an Menge verwendet und im Haar trocknen lassen. Es pflegt schön aber es festigt bei mir so gut wie gar nicht. Ich bekomme irgendwie keinen Gelcast und damit hängen sich die Locken sehr schnell aus (anders als mit meinem Lockenschaum). D.h., ich habe zwar wenig Frizz, dafür aber weiche Locken ohne gefestigte Struktur. Kannst du mir vielleicht einen Tipp geben was ich noch machen könnte? Vielleicht eine Kombi mit einem festigerendem Gel? Kannst du mir ein Gel ohne Alkohol und Silikone empfehlen?
Ganz lieben Dank und liebe Grüße
Kathi
Hallo Katharina,
Leinsamengel pur gibt so gut wie keinen Halt. Du könntest Honig dazumischen und schauen ob das reicht. Ansonsten kannst du es auch mit einem Gel für starken Halt wie das Giovanni Strong Hold* kombinieren. Alle Stylingprodukte die ich empfehle sind ohne Alkohol oder Silikon.
Du kannst das Leinsamengel auch mit einem Lockenschaum kombinieren. Das mache ich z.B. sehr gerne.
Ich liebe dieses Gel und habe bislang nichts gefunden, das bessere Ergebnisse erzielt. Ich füge für mehr Halt etwas Honig dazu und für Haltbarkeit Vitamin E.
Was ich jedoch nur empfehlen kann, ist zusätzlich Epsom-Salz-Spray. Ich mische etwas Bittersalz (= Epsom-Salz, heißt auch Glaubertsalz und ist chemisch gesehen Magnesium-Sulfat) mit destilliertem Wasser und sprühe die Mischung nach der Wäsche und vor dem Gel in die Haare. Macht schöne Locken und super Volumen und pflegt die Haare. Kann man zum Auffrischen auch sparsam auf das trockene Haar sprühen. Tolles Zeug – effektiv, pflegend und preiswert!
Liebe Elisa,
alle Komplimente, die ich in den letzten zwei Wochen bekommen habe, gebe ich an Dich weiter, inklusive einem wirklich wirklich grossem Dankeschön von Herzen.
Dein Leinsamengel hat 20Jahre Haarfrust eliminiert. Grossartig.
Nur eine kleine Frage: bei mir bildet sich kein Gelcast. Woran liegt das? ich nehme wirklich viel von dem Gel und lasse lufttrocknen.
Bitte mach unbedingt weiter mit Deinem Blog u d Danke für die Mühe, die Du in Deine tollen Artikel und herzwarmen Antworten auf Kommentare packst.
Liebe Grüsse Dana
Hallo Dana,
vermutlich sind deine Haare einfach zu nass wenn du das Gel aufträgst? hast du es mal auf handtuchtrockenem Haar aufgetragen?
Und vielen Dank fürs Komplimente weiterreichen 🙂 Das freut mich riesig <3
Hallo Elisa,
Ich habe nun seit 2 Wochen das Gel ohne Zusätze in der Verwendung und was soll ich sagen?-ich bin begeistert!! Ich hatte noch nie so schöne Locken und absolut keit Frizz. Das Gel beschwert meine Haare auch gar nicht, wasche sie alle 2 Tage und knete mir das Gel in die feuchten Haare. Am schönsten fallen die Locken, wenn ich zum schluss noch bischen mit Diffuser trockne. Ich habe sehr viele trockene, wahnsinnig voluminöse Haare mit viel Frizz die ich seit Jahren nicht gebändigt bekomme. Habe viel Geld in super teure friseuer Produkte investiert, nichts halt, und nun ein Gel aus Leinsamen für 3 Euro….und ich bin sprachlos glücklich.
Hallo Lena,
das freut mich wirklich sehr! Vielen Dank für dein Feedback 🙂
Hallo Elisa, ich habe vorhin deinen Artikel zu der Wichtigkeit einer Balance zwischen Feuchtigkeit und Proteinen gelesen und bin nun etwas verunsichert wegen des Leinsamengels. Soweit ich weiß ist das Gel ziemlich proteinreich oder? Ist es denn dann überhaupt gut, es jeden Tag zu verwenden?
Liebe Grüße
Hallo Tamara,
wenn du ganze Leinsamen benutzt, ist das Gel nicht proteinreich. Nur wenn du geschrotete Leinsamen verwendest, enthält das Gel einige Proteine.
Liebe Grüße
Elisa
Huhu Elisa ????
Erst mag ich dir mal sagen, wie toll und informativ ich deinen Blog finde. Ich hoffe noch ganz viele weitere Beiträge von dir zu lesen.
Das Leinsamengel und ich werden leider keine guten Freunde. Bei mir fühlen sich die Löckchen nach dem Auskneten an wie Zuckerwatte, halt nur nie so klebrig. Ich kann es leider nicht besser beschreiben.
Was bei mir komischerweise aber richtig gut funktioniert, ist die Leinsamenspülung. Wenn ich sie nach dem Waschen über meine Haare gieße und ein anderes Gel rein mache, sind meine +por Löckchen richtig toll. Vor allem jetzt im Winter ist das eine ganz tolle Sache ????
Hallo Lexi,
vielen Dank für den Hinweis! Super das die Leinsamenspülung so gut funktioniert.
Das werde ich demnächst auch mal wieder machen 🙂
Hallo Elisa,
also wirklich, meine Haare werden mit dem Leinsamengel und dem Öl wirklich toll. Selbst in der Arbeit habe ich heute viele Komplimenten bekommen ????
Jetzt jedoch meine Frage: Du schreibst dass Du das Gel auch zum Auffrischen benutzt. Wie genau machst Du das? Vorher die Haare nochmal Nass und dann mit dem Föhn? Denn vor der Arbeit hab ich kaum Zeit die Haare Lufttrocknen zu lassen.
Lieben Dank für Deine Antwort ????
Hallo Stephie,
das freut mich sehr!
Zum auffrischen kannst du das Leinsamengel ins feuchte oder auch ins trockene Haar geben. Das musst du ausprobieren 🙂
Wenn du keine Zeit zum Luft trocknen hast, reicht es meistens beim auffrischen auch die Haare 5-10 Minuten mit dem Föhn zu trocknen.
Hallo Elisa,
ich mag Deinen Blog wirklich sehr gern.
Über Water- only bin ich 2016 zur curly Girl Methode gekommen.
Lrinsamengel war lange mein Favorit weil sie sich toll kringeln. Später habe ich bemerkt, dass meine Haare davon stumpf und belegt aussehen. Als wenn sie einen Film haben. Nach dem waschen ist es wieder verschwunden.
Ich nehme für das Gel auch immer destilliertes Wasser, um Kalkablagerungen etc. vorzubeugen.
Hast Du eine Idee, warum das bei mir so aussieht?
Liebe Grüße,
Janine
Hallo Janine,
das ist schwer zu beurteilen ohne deine komplette Routine und Haarstruktur zu kennen. Benutzt du das pure Leinsamengel oder mischt du noch etwas unter?
Habe statt der Leinsamen Chia-Samen genommen (3 TL auf 100 ml Wasser), über Nacht quellen lassen und durch einen feinmaschigen Stoffbeutel gedrückt. Das Gel ist flüssiger als das Leinsamengel, der Gelcast ist nicht so hart und nach meinem ersten Eindruck haben die Haare deutlich mehr Volumen. Chia-Samen werden in verschiedenen Haargels verwendet (Kastenbein & Bosch, 100 ml um die 15€). Die DIY-Variante ist natürlich um einiges preisgünstiger (300 g Bio Chia-Samen von DM für 2,75€).
Liebe Grüße
Charlotte
Hall Charlotte,
vielen Dank für deinen Tipp mit den Chia Samen. Das werde ich auch mal testen.
Hallöchen,
Du schreibst das du Brokkolisamenöl zu herauskneten des Cast benutzt, kann man auch Kokosöl nehmen? Oder ein anderes Öl das nicht so teuer ist wie das Brokkolisamenöl? Liebe Grüße sabine
Hallo Sabine,
du kannst auch Kokosöl nehmen, wenn du damit gut klar kommst. Jedoch mögen das viele Lockenköpfe nicht und es ist auch deutlich schwerer als Brokkolisamenöl. Traubenkernöl könntest du auch testen.
Ansonsten finde ich das Öl nicht teuer. Ich habe meine Flasche mit 50ml im August 2017 für 9,70€ bei Amazon gekauft. Die Flasche ist immer noch zu 2/3 voll.
Liebe Grüße
Elisa
hey,
also ich habe das schon mal gemacht und ich habe das komplett falsch gemacht !!!
ich habe es zu lange gekocht und mit den Samen ein gefroren….
am nächsten tag aufgetaut und dann erst durch das sieb gesiebt aber das war nicht so schlau…….
und als ich es in eine haare gemacht habe waren noch Rückstände von den samen schallen in meine haaren gewesen und ich habe es direkt ausgewaschen….
nun probiere ich es normal nach deiner Methode..:)
Hallo am.lockig,
ich hoffe das es dann jetzt geklappt hat.
Liebe Grüße
Elisa
Super ???? Dankeschön! Endlich jemand, der einem das „Danach“ erklärt! Habe Leinsamengel mit Öl, Seidenprotein, Panthenol und Vitamin E gemischt. Und siehe da, hart und lockig. Vor lauter Schreck ausgewaschen. Dachte man könnte es verdünnen mit Wasser und Conditioner. Funktioniert für zwischendurch in der Sprühflasche. Werde das Leinsamengel aber nach deiner Anleitung noch einmal ausprobieren! Danke!
Hallo Leskipopeski,
ja dann ging es dir so wie mir 😀
Hoffe beim zweiten mal hat es besser geklappt.
Hallo Elisa,
Dein Blog hat mir wahnsinnig geholfen, danke :> !!
Doch eine Frage habe ich noch. Ich dusche zwar jeden Tag, möchte aber nicht jedes Mal meine Haare waschen, da das sowieso nicht gut für sie ist. Soll ich also nur das Leinsamengel, benutzen und sonst einfach mit Wasser durchspülen?? Oder auch noch leave-in conditioner?? Was schlägst du vor, für die Tage an denen ich meine Haare nicht gründlich waschen möchte??
-Alannah
Hallo Alannah,
dazu habe ich diesen Artikel geschrieben. Da stehen einige Tipps zum auffrischen drin. Du kannst das Leinsamengel morgens auch in die trockenen Haare auftragen und trocknen lassen. Oder du machst sie etwas bis komplett nass. Das liegt ganz bei dir 🙂
Lg
Elisa
Ich bin vor ein paar Tagen irgendwie über deinen Blog gestolpert und habe mich fleißig durch alle Artikel gelesen. Ich habe leichte Naturlocken mit denen ich bis vor ein paar Jahren auch null Probleme hatte und immer total zufrieden war. Leider hab ich mir durch jahrelanges färben und dann irgendwann auch noch aufhellen die Haare total kaputt gemacht. Ich bin dann auf Naturfarben umgestiegen und meine Haare haben sich mittlerweile wieder gut erholt.
Meine Locken sind allerdings nicht mehr die die sie mal waren und auch sind meine Haare seit einiger Zeit sehr trocken (egal was ich mir alles drauf schmiere) und dieser Frizz… einfach nur nervig. Die Haare kräuseln sich so, sind so aufgeladen und ich fand es optisch nicht mehr so schön. Hatte ich früher kaum, aber mittlerweile geht mir das ziemlich aufn Keks;)
Nun habe ich mir das Tiefenreinigungsshampoo bestellt und auch die Spülungen von Urtekram werde ich mir besorgen und dann mit der Curly Girl Methode anfangen.
Heute habe ich mal das Leinsamengel getestet und ich bin echt begeistert. Meine Haare sehen so schön aus wie schon lange nicht mehr, richtig schöne Locken und sie fühlen sich toll an. Ob das morgen früh nach dem Schlafen noch so aussieht werd ich dann sehen 🙂 Beim nächsten Mal nehme ich aber etwas mehr, hatte mich das heute noch nicht so getraut. Bin echt gespannt was das ganze mit meinen Haaren macht.
LG
Aleksandra
Hallo Aleksandra,
das freut mich wirklich. Ich würde an deiner Stelle auch mal etwas mit Protein verwenden. Entweder eine Kur oder Spülung. Protein hilft besonders bei Locken, die durchs Färben geschädigt wurden.
Liebe Grüße
Elisa
Hallo Elisa,
bei mir funktioniert das Leinsamengel prima, meine Haare sind nicht mehr so aufgeplustert. Weil ich lange und dicke Haare habe, brauche ich zusätzlichen Halt. Bisher habe ich danach ein weiteres Gel genommen. Jetzt würde ich gern versuchen, dass Leinsamengel mit Gummi arabicum zu kombinieren. Hast Du eine Dosierhilfe bzw. Anleitung für mich? Ich habe ein Pulver, dass in kaltem Wasser löslich ist.
Das Gel verwahre ich in befüllbaren Silikontuben auf, die man für den Urlaub nimmt. Damit lässt sich die glibschige Masse prima dosieren und in der Dusche kann nichts kaputt gehen 🙂
VG Jumau
Hallo Jumau,
hast du es bereits mit Gummi arabicum probiert?
Ansonsten hätte ich jetzt 1 -2 Teelöffel verwendet. Ich würde es dann noch zusätzlich mit ein paar Tropfen Öl deiner Wahl kombinieren.
Berichte dann gerne mal über deine Erfahrungen damit!
Liebe Grüße
Elisa
Hallo Elisa,
ich hatte es mit 2 EL probiert, die ich direkt mit dem Leinsamen in das Wasser gegeben habe. Das war nicht gut, das Wasser blieb ganz flüssig.
Jetzt habe ich 1,5 TL in 30 ml Wasser glatt gerührt und mit etwas Arganöl zum fast fertigen Gel aus 220ml Wasser und 30g Leinsamen dazu gegeben und nochmal kurz aufgekocht. Das hat gut geklappt, die Konsistenz war ein bisschen sehr schleimig und es ging schwer durch das Sieb. Darum habe ich die üppigen Reste nochmal in den Topf gegeben und mit frischem Wasser aufgekocht. Dazu habe ich auch wieder angerührtes Gummi arabicum und Öl eingerührt. Das gab nochmal die gleiche Menge und war auch von gleicher Konsistenz.
Das Gel funktioniert gut, hält jedoch nicht ganz so fest wie starkes Haargel. Da muss ich wohl noch ein bisschen experimentieren…
VG
Jumau
Hallo Elisa,
ich habe noch einen Nachtrag zu meinem letzten Kommentar. Das Gel mit Gummi arabicum bleibt bei mir leider nicht homogen. Sowohl beim frischen Gel aus dem Kühlschrank, als auch beim aufgetauten Gel, hat sich Flüssigkeit abgesetzt, die sich nicht wieder gut untermischen lässt. Das ist wirklich schade.
Ich werde wohl wieder auf Leinsamengel naturell mit etwas Öl und einem zusätzlichen Haargel bzw. Haarschaum umsteigen. Ich habe Gel und Schaum von Giovanni und bin damit bisher auch zufrieden gewesen.
Einen Versuch war es aber wert, wäre schön gewesen, ein „all-in-one-Produkt“ zu haben.
VG Jumau
ich bin leider extrem enttäuscht, das Kochen und auftragen hat geklappt, ich hab lange Haare und deswegen musste ich auch viel von diesem Produkt benutzen und es hat meine locken einfach nach „unten gezogen“ und sie waren somit nicht so lockig wie sonst
als ich das Produkt nach dem Trocknen rauskneten wollte klappte das nicht
meine Haare fühlten sich schmutzig und ich fühlte mich sehr unwohl
hat leider nicht geklappt :/
Hallo Ansi,
das tut mir sehr leid, dass das Leinsamengel bei dir nicht funktioniert hat. Aber Leinsamengel gibt auch keinen Halt. Es definiert und gibt Feuchtigkeit. Wenn es deine Locken runterzieht musst du etwas für Halt (z.B. Honig) hinzugeben. Oder es mit einem Gel für starken Halt kombinieren. Das du das Gel nicht auskneten konntest, kann an verschiedenen Gründen liegen. Hast du gering poröses Haar? Oder nutzt du noch Silikone in deiner Haarpflege?
Hallo Elisa,
vorab: dein Blog ist super 😉
Ich taste mich auch gerade an meine Locken ran und habe gute und weniger gute Tage. Manche Stellen sind gelockert als andere. Bei dir sieht es so schön gleichmäßig aus.
Zu dem Auskneten: wie kann ich vorgehen, wenn ich gering poröses Haar hab? Ich finde das Leinsamengel toll, jedoch hab ich auch Probleme beim Auskneten.
Lg, Steffi
Hallo Steffi,
ja das kann ich mir vorstellen, das es bei gering porösem Haar etwas schwieriger ist.
Du solltest definitiv ein sehr leichtes Öl nehmen. Da passt Brokkolisamen Öl am Besten. Oder du versuchst es mal ohne Öl mit einem Mikrofaser Handtuch. Vielleicht funktioniert das bei deinen Haaren besser?
Ich habe das Leinsamengel nach dem Basisrezept probiert, nachdem ich es gekocht habe, war es ein dickes gel und unmöglich durch das Sieb zu bekommen. Sofort Müll… Meine Freundin, meinte das es bei ihr auch unmöglich war.
Hallo Radka,
du hast das Gel entweder zu lange kochen lassen oder zu wenig Wasser benutzt. Wenn es zu dick ist und du es nicht durch Sieb bekommst dann musst du es nicht gleich wegschmeißen. Gib die Masse einfach wieder in den Topf und gib etwas Wasser hinzu und lass es nochmal kurz aufkochen. Dann sollte es durch Sieb gehen.
Liebe Grüße
Elisa
Hallo Elisa,
danke für deine ganzen Tipps. 🙂
Diesen hier werde ich direkt mal ausprobieren.
Während ich gelesen habe, schrieb ich in meinem Kopf schon ein Kommentar zum Thema Duft, aber dann kam der Punkt mit den ätherischen Ölen. 😉
Ich hatte bisher bei Naturkosmetik zB. immer das Problem, dass ich den Duft sehr ekelhaft fand und den angenehmen Geruch von herkömmlichen Shampoos vermisst habe.
Also werde ich das mit den Ölen definitiv mal testen 🙂
Liebe Grüße
Lisa
Hallo Elisa!
Erstmal lieben Dank für deine Homepage – ich taste mich langsam an die Lockenroutine ran.
Das Leinsamengel hab ich das erste Mal getestet (und nur die Hälfte der Menge gemacht), das ging wunderbar einfach. Ich habe aber noch keine rechte Meinung dazu. Also hab ich beim zweiten Mal die doppelte deiner Menge gemacht (eine miese Sauerei, weil das Sieb zu fein war ^^;).
Die doppelte Menge??? Ja!!!
Hab die Masse dann mit einer Spritze in so eine Eiswürfeltüte gespritzt und eingefroren. Auf diese Weise gewinnt man wunderbar portionierbare Gelwürfel für jeden Tag!
Einfach am Abend vorher einen Würfel aus dem Tiefkühler nehmen und am Morgen das Leinsamengel frisch zum nachstylen nutzen. Für eine Haarwäsche brauche ich zwei Würfel. Das Portionieren funktioniert wunderbar einfach. Jetzt kann die langzeit Probe des Gels ohne ständiges Kochen beginnen.
Liebe Grüße
Mel
Hallo Mel,
super Tipp mit den Eiswürfeln! Vielen Dank, das werde ich beim nächsten mal auch probieren. Bloß werde ich es aufgrund fehlender Spritze in Eiswürfelbehälter füllen. 🙂
Liebe Grüße
Elisa
Hallo Elisa,
so wie du dieses Leinsamengel angepriesen hast, habe ich es endlich auch mal probiert! Ich muss sagen, es ist wirklich toll! Zwar muss ich die sogenannte Routine bekommen, aber auf jedenfall ist es super für mein Haar. Vor allem für mein feines trockenes Deckhaar, wo wirklich sonst nichts half! Ich finde deinen Blog einfach super! Mach bitte weiter so. Lg Stephanie 🙂
Hi Stephanie,
Vielen Dank für dein Kompliment und es freut mich, dass dir das Leinsamengel auch gefällt 🙂
Liebe Grüße
Elisa