Schwimmen mit Locken: 7 Wege wie du deine Haare vor Chlorwasser schützen kannst.

Titelbild_Schwimmen mit Locken
Es ist heiß.

Der Sommer ist da.

Und damit auch die Freibad Saison.

Hach so ein Sprung ins Kühle nass…

Blöd nur, dass das Wasser im Freibad mit Chlor versetzt ist.

Wir geben uns so viel Mühe mit unseren Haaren und dann tauchen wir einmal den Kopf ins Chlorwasser und schon ist Stroh vorprogrammiert.

Aber das muss nicht sein.

Doch warum ist Chlor überhaupt schädlich?

Chlor tötet Bakterien und Keime. Daher wird es sehr gerne in Schwimmbädern eingesetzt.

Chlor erhöht aber zusätzlich den PH Wert des Wasser in einen stark basischen Bereich. Gesunde Haare besitzen einen sauren PH-Wert. Das führt dazu, dass unsere Locken im Chlorwasser sehr schnell austrocknen.

Hmm…man könnte beim schwimmen einfach den Kopf über Wasser halten.

Aber mal ehrlich: Erstens ist das voll anstrengend und zweitens wollen wir uns im Freibad ja erfrischen oder nicht? Das funktioniert aber nicht wirklich wenn wir den Kopf beim Schwimmen der Sonne entgegen strecken.

Also, wenn du so wie ich auch gerne tauchst, aber deinen Haaren trotzdem nicht schaden möchtest, dann habe ich für dich 7 Tipps die dir helfen deine Haare vor Chlor zu schützen.

Falls du noch einen anderen Tipp kennst oder irgendwelche Fragen hast, dann schreib mir doch einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag.

Also legen wir los…

1. Pre-Öl-Kur

Du solltest deine Haare eine Öl-Anwendung gönnen mehrere Stunden bevor du schwimmen gehst. Dafür nimmst du einfach 1/2 -1 Teelöffel Öl (z. B. Sonnenblumenöl oder Kokosöl) und verteilst es in den Haaren.

Aber übertreib es nicht.

Die Haare sollten nicht ölig sein, sondern nur ein leichter Film aufliegen. Aber schon so viel, dass du merkst, das du Öl in den Haaren hast. Du solltest dich damit noch unter Leute trauen :-).

Das Öl sollte vor dem Schwimmen bereits für mindestens 2 Stunden im Haar sein. Am besten über Nacht.

Der Sinn dahinter ist, dass das Öl genug Zeit hat in das Haarinnere einzudringen. Dadurch schützt es deine Haare davor zu schnell, zu viel Chlorwasser aufzunehmen.

Diese Öl Kur benutze ich übrigens nicht nur wenn ich schwimmen gehe, sondern vor jeder Haarwäsche als Pre-Poo-Routine.

2. Sei kein Schwamm

Nun liegst du im Freibad in der Sonne, dir ist heiß und du möchtest jetzt sofort ins kühle Nass hüpfen.

Stop!

Du solltest, bevor du ins Chlorwasser springst deine Haare unbedingt komplett nass machen. Das hat den einfachen Grund, das nasse Haare nicht mehr so viel Chlor aufnehmen können.

Denke dabei an einen Schwamm.

Wenn du einen trockenen Schwamm ins Wasser schmeißt, saugt dieser sich sofort komplett damit auf. Schmeißt du einen bereits nassen Schwamm ins Wasser, kann dieser nicht mehr so viel Chlorwasser aufnehmen.

Daher denke daran immer deine Haare nass zu machen bevor du ins Wasser hüpfst.

Doch warte…

Es fehlt noch was.

3. Schutzschild für deine Haare

Nachdem du deine Haare nass gemacht hast, solltest du eine Barriere zwischen deinen Haaren und dem Chlor schaffen. Vor allem wenn du sehr poröse Haare hast, ist es besonders wichtig einen Schutzschild um deine Haare zu legen.

Die stärkste Barriere ist eine Spülung mit nicht wasserlöslichen Silikonen.

Wenn du, wie ich Silikone aber zu 100% vermeidest, brauchst du eine andere Barriere. Da bietet sich eine sehr reichhaltige Spülung an, welche z.B. Sheabutter enthält.

Ich habe zu Hause ein paar Spülungen bzw. Masken die ein Fehlkauf für meine Haare waren, da sie einfach zu schwer sind. Diese kann ich aber sehr gut im Freibad einsetzen. Es reichen 1-2 Teelöffel davon, du musst deine Haare nicht in Spülung ertränken.

Je reichhaltiger und schwerer eine Spülung ist, desto besser schützt sie deine Haare vor Chlor. Du erkennst solche Spülungen daran, dass Inhaltsstoffe mit Butter im Namen sehr weit oben stehen.

Falls du keine reichhaltige Spülung zu Hause hast, kannst du auch jede andere nehmen. Alles ist besser als nichts.

4. Haare zusammen machen

So nun sind deine Haare nass und mit Spülung eingeschmiert.

Jetzt flechtest du am besten deine Haare und legst sie eng an deinen Kopf an. Das schützt sie einerseits vorm verknoten und andererseits kommt so weniger von dem „schlechten“ Chlorwasser an deine Haare.

Was ich persönlich schwierig finde, meine kurzen Haare so zusammenzumachen, dass die Frisur auch hält. Denn mit Spülung drin sind die Haare ganz schön glitschig.

Wenn du Bedenken wegen der Hygiene hast, kannst du auch statt der letzten Tipps eine Badekappe aufsetzen.

So nun endlich darfst du in Wasser springen und dich abkühlen.

5. Chlorwasser gründlich ausspülen

Nachdem du dich ordentlich abgekühlt hast, solltest du deine Haare direkt wieder ordentlich ausspülen.

Lass dir dabei ein bisschen Zeit. So 3-4 Minuten können es schön sein.

Es sollten keine Chlorreste mehr im Haar sein wenn sie trocknen.

6. Reinigen mit Shampoo

Am Ende deines Badetages, solltest du deine Haare richtig reinigen.

Du kannst dafür ein Tiefenreinigungsshampoo oder ein Chelating-Shampoo verwenden.

Ein Chelating-Shampoo (z.B. Aubrey Organic Swimmer’s Shampoo) bietet sich an, da es deine Haare effektiv von Chlor und Mineralien befreien kann. Zusätzlich hat dieses Shampoo den richtigen PH-Wert um den basischen Wert vom Chlorwasser wieder auszugleichen.

Wenn du z.B. eine Spülung mit Silikonen verwendet hast, musst du zwingend ein richtiges Tiefenreinigungsshampoo verwenden, welches im Stande ist Silikone zu entfernen.

Falls du eine Curly Girl freundliche Spülung ohne Silikone benutzt hast, reicht auch ein Chelating-Shampoo aus.

Wenn du sehr oft baden gehst, kannst du auch versuchen nur mit Spülung die Chlorreste auszuwaschen.

7. Haarkur nach dem Schwimmtag

Wie immer wenn du deine Haare mit Shampoo gereinigt hast, brauchen diese wieder ordentlich Feuchtigkeit.

Hier solltest du deinen Locken eine Haarmaske speziell für Feuchtigkeit gönnen. Am besten lässt du diese für ca. 30 Minuten einwirken.

Feuchtigkeitsmasken, die ich empfehlen kann findest du in diesem Artikel:

Feuchtigskeitsbome gefällig? Diese 6 Haarmasken spenden Feuchtigkeit & bekämpfen strockens & strohiges Haar

Fazit

Ja ich glaube ich weiß was du denkst.

So viel soll ich machen?!

Tatsächlich ist es ein bisschen aufwendig.

Aber hey. Naturlocken sind allgemein aufwendig in der Pflege. Und wenn du dir sonst auch viel Mühe mit deiner Lockenpflege gibst, dann möchtest du sicher nicht alles wieder an einen Freibadtag zunichte machen.

Ich möchte es jedenfalls nicht. Und wenn sich alles erstmal eingespielt hat, ist es auch kein großes Drama mehr.

In dem Sinne wünsche ich dir beim nächsten Freibadbesuch viel Spaß beim planschen.

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Chaotischer Lockenkopf, Haarfanatikerin und verliebt in Naturlocken.

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